Eigentlich hat Virgin Racing keine Chance auf WM-Punkte. Aber in Spa-Francorchamps kann alles passieren. Massenunfälle am Start, Dreiräder in der Gischt und ein Force India als schnellstes Auto. "Es könnte eine tolle Gelegenheit für eine Überraschung sein", glaubt Lucas di Grassi.
Aber auch ohne verrückte Zwischenfälle sieht Technikchef Nick Wirth sein Team in einer guten Position - egal bei welchem Wetter. "Wir haben unsere Lektion in Montreal gelernt und haben ein neues Low-Downforce-Aeropaket, das auf unseren neuesten Entwicklungen basiert", so Wirth. Gleichzeitig verbesserte Virgin auch die mechanischen Komponenten des Autos. "Wir wollen unsere starken Fortschritte der letzten Zeit fortsetzen."
Zur Vorbereitung spulte di Grassi viele Runden im Simulator ab. "Wir haben auch große Fortschritte am Auto gemacht und sollten in einer sehr guten Verfassung sein", sagt der Brasilianer. Das Ziel bleibt es, sich im Qualifying und Rennen vor den anderen beiden neuen Teams HRT und Lotus zu platzieren. Bei den letzten Rennen klappte das immer häufiger.
Di Grassis Teamkollege Timo Glock baut auf den Wetterfaktor. "Irgendwann im Laufe des Wochenendes wird es regnen, dann ist es entscheidend, die richtigen Reifen zum richtigen Zeitpunkt aufzuziehen", so Glock. "Das gibt dem Team die Möglichkeit, zu zeigen, wie stark es sich weiterentwickelt hat."



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