Eigentlich wollte McLaren den F-Kanal in Monza nicht verwenden, doch jetzt will man sich doch noch einen Spielraum offen lassen. Laut Teammanager Jonathan Neale wird McLaren erst eine Entscheidung treffen, wenn man die Performance des F-Kanals in Spa analysiert hat.
"Wir haben die Möglichkeit den F-Kanal einzusetzen oder nicht. Im Moment sehen wir uns jede Option an. Wir werden uns genau die Top-Speeds auf den Geraden in Spa ansehen und danach eine Entscheidung treffen", verriet Neale. McLaren ging bisher davon aus, dass durch die Niedrig-Abtriebs-Pakete, die in Italien zum Einsatz kommen werden, der F-Kanal keinen Vorteil mehr bringt.
Noch Fragezeichen
"Andere Teams haben dank des F-Kanals auf der Geraden einen Vorteil. Wenn wir denken, dass wir den auch haben, dann werden wir damit fahren. Sollte es effektiver sein, den F-Kanal wegzunehmen, um den Heckflügel effizienter zu machen, dann machen wir das. Es geht um das Feintuning, das entscheidet aber nicht über einen Sieg oder eine Niederlage", erklärte Neale.
In Sachen flexibler Frontflügel, mit denen Red Bull und Ferrari fährt, ist McLaren noch keinen Schritt weiter gekommen. "Wir können uns nicht erklären, warum die Autos so arbeiten wie sie es tun. Wir haben sehr viel Zeit damit verbracht, uns die Autos genau anzusehen, aber mehr als Spekulationen haben wir nicht", sagte Neale während einer Telefonkonferenz.



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