"Ich fühle mich großartig, denn alles lief heute perfekt", freute sich Vitaly Petrov. Nach einem guten Qualifying, konnte der Renault-Pilot auch im Rennen überzeugen. Mit Platz fünf holte Petrov nicht nur wichtige zehn Punkte für das Team, sondern fuhr auch sein bisher bestes Saisonergebnis ein.
"Ich hatte einen guten Start, ging an Rosberg und Hamilton vorbei. Das war unser Ziel. Danach habe ich Lewis nicht allzu sehr geblockt, denn ich hatte Probleme mit dem Aufwärmen meiner Reifen. Ich verlor Grip und kämpfte mit dem Auto", erzählte der Russe. Deshalb ließ er den McLaren-Piloten ohne viel Gegenwehr vorbei. "Ich wollte meine Position nicht riskieren", verriet Petrov.
Kollision in der Box
Von Teamchef Eric Boullier gab es Lob - nicht nur wegen der guten Performance. "Vitaly hatte ein tolles Wochenende. Aber was mir Genugtuung verschafft ist, dass Mercedes heute keine Punkte geholt hat. Allerdings können wir nicht ganz happy sein, denn wir hatten einen Unfall mit Kubica in der Boxengasse, der uns weitere Punkte gekostet hat", sagte Boullier. Das Team ließ Robert Kubica nach seinem Boxenstopp losfahren, allerdings bog gleichzeitig Adrian Sutil zu seinem Stopp vor ihm ein - beide kollidierten.
Sutils Vorderradaufhängung knickte ab, Kubica konnte weiter fahren gab nach einer 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe in Runde 22 jedoch ebenfalls an der Box auf. "Es wäre schön gewesen, wenn ich das Rennen zu Ende hätte fahren können. Wer weiß wie sich das Rennen entwickelt hätte - vielleicht hätten wir noch ein gutes Resultat holen können", erklärte Kubica enttäuscht.



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