"Wir sind froh über das Ergebnis, auch wenn wir etwas enttäuscht sind, dass wir die Pole Position um Haaresbreite verpasst haben", resümierte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. Nur zwei Tausendstel trennten Fernando Alonso und Polesetter Sebastian Vettel. "Das Ergebnis gehört dem ganzen Team - auf der Strecke und in der Fabrik. Sie haben in den letzten Wochen einen unglaublichen Job gemacht und die Performance des Autos deutlich verbessert", betonte Domenicali.

Alonso wusste um den Aufwärtstrend bei Ferrari, zeigte sich aber selbst überrascht wie nah man in Hockenheim an Red Bull dran war. "Wir waren das ganze Wochenende konkurrenzfähig, deshalb ist das Ergebnis keine Überraschung. Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, dass die Lücke so gering ist, denn jedes Mal wenn wir im Training an Red Bull dran waren, haben sie noch etwas draufgepackt", verriet der Spanier. Schon im Vorfeld erklärte der Ferrari-Pilot, dass er in Hockenheim ein perfektes Wochenende anvisiert.

Reifen als Unbekannte

"Wir hatten einen guten Samstag, jetzt müssen wir das Gleiche noch mal am Sonntag schaffen. Denn erst morgen gibt es Punkte", betonte Alonso. Domenicali hofft, dass Ferrari endlich wieder ein normales Rennen erlebt. "Es ist die Zeit gekommen, wo wir die Resultate unserer harten Arbeit einfahren sollten", meinte der Ferrari-Teamchef. Allerdings gibt es in Sachen Reifen noch ein Fragezeichen.

"Die Reifen sind eine große Unbekannte. Die Strecke hat sich in den letzten beiden Tagen stark verbessert und wir haben die Reifen noch nicht so lange benutzt wie wir sie morgen benutzen werden. Es könnte an der Strategie-Front einige Überraschungen geben", sagte Alonso.