Bevor er die zweite Geige bei Red Bull spielt, würde Mark Webber lieber der Formel 1 den Rücken kehren. Allerdings ist der Australier überzeugt, dass bei Red Bull völlige Gleichheit zwischen den Fahrern herrscht - trotz des Flügelvorfalls in Silverstone. Spekulationen, wonach man im Mateschitz/Marko-Lager Vettel bevorzuge, widersprach Webber. "Es könnte der Fall sein, aber ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass das nicht der Fall ist", sagte der Australier gegenüber Autosport.

"Technisch sind die Autos ident. Ich glaube, dass die Leute mich gut genug kennen, um zu wissen, dass ich nicht in einem Auto sitze, dass eine halbe Sekunde langsamer ist als das von meinem Teamkollegen", fuhr er fort. Webber stellte klar, dass es aktuell in der Boxengasse kein besseres Team gibt als Red Bull. "Deshalb bin ich motiviert und stehe zu dem Team - in der Vergangenheit sowie in der Zukunft", erklärte der Red Bull- Pilot. Aus den Kontroversen in den Rennen in der Türkei und Silverstone hätte das Team gelernt.

"Das Team wächst noch. Wir haben in der Zeit, in der das Team zusammen ist, Unglaubliches erreicht. Wir hatten einen ruhigen Wellengang mit Siegen und der Konstruktion von sensationellen Rennwagen und wir hatten einen hohen Wellengang, der auf diesem Level unvermeidbar ist", meinte Webber. Hätte, wäre, wenn sei immer ein Thema. "Ich hätte das tun können, wir hätten das tun können - aber das ist nicht passiert. Wichtig ist, dass man daraus lernt und nach vorne schaut", betonte der Australier.