Christian Horner kam auch nicht in Hockenheim aus, Fragen zu Silverstone zu beantworten. "Die Performances von Mark und Sebastian in Silverstone waren beeindruckend. Leider wurde das überschattet von der Diskussion, ob Mark weiter für das Team fährt oder nicht", erzählte der Red Bull-Teamchef. Einmal mehr versicherte der Brite, dass es keine Spannungen zwischen den Fahrern, noch zwischen ihm und Webber gibt.
"Ich und Mark kennen uns schon lange. Wir haben uns nach dem Rennen zusammengesetzt und hatten eine gute Unterhaltung. Mark sagt alles geradeaus und damit muss man umgehen können", erklärte Horner. Generell habe man bei dem Meeting aber nur kurz die Vorfälle in Silverstone besprochen. "Unser Fokus liegt auf den verbleibenden neun Rennen", betonte Horner. Zu eng sei der WM-Kampf, dass man sich mit anderen Dingen ablenken dürfte.
"Wenn wir mehr Punkte geholt hätten, dann würden wir in der WM beide Wertungen anführen, aber das tun wir nicht. Wir müssen sichergehen, dass ab sofort beide Fahrer immer punkten", sagte Horner und vergaß dabei nicht die Erfolgsbilanz von Red Bull anzusprechen. "Die Leute vergessen manchmal wie weit nach vorne es das Team in dieser kurzen Zeit geschafft hat. 2009 haben wir insgesamt 'nur' sechs Rennen gewonnen, dieses Jahr sind es schon fünf von zehn Rennen. Die Leidenschaft hat das Team dorthin gebracht, wo es jetzt ist."
Für den Deutschland-GP hat Red Bull wieder den neuen Frontflügel im Gepäck. "Beide Fahrer werden einen neuen Frontflügel am Samstag haben und hoffentlich wird das auch am Sonntag der Fall sein. Soviel kann ich verraten, wir haben dieses Mal mehr als zwei Stück dabei", verriet Horner.



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