Für junge Fahrer ist es durchaus wichtig für das Selbstvertrauen, wenn sie die Bestätigung bekommen, dass sie sich in der Formel 1 etabliert haben. Jaime Alguersuari bekam diese vorige Woche, als Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost bestätigte, dass er und Sebastien Buemi auch 2011 beim Team bleiben. "Ich denke, das ist gut für die Motivation", sagte der Spanier laut Autosport. Er gab allerdings zu bedenken, dass sich noch etwas ändern könnte, denn bis Saisonende sei es noch lange und es könnte aus guter wie aus schlechter Sicht noch einiges passieren.

"Ich freue mich, dass ein Team für nächstes Jahr an mir interessiert ist, das ist Toro Rosso und die Red-Bull-Familie. Die waren immer gut zu mir, denn ich habe seit ich 15 Jahre alt war eng mit Red Bull gearbeitet. Aber wie gesagt, es sind noch zehn Rennen zu fahren und es kann viel passieren", sagte er. Immerhin kann er darauf bauen, dass er auf kommenden Strecken bereits Formel-1-Erfahrung hat, da er dort voriges Jahr bereits gefahren ist, nachdem er an Stelle von Sebastien Bourdais ins Team kam. Denn bislang war es für ihn eher so, dass er auf für ihn neuen Strecken erst einmal Tempo aufbauen musste.

"Ich erwarte viel von der zweiten Saisonhälfte, denn ich kenne die Strecken aus dem vorigen Jahr und dann ist es an der Zeit, um zu zeigen, wo ich sein kann. Ich erwarte viel vom Team, denn es waren vier Rennen ohne Upgrades und ich erwarte auch von mir viel, vor allem will ich am Ende des Jahres konstant in den Punkten sein", sagte Alguersuari. Angesichts der Ressourcen von Toro Rosso wollte er aber realistisch bleiben. Das Auto sei gut und stark, doch andere Teams könnten einfach besser entwickeln. Daher seien Williams und Force India auch besser. "Sie kamen besser vorwärts als wir, sie haben das Auto besser entwickelt und so sieht es aktuell aus."