Nach dem enttäuschenden Saisonstart geht es bei Sauber aufwärts. "Ich kann nicht sagen, dass es etwas Spezielles gibt, warum es jetzt besser läuft - alles in allem läuft es gut. Das Auto ist viel besser, ich habe mehr Kilometer auf dem Buckel und dadurch mehr Selbstvertrauen im Auto", erzählte Kamui Kobayashi. Obwohl der Japaner in den beiden letzten Rennen gepunktet hat, ist er nicht ganz zufrieden.
"Die letzten beiden Rennen liefen gut, davor hatte ich einen Ausfall und in der Türkei holte ich einen Punkt. Ein Punkt ist aber gar nichts. Wir haben zuletzt ein paar Punkte geholt, aber wir brauchen mehr Punkte", betonte Kobayashi. Durch den Aufwärtstrend habe sich generell nichts verbessert. Das Team müsse weiter hart arbeiten, um den Status Quo zu halten oder sich zu verbessern. Kobayashi selbst sieht bei sich noch im Qualifying Verbesserungsbedarf.
"Wir konzentrieren uns im Freien Training vor allem auf das Setup für das rennen, deshalb fehlt mir im Qualifying immer ein bisschen. Ich brauche einfach noch ein bisschen Zeit. Die nächsten Rennen werde ich mich darauf konzentrieren meine Rundenzeit auf einer, schnellen Runde zu verbessern", verriet der Sauber-Pilot. Trotz seines Mankos im Qualifying sei er aber zufrieden, was er bisher aus seinen Startplatzierungen herausholen konnte.
Keine Gedanken an 2011
"Ich bin dennoch in der Lage gewesen, Punkte zu holen. Wenn ich im Qualifying noch weiter vorne stehe, dann können wir vielleicht noch mehr Punkte holen. Aber ich muss einen Schritt nach dem Anderen machen", sagte Kobayashi. Auch wenn zur Saisonhälfte die Vertragsverhandlungen in die heiße Phase gehen, konzentriert sich der Japaner lediglich auf seinen Job. "Sicher ist jetzt ein wichtiger Zeitpunkt in der Saison, weil jetzt die Verträge ausgehandelt werden, aber am Wichtigsten ist das Ergebnis, das wir am Ende des Jahres haben. Momentan denke ich nicht ans nächste Jahr", erklärte der Japaner.
Auf Spekulationen über mögliche Cockpits lässt er sich nicht ein. "Das ist alles reine Politik, aber ich bin hier, um Rennen zu fahren. Momentan gibt es keinen Grund an 2011 zu denken. Es liegen noch neun Rennen vor uns, da kann sich noch sehr viel ändern. Ich versuche einfach meinen Job zu machen", meinte Kobayashi.



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