Jetzt liegen zehn Rennen hinter Dir. Was hast Du Dir für die zweite Saisonhälfte vorgenommen?
Vitaly Petrov: Ich freue mich schon auf die restliche Saison. Ich will die Erfahrung nutzen, die ich bisher gesammelt habe. Ich weiß, dass ich mich noch verbessern muss, aber ich gebe mein Bestes, um näher an Robert heranzukommen und das Auto zu verbessern. Ich fühle, dass ich eine gute Beziehung mit dem Team habe, wir arbeiten gut zusammen. Wir haben sehr viel Zeit miteinander verbracht und ich war häufig in der Fabrik zu Besuch. Das sollte mir helfen am Wochenende noch näher dran zu sein.
Als Rookie ist jedes Rennen ein Lernprozess. Wo denkst Du, kannst Du Dich noch verbessern?
Vitaly Petrov: Ich denke, die Informationen und das Feedback, das ich dem Team gebe, sind sehr wichtig. Wenn wir neue Teile haben, dann ist es wichtig ein Verständnis dafür zu haben wie die Teile funktionieren und wie sie das Auto verbessern. Es liegt an mir dem Team die richtigen Informationen zu geben. Ein präzises Feedback ist wichtig, um das Setup zu verbessern und das Maximum aus dem Auto herauszuholen. Daran arbeite ich im Moment sehr hart.

Was denkst Du über den Deutschland-GP?
Vitaly Petrov: Ich kenne die Strecke aus meiner GP2-Zeit. Es ist eine sehr schwierige Strecke und es geht dort im Rennen normalerweise sehr eng zu. Man muss sehr taktisch fahren. Es gibt einige Kurven, wo man überholen kann wie in der Haarnadelkurve am Ende der langen Geraden. Alles in allem sollte die Strecke unserem Auto ganz gut liegen.
Welche Erwartungen hast Du an das Wochenende?
Vitaly Petrov: Mein oberstes Ziel ist es so nahe wie möglich an Robert dran zu sein. Ich muss es im Qualifying in die Top-10 schaffen und das Rennen beenden. Ich denke, das Qualifying hat Priorität, denn wir wissen alle wie wichtig die Startposition für das Rennen ist.

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