Kamui Kobayashi sicherte dem Sauber Team mit seinem sechsten Platz 8 wichtige WM Punkte. Der Japaner fuhr ein unauffälliges aber produktives Rennen und sorgte für die beste Saisonleistung seines Teams. "Ich freue mich sehr über das Ergebnis, aber ich habe gar nicht so viel zu erzählen", sagte Kobayashi. "Mein Start von Platz zwölf aus war sehr gut, die Mannschaft hat einen großartigen Boxenstopp gemacht, und das Auto war im Rennen so schnell wie erwartet. Ich war recht zuversichtlich vor dem Rennen, weil ich merke, wie das Auto stetig besser wird. Heute hatte ich keine Gelegenheit zum Überholen, aber das Rennen hat trotzdem Spaß gemacht. Ich fand es auch nicht besonders anstrengend, ich habe praktisch nicht geschwitzt."
Pedro de la Rosa sah die Zielflagge heute nicht. Der Spanier beschädigte im Duell mit Adrian Sutil sein Heck und musste aufgeben. Seine verlorenen Karbonteile lösten auch die darauffolgende Safety-Car Phase aus.
"Ich bin natürlich sehr enttäuscht", sagte der Spanier. "Das Auto war gut. Ich hatte etwas Untersteuern, aber nichts Ernstes. Direkt nach dem Start fuhr ich neben Rubens Barrichello, der mich in Kurve eins nach außen abdrängte, da habe ich zwei Positionen verloren und bin vom neunten auf den elften Platz zurückgefallen. Aber ich hatte immer noch gute Aussichten auf Punkte, weil noch nicht alle gestoppt hatten, als mir bei Halbzeit Adrian Sutil ins Heck fuhr. Leider war der Schaden zu groß, um weiterzufahren."
Teamchef Peter Sauber war voll des Lobes für seinen japanischen Schützling und sieht sein Team im Aufwind. "Dieses Mal musste Kamui über die gesamte Distanz mit viel Druck umgehen", sagte Sauber. "Er hatte weder nach vorne noch nach hinten jemals viel Luft, und damit ist er sehr gut umgegangen. Ich denke, er hätte sogar noch schneller fahren können."
Bei der Kollision zwischen Sutil und de la Rosa wurde nicht nur der Heckflügel des Spaniers beschädigt sondern auch der Diffusor. "Nachdem wir einen ersten Blick darauf geworfen hatten, haben wir entschieden, Pedro aus dem Rennen zu nehmen, weil wir weitere Schäden nicht mit Sicherheit ausschließen konnten", sagte der technische Direktor James Key.

diese Formel 1 Nachricht