Michael Schumacher und Mercedes GP sind noch nicht dort angelangt, wo sie dem eigenen Selbstverständnis nach sein müssten - an der Spitze. In der Türkei fuhren Red Bull (so lange sie beide fuhren) und McLaren den Silberpfeilen auf und davon. "Bei der schnellsten Runde waren wir gar nicht so weit weg", betont Schumacher. "Aber am Anfang des Rennens waren wir ziemlich langsam."
Der Silberpfeil scheint es mit vollen Tanks etwas schwieriger zu haben, mit der Konkurrenz mitzuhalten als mit leichterem Fahrzeug. Dem stimmt Schumacher zu, geht aber nicht weiter ins Detail. Stattdessen merkt er an, dass er selbst etwas schneller hätte fahren können.
"Ich habe ziemlich schnell gemerkt, dass ich nach vorne nichts ausrichten konnte", erklärt er. "Also habe ich mein Rennen so ausgerichtet, dass nichts schief lief, bin mein Tempo gefahren, ohne die Reifen zu ruinieren oder etwas Verrücktes zu tun. Wenn ich gewollt hätte, hätte ich ein bisschen schneller fahren können." Aber das musste er nicht. Bis auf eine Phase vor dem Boxenstopp sei er sein Tempo gefahren, das den Reifen nicht zu sehr forderte.



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