Voller Ungeduld wartet Eric Boullier auf den Kanada-GP. Nach der starken Performance beider Renault-Piloten in Istanbul kann es der Renault-Teamchef nicht erwarten zu sehen, welche Fortschritte das Team in den kommenden Rennen machen wird. In der Konstrukteurswertung hat man Mercedes GP ins Visier genommen.

Der Rückstand beträgt nach sieben Rennen 27 Punkte. "In der Türkei hat man gesehen, dass unsere Rennpace besser ist als die von Mercedes. Als ich mit Robert [Kubica] nach dem Rennen gesprochen habe, meinte er, dass ihn Rosberg aufgehalten hätte und er schneller hätte fahren können. Aber im Qualifying ist Mercedes noch vor uns. Es liegt an uns, das zu ändern", sagte Renningenieur Alan Permane.

Weitere Updates

Für Kanada sind weitere Updates geplant, die Renault im Kampf gegen Mercedes GP helfen sollen. "Ich bin schon gespannt auf die nächsten Schritte. Wir haben einige Updates für Kanada, aber wir müssen im Kopf behalten, dass die Strecke in Sachen Abtriebslevel anders ist", erklärte Boullier. Momentan kann Renault die Stärken des R30 vor allem auf Strecken mit langsameren Kurven ausspielen.

"Aber wir arbeiten hart daran, dass wir auf allen Streckentypen konkurrenzfähig sind", betonte Permane. Boullier fügte hinzu: "Wir werden unsere Entwicklungsgeschwindigkeit in Valencia und Silverstone beibehalten. Unser Ziel ist es, im Qualifying schneller zu sein als Mercedes", fuhr er fort.