"Die Leute müssen sich daran erinnern, dass wir noch ein sehr junges Team sind. Woche für Woche gegen McLaren zu kämpfen, ist keine einfache Sache, aber eine, die Red Bull gerne auf sich nimmt", erklärte Mark Webber. Dem Australier ist durchaus bewusst, dass sich Red Bull in Istanbul nicht im besten Licht gezeigt hat, doch er sieht keinen Grund, warum das Team die Kontroverse nicht schnell wieder Vergessen machen kann.
"Wir haben bewiesen, dass wir hart kämpfen können, aber auf der anderen Seite lernen wir immer noch. Leider haben wir in Istanbul eine Lektion auf eine Art und Weise lernen müssen, die nicht gerade die Beste war, aber das haben Teams wie Ferrari und McLaren auch durchmachen müssen", erklärte der Red Bull-Pilot. "Die anderen Teams wissen wie hart solche Missgeschicke sind. Wir müssen jetzt zurückschlagen, uns als eine Einheit präsentieren und einfach weitermachen", fuhr er fort.
Gefährliches Gewässer
Für die Medien war die Kollision und die anschließenden Äußerungen der Red Bull-Verantwortlichen ein gefundenes Fressen. Die Piloten gaben einander die Schuld, Motorsportchef Helmut Marko machte Webber und dessen Renningenieur zum Sündenbock, während Teamchef Christian Horner versuchte objektiv zu bleiben. Laut Webber hätte das Team mit der Aktion besser umgehen können.
"Wenn man zurückblickt wie alles gehandhabt worden ist, dann würde man mit den Dingen jetzt völlig anders umgehen. Das haben wir als Team gelernt. Wir befanden uns in gefährlichen Gewässern - beide haben wir die WM angeführt und das Rennen", sagte Webber. "Aber wir alle hatten schon härtere Tage im Leben - ich hatte härtere Tage in meinem Leben."



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