"Vielleicht ist der Streit in Kanada schon wieder vorbei. Ich hoffe es nicht", spielte Jenson Button auf die Unstimmigkeiten bei Red Bull an. Nach der Kollision zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber hängt im Team der Haussegen schief. "Ich weiß nicht, was zwischen den Beiden vor sich geht. Vielleicht geben sie sich vor dem Kanada-GP ein Küsschen und vertragen sich wieder", sagte Button gegenüber britischen Zeitungen.

"Aber wenn nicht, dann bedeutet das, dass sie nicht mehr so viele Informationen miteinander teilen werden. Das wäre durchaus möglich, allerdings weiß ich nicht wie bei Red Bull gearbeitet wird", fuhr er fort. Sollte der Streit andauern, könnte McLaren auch beim nächsten Rennen davon profitieren. Abgesehen davon zeigte sich Button auch von den Fortschritten im Team beeindruckt. In Istanbul konnten sowohl er als auch Teamkollege Lewis Hamilton mit dem Speed der Red Bulls mithalten.

"Auch wenn wir in Istanbul Dritter und Vierter geworden wären, wären wir zufrieden gewesen, weil wir gewusst hätten, dass wir uns verbessert haben. Wir waren schneller als die Red Bulls", sagte Button und fügte hinzu: "Es ist witzig. Obwohl sie die ganze Saison über das beste Auto hatten, haben sie nicht so viele Siege geholt wie erwartet. Und während wir eine Brücke zu Red Bull schlagen konnten, befindet sich der Rest immer noch hinten."