+++ VERSTAPPEN-MERCEDES DISQUALIFIZIERT +++
Das war es von NLS 2
Wir verabschieden uns dann wieder vom Nürburgring. Fix ist: Die NLS wird am 11. April mit dem nächsten Rennen weitermachen. Mit oder ohne Max Verstappen? Steht noch nicht fest. Aber jeder würde es ihn wohl gerne einmal mehr sehen. Spätestens zum 24h-Rennen vom 14. bis 17. Mai sehen wir Verstappen aber wieder auf der Nordschleife. Das steht fest.
Ergebnisse der Klassen: SP10-GT4
Bei den GT4-Autos hat sich der PROsport-Mercedes #176 (Abee/Himmels/Viebahn) nach starkem Start bis ins Ziel deutlich mit über einer Minute Vorsprung gegen den #177 Black Falcon BMW M4 (Nicolaue/Ogburn/Vasilescu) behauptet. Einen distanzierten dritten Platz holt der Plusline BMW M4 #155 (Gresek/Ronnefarth).
Ergebnisse der Klassen: Porsche-Cups
Natürlich wollen wir auch noch ein paar Klassen-Ergebnisse checken. Cup2 mit den Porsche-GT3-Cup-Autos geht an Black Falcon #902 (Harrison/Rennhofer/Wassertheurer), die es keine zwei Sekunden vor Mühlner #904 (Schuring) über die Ziellinie schaffen. Cup2, immer für einen Showdown gut. Mühlner #921 (Bednarski/Scheerbarth) komplettieren das Podium. Bei den Caymans in Cup3 siegt Smyrlis #953 (Sandberg/Fielenbach) 15 Sekunden vor SRS Sorg Rennsport #959 (Eichenberg/de Groot). Schmickler #950 (Baumann/Schmickler/Riemer) komplettieren das Podium.
Erfolgreicher erster Einsatz des BMW M3 GT3-Kombi
Noch kurz ein paar Blicke weiter nach hinten. Mit den Top-Autos konnte der M3 Kombi am Ende nicht mithalten, aber P13 für Jens Klingmann und Ugo de Wilde und 4:17 Runden Rückstand, und vor allem keine großen Probleme, ist eine respektable Performance beim Debüt des Autos.
Mercedes beendet NLS-Durststrecke
Für den letzten Mercedes-AMG-Sieg hatte vor fast 18 Monaten beim Saisonfinale 2024 das Landgraf-Team mit Mikael Grenier und Lucas Auer gesorgt. Der Österreicher hat heute auf einen möglichen Start im Siegerauto verzichtet, damit alle vorgesehenen AMG-Performance-Fahrer eine ähnliche Vorbereitung (Rundenanzahl) auf die 24 Stunden erhalten. Stattdessen kommt Auer bei den 24-Stunden-Qualifiers am 18./19.04. wieder zum Zuge.
Max Verstappens Teamkollegen zum Sieg
"Erstes Rennen zurück auf der Nordschleife, mit Dani und Max, super Team, super Rennen, herausragende Teamkollegen", jubelt Jules Gounon. Mehr Druck wegen des berühmten Teamkollegen verspührt er nicht. "Max ist so bescheiden, man hat einfach einen tollen Teamkollegen. Das ist das Ding, es ist Max, da gibt es sonst nichts. Mit ihm, mit Dani, mit Lukas (Auer) bei den 24h auch, ich kann es gar nicht erwarten." Dani Juncadella fügt an: "Toll, wieder zu gewinnen. Die letzten paar Jahre hatte ich auf der Nordschleife kaum Glück. Toller Start für Max, und dass ich zurück mit AMG mit einem wettbewerbsfähigen Auto bin ist toll."
Max Verstappen zum zweiten Sieg
"Könnte viel schlimmer sein! Auch mit zwei unterschiedlichen Autos. Das ganze Wochenende ging es für mich darum, reinzukommen, mit dem Auto auf der Nordschleife. Hat richtig Spaß gemacht, das Team hat das Auto auch super vorbereitet, also konnten wir gut testen, und ich fühlte mich sehr gut im Auto. Bis jetzt eine richtig gute Erfahrung." Kommt er jetzt in drei Wochen auch zu NLS 3, nachdem das eigentlich zeitgleich stattfindende F1-Rennen abgesagt wurde? "Wir schauen es uns an. Hängt davon ab, ob es Sinn macht, aber ich fahre hier immer gern."
Mercedes bereit für Verstappen-Attacke bei den 24h
"Mit unserem Performance-Aufgebot, zu dem auch das Team Winward Racing gehört, sind wir für das erneut stark besetzte 24h-Rennen Nürburgring hervorragend aufgestellt", lautet das Fazit von Mercedes-Kundensportleiter Stefan Wendl gegenüber Motorsport-Magazin.com. "Mit dem Beginn eines intensiven Testprogramms in Südeuropa und kürzlich an zwei Tagen vor NLS1 (das aufgrund von sehr kalten Außentemperaturen abgesagt worden ist, d. Red.) haben wir den Grundstein für einen möglichen erfolgreichen Auftritt hier am Nürburgring gelegt. Vor allem das heutige Zeittraining und insbesondere das Rennen haben uns weitere wichtige Erkenntnisse gebracht, die wir in die gewünschte Performance für das 24h-Rennen nun einfließen lassen können."
NLS 2 am Nürburgring: Das Ergebnis des Rennens
| Nr. | Team | Nummer/Auto | Fahrer | Abstand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Winward | #3 Mercedes-AMG GT3 | Max Verstappen Daniel Juncadella Jules Gounon | / |
| 2 | ROWE Racing | #99 BMW M4 GT3 EVO | Dan Harper Jordan Pepper | + 59.524 |
| 3 | Falken Motorsports | #44 Porsche 911 GT3 R | Tim Heinemann Sven Müller | + 1:00.692 |
| 4 | Losch Motorsport | #48 Porsche 911 GT3 R | Patrick Assenheimer Tobias Müller Dylan Pereira | + 1:03.786 |
| 5 | REALIZE KONDO RACING | #45 Ferrari 296 GT3 | David Perel Thierry Vermeulen Thomas Neubauer | + 1:04.526 |
| 6 | Walkenhorst Motorsport | #34 Aston Martin Vantage GT3 | Christian Krognes Mattia Drudi | + 1:07.573 |
| 7 | Scherer Sport PHX | #16 Audi R8 LMS GT3 EVO II | Christopher Haase Nico Hantke | + 1:31.732 |
| 8 | Konrad | #7 Lamborghini Huracan GT3 | Maximilian Paul Christian Engelhart Patricija Stalidzane | + 2:04.734 |
| 9 | Dunlop Motorsport | #17 Porsche 911 GT3 R | Dorian Boccolacci Nico Menzel | + 2:09.289 |
| 10 | Red Bull Team ABT | #130 Lamborghini Huracan EVO II | Mirko Bortolotti Luca Engstler Marco Mapelli Patric Niederhauser | + 2:09.660 |
MAX VERSTAPPEN GEWINNT NLS 2
Es ist vollbracht - Verstappen geht es auf der letzten Runde locker an und bringt 59,524 Sekunden locker über die Linie. Dahinter wird es nicht mehr enger: Pepper kann den zweiten Platz bis ins Ziel halten, Heinemann muss sich mit P3 begnügen. Pereira, Vermeulen und Krognes folgen dahinter, dann Hantke knapp über eineinhalb Minuten zurück.
Runde 29: Zerlegter BMW im Tiergarten
Wir haben kurz gelbe Flaggen im Tiergarten, nie ein guter Ort, doch der BMW #514 von SRS mit rein koreanischer Fahrerbesetzung fährt wieder. Er fährt mit ziemlich zerbeulter Front, aber er fährt. Gut für Heinemann, wenn er sich auf der letzten Durchfahrt im Tiergarten noch einmal danebensetzen und den BMW angreifen will.
+++ NLS 2 vom Nürburgring im Livestream +++
Runde 28: BMW-Vorsprung ist zu groß
Heinemann ist raus aus Galgenkopf nicht dicht genug dran, um gegen Pepper auszuscheren. Der BMW behält seinen zweiten Platz. Dieses Duell spielt sich inzwischen über eine Minute hinter Verstappen ab, der bereits in der letzten Runde ist.
Runde 27: Zweiter Cayman-Kontakt für ROWE-BMW
Dan Harper hatte das schon, jetzt macht es ihm Kollege Jordan Pepper nach und steckt in Metzgesfeld seine Nase ins Heck eines Cayman. Auch das bleibt ohne weitere Folgen, nur macht es Pepper langsamer. Und so beginnt sich Tim Heinemann im Falken-Porsche da ranzurobben., Zwei Sekunden sind es noch, bei zwei noch verbleibenden Runden.
Runde 27: Pereira & Vermeulen kassieren den Audi
Es geht munter weiter im Kampf und die Plätze hinter Verstappen und Pepper. Heinemann hat die letzte Runde genutzt, um sich auf P3 etwas Luft zu verschaffen, während Pereira und Vermeulen auf der Nordschleife hinter Hantkes Audi steckten. Jetzt aber ist der fällig. Pereira schnupft ihn auf der Döttinger Höhe auf, Vermeulen bugsiert sich in der Kurzanbindung vorbei. Damit jetzt Heinemann auf P3 im Falken-Porsche, drei Sekunden dahinter Pereira auf P4 im Porsche #48, dann Vermeulen im Ferrari #45 auf P5 direkt dahinter.
Runde 26: Verstappen macht Tempo, Audi verliert Plätze
Keine Gelbzonen auf der Strecke, Verstappen fährt gleich einmal eine 7:54,117. Jetzt hat er über 53 Sekunden Vorsprung auf BMW #99 von Jordan Pepper, der sich auf der letzten Runde den Audi von Hantke wie erwartet geschnappt hatte. Hantke hat nun das brandgefährliche Viererpaket im Gepäck. Heineman im Falken-Porsche übernimmt den dritten Platz, doch gut für Hantke: Pereira im Porsche #48 und Vermeulen im Ferrari #45 fahren im Kampf um P5 dahinter auf Kontakt durch die Kurzanbindung, Pereira schiebt den Ferrari ins Gras.
Runde 25: Kampf um P4 wird wild
Verstappen weit vorn, dann Hantke und Pepper, und dann jetzt eine wilde Gruppe ein paar Sekunden weiter dahinten, unterschiedliche Strategien haben sie alle wieder zusammengeführt. Mittendrin Tim Heinemann im Falken-Porsche #44, der sich da gerade links und rechts durchdrückt und den das ganze Rennen sehr konstant fahrenden Porsche jetzt auf P4 und in Podest-Reichweite platziert hat. Hinter ihm geht es munter weiter. Dylan Pereira in Porsche #48 muss sich gegen Krognes im Aston Martin #34 wehren. Das tut er erfolgreich, Krognes verliert Schwung, und plötzlich geht außen Thierry Vermeulen im #45 Ferrari an ihm vorbei! Spektakulärer Move in der AMG-Arena. Damit jetzt #44 vor #48 vor #45 vor #34 auf den Plätzen 4 bis 7. Sie alle sind nur sechs Sekunden von den Podestplätzen weg, da geht noch alles.
Runde 24: Verstappen weit vorn, Audi im Rückwärtsgang
Durch die andere Boxenstopp-Taktik hat Max Verstappen jetzt 45,8 Sekunden Vorsprung. Und Audi #16 rotierte kurz noch einmal aus dem gleichen Grund zurück auf P2, doch es hat wieder Nico Hantke das Auto von Haase übernommen. Gegen BMW-Vollprofi Jordan Pepper in #99 tut er sich schwer. Noch hält er ihn aber auf Abstand.
Runde 23: Max Verstappen übernimmt noch einmal den Mercedes
Letzte Stopps der Spitzengruppe, auch Mercedes #3 ist wieder da. Jules Gounon steigt aus und überlässt Max Verstappen den Schluss-Stint. Verstappen bleibt locker in Führung, jetzt mit deutlich größerer Lücke, da der davor ärgste Mercedes-Verfolger, BMW #99, wie eben angemerkt eben beim letzten Stopp früher gekommen war und daher eine längere Mindest-Standzeit hatte absitzen müssen.
Also bislang ist Christopher Haase heute wohl Mann des Rennens. Er bemüht sich auch nach Kräften, die verlorene Zeit jetzt wieder zuzufahren, und ist seit mehreren Runden konsequent mindestens zwei Sekunden schneller als Gounon. Seine direkten Konkurrenten hat er längst abgeschüttelt. Mal schauen, ob er auch den Schluss-Stint fährt. Und ob Verstappen gleich noch einmal #3 von Gounon übernimmt.
Runde 21: Letzte Boxenstopps beginnen
Wie üblich sind die Autos direkt hinter dem Verstappen-Mercedes die ersten, die zum Stopp abbiegen. Das ist jetzt der Punkt, an dem Harper in BMW #99, Krognes in Aston Martin #34, Tsuboi in Mercedes #47 und Menzel in Porsche #17 etwas Zeit wieder verlieren werden, die sie zu Rennbeginn durch die früheren Stopps gewonnen haben. Wenn in zwei Runden die Spitze ihre Stopps komplettiert hat, werden wir erstmals ein bereinigtes Klassement haben. Nur so viel: Da der Verstappen-Mercedes immer den spätestmöglichen Stopp wählte, wird er jetzt die kürzeste Standzeit haben, und dadurch einen Vorteil.
Zweiter Winward-Mercedes nur im Testmodus unterwegs
Wo ist eigentlich der zweite Mercedes #80 aus dem Winward-Team? Verspätet gestartet, jetzt gerade wieder auf der Strecke, aber sieben Runden hinten. "Wir hatten leider gegen Ende des Qualifyings einen Kontakt und die Reparatur hat länger gedauert als erwartet", erklärt Winward-Teammanager Steve Buschmann im offiziellen NLS-Stream. "Dann sind wir zum Entschluss gekommen, noch ein paar Sachen zu testen. Es ist ja das erste Mal dieses Jahr, dass man unter Rennbedingungen getestet werden kann. Deswegen seht ihr das Auto mit der 80 oft in der Box."
Runde 20: Christopher Haase hievt Audi zurück in Top-5
Wie vorhin schon angeteasert holt Christopher Haase im Audi #16 die von seinem Teamkollegen verlorene Zeit wieder auf. Haase ist klar schnellster Mann auf der Strecke, erst holt er sich auf der Döttinger Höhe P5 von Dylan Pereira, dann hin zur ersten Kurve P4 von Sho Tsuboi. Der Japaner ist bei seinem ersten GT3-Einsatz alles andere als aggressiv unterwegs und akzeptiert, dass die Nordschleifen-Kenner um ihn herum schneller sind. Bei Schwedenkreuz zuckt er zurück und überlässt Pereira und dem #48-Porsche den fünften Platz.
Runde 20: Rowe-BMW muss in die Strafrunde
Der Kontakt mit dem Cayman hat Konsequenzen für den Rowe-BMW #99. Dan Harper wird von den Stewards zu einer Penalty Lap verdonnert. Das ist quasi das einst in der MotoGP eingeführte Longlap-System. Hier auf dem Nürburgring heißt das: Nach der ersten Kurve rechts durch einen schmalen aufgemalten Nebenstreifen fahren. Harper leistet das auch ab, damit verliert er aber noch mehr auf Gounon, der auf der letzten Runde den Vorsprung sowieso auf 1,6 Sekunden erhöhen konnte.
Runde 18: Mercedes schwimmt sich wieder frei
Diesmal kommt Gounon besser auf die Döttinger Höhe, und Harper kann den BMW diesmal entsprechend nicht danebensetzen. Die Lücke wächst auf der GP-Strecke weiter in den Bereich von einer Sekunde. Damit erhält auch Krognes' Aufholjagd doch wieder einen Dämpfer. Tsuboi im KCMG-Mercedes #47 liegt nun schon über 40 Sekunden zurück und wird von Pereira im Porsche #48 und Haase im Audi #16 eingeholt. Haase hat auch mit Sven Müller im Falken-Porsche #44 und Nico Menzel im Dunlop-Porsche #17 zwei pfeilschnelle Fahrer nur wenige Sekunden hinter sich. Der Kampf um die Top-5 spitzt sich also zu. Ferrari #45 hat mit Amateur-Pilot David Perel im zweiten Stint einiges an Zeit eingebüßt und ist auf P9 zurückgefallen, aber den Abt-Lamborghini konnte man hinter sich halten. Jetzt sitzt mit Thierry Vermeulen wieder ein Profi im Ferrari.
Runde 18: Spitzenkampf spitzt sich weiter zu
Gounon mag sich behauptet haben, aber Harper drängelt im Diffusor des Mercedes die ganze erste Hälfte der Nordschleife. Der harte Fight scheint den beiden Zeit zu kosten. Christian Krognes im Aston Martin #34 beginnt nämlich jetzt aufzuschließen. 7 Sekunden auf der letzten Runde gewonnen, drei weitere in den ersten drei Sektoren der laufenden Runde.
Runde 17: BMW übernimmt die Führung ... nicht!
Jetzt ist es so weit. Harper kommt gut durch den Galgenkopf, klemmt sich in Gounons Windschatten, und runter zu Tiergarten quetscht sich BMW #99 vorbei und geht in Führung! Gounon gibt aber nicht auf, setzt sich in der AMG-Arena daneben, zu zweit kommen sie durch die Kurzanbindung, haben einen Porsche Cayman vor sich, Gounon wählt rechts, Harper hat links fast keinen Platz mehr und gibt dem Cayman einen Bodycheck mit! Gounon bleibt sauber und ist wieder vorn, Harper muss sich dahinter einordnen und kann froh sein, dass bei dem Kontakt nichts Schlimmeres passiert ist.
Runde 16: BMW schnuppert am Verstappen-Mercedes
Eines steht aber fest: BMW #99 ist heute pfeilschnell. Dan Harper hat das Auto beim zweiten Stopp übernommen und hat die 10 Sekunden von vor dem letzten Stopp in zwei Runden zugefahren. Jetzt klebt er im Heck von Gounon. Die zwei tragen da jetzt erst einmal ein Privatduell um die Führung aus. Aston Martin #34 mit Christian Krognes am Steuer ist nach dem Stopp am KCMG-Mercedes #47, jetzt mit Sho Tsuboi, vorbeigegangen. Porsche #48 hat jetzt Dylan Pereira am Steuer, er hat schon fast eine Minute Rückstand. Christopher Haase hat den Scherer-Audi #16 wieder übernommen und macht sich dran, sich zurück in die Top-5 zu kämpfen. Zehn Sekunden liegt er momentan hinter Pereira.
Runde 15: Große Ölspur in Eschbach
Dass Autos auf unterschiedlichen Runden stoppen kann aber im weiteren Verlauf das Rennen noch signifikant umkrempeln. Wenn man zum Beispiel seinen Stopp während einer langen Code-60-Phase ableisten kann, ist das natürlich besser, als wenn man eine freie Strecke hätte. Aktuell ist es auch recht langsam, denn ein Auto ist in Brünnchen ausgerollt. Also gerollt ist es schon länger, und hat dabei von Hohe Acht durch Wippermann bis Eschbach eine ziemliche Ölspur hinterlassen. Bei sehr langsamer Strecke kommen jetzt #3 und #48 an die Box. Juncadella übergibt den Mercedes an Jules Gounon.
Runde 14: Zweite GT3-Boxenstopps laufen
#99, #47 und #34 waren auf der letzten Runde schon an der Box, jetzt kommt auch der Abt-Lamborghini #130. Für alle NLS-Unerfahrenen hier kurz zum Reglement: Die Boxenstopp-Mindestzeit wird bis kurz vor Rennende davon bestimmt, wie lang der Stint davor war. Dadurch gewannen diese Autos, die zu Rennbeginn früher stoppten, da signifikant Zeit. Da sich in den letzten 69 Minuten das Reglement aber umdreht, werden die Autos, die später stoppen, die Zeit gegen Rennende zurückzugewinnen. Aber Mercedes #3 ist dank Verstappens schnellem Start-Stint so weit vorn, dass er selbst mit diesem aktuell noch bestehenden Nachteil vorhin beim ersten Stopp die Führung behält. Boxenstopp-bereinigt liegt #3 eigentlich noch weiter vorn.
Runde 13: Schwer ramponierter Ford Mustang GT3 in der Box
Von den GT3-Fords haben wir in diesem Rennen noch nicht viel gesehen. Jetzt taucht Frank Stippler in der #65 endlich mal im Bild auf - aus den falschen Gründen. Die Heckpartie seines Mustang ist komplett zerfleddert, als er vor seiner Garage zum Stehen kommt. Das wird eine längere Reparatur werden, nachdem #65 sowieso nach Verspätung erst vier Runden gefahren ist. Stippler berichtet davon, dass er einen anderen Unfall hatte vermeiden müssen und sich dabei rückwärts in die Absperrung gedreht habe. Die Teamkollegen in #64 sind auf einem unscheinbaren 19. Platz.
Was macht der BMW M3 GT3-Kombi?
Da sich die Lücken ganz vorn etwas verbreitert haben, nutzen wir die Gelegenheit und checken noch ein paar Storys. Der allseits beliebte BMW-GT3-Kombi hält absolut mit im GT3-Konzert, scheint aber im Renn-Trimm doch noch merklich etwas langsamer als die direkte Konkurrenz. Mit Jens Klingmann sitzt ein erfahrener GT3-Profi am Steuer, aber unter 8:02 hat er es noch nicht geschafft. Immer noch liegt Klingmann auf P14, vom regulären M4-Coupe-Schwestefahrzeug direkt davor hat er bereits um 18 Sekunden eingebüßt.
Zwischenstände in den Klassen: SP10-GT4
Kurzer Blick etwas weiter nach hinten. Die GT4-Klasse SP10 ist bislang eine heiße Angelegenheit. Mercedes #176 hatte sich am Start gleich einmal von P4 auf P1 vor katapultiert. Seine Konkurrenten stolperten in den letzten Runden über sich selbst. Die ausgerollte Supra #170 haben wir vorhin schon erwähnt, der von P2 gestartete Cayman #164 kassierte eben 65 Sekunden Stop-and-Go für ein Missachten von Code-60. So ist #176 jetzt plötzlich nach engem Vierkampf zu Rennbeginn mit angenehmem Polster gesegnet, Cayman #171 und BMW #155 haben auf den Plätzen 2 und 3 deutlichen Rückstand.
Runde 11: Juncadella kontert Peppers Druck
Die letzte Runde ging jetzt wieder mehr als klar an Dani Juncadella, plötzlich wächst die Lücke wieder auf 10 Sekunden. Fukuzumi haben wir vorhin vielleicht etwas schlecht geredet, er zeigt uns jetzt, dass er immer noch ein Vollprofi aus der japanischen Super Formula und SuperGT ist. Drudi hat er um 6 Sekunden wieder abgeschüttelt. Assenheimer im Porsche #48 hat P5 von Hantke übernommen. Die restlichen Top-10 komplettieren der Porsche #17, Ferrari #45, Lamborghini #130 und Falken-Porsche #44.
Runde 11: Pepper holt Juncadella ein
An der Spitze wird es enger. Juncadella hat in der letzten Runde drei Sekunden auf Pepper verloren, der im BMW #99 aktuell fliegt. Drei Sekunden liegt er noch hinter Juncadella zurück. Fukuzumi hat abreißen lassen müssen, liegt 10 Sekunden zurück und hat Mattia Drudi im Aston Martin #34 im Heck. Diese Gruppe hat sich nach eineinhalb Stunden erst mal als klare Favoriten etabliert, denn Nico Hantke ist im Audi wie erwartet nicht so schnell wie Haase. Über eine halbe Minute liegt er nun schon zurück, und wird von Porsche #48 in den Händen von Patrick Assenheimer eingeholt. Das sind aktuell die Top-6, getrennt durch 37 Sekunden.
Runde 10: Ein BMW am Vormarsch, einer kaputt
Juncadella hat sich an der Spitze jetzt mit sechs Sekunden Vorsprung festgefahren. Dahinter haben sich die Positionen durchgetauscht, weil die Autos, die früher gestoppt haben, kürzer an der Box stehen mussten und dadurch nach vorn gespült wurden. Jordan Pepper im BMW #99 hat sich in der letzten Runde aus dieser Früh-Stopper-Gruppe an KCMG #47 vorbeigekämpft, der Nordschleifen-unerfahrene Nirei Fukuzumi ist nicht so schnell wie sein Teamkollege Pittard. Der in der Frühphase besser platzierte Rowe-BMW #98 biegt jetzt dafür nach dem GP-Kurs wieder in die Box ab und wird mit Raffaele Marciello am Steuer in die Garage geschoben. Das ist nicht planmäßig.
Haase feiert Racing mit Verstappen
Rundenlang duellierten sich Max Verstappen und Christopher Haase. Mittlerweile führt Daniel Juncadella nach dem Stopp im #3 Mercedes mit rund sechs Sekunden Vorsprung vor dem weniger erfahrenen Hantke im #16 Audi. Christopher Haase hat das rundenlange Duell mit dem Formel-1-Weltmeister augenscheinlich viel Spaß gemacht. "Ich glaube, ich hatte schon lange nicht so viel Spaß. Da war nichts mehr übrig. In ein paar Passagen war Max besser, dann wieder ich. Das Racing war einfach geil!"
Runde 8: #170 GT4 bleibt stehen
Problem beim #170 Toyota Supra GT4. Kurz nach Boxenausfahrt rollt der Toyota aus und bleibt auf der Wiese stehen. Miki Koyama hatte das Auto gerade übernommen, kam aber kaum 100 Meter weit. Das Team meldet fehlenden Vortrieb und vermutet eine beschädigte Antriebswelle. Allerdings will das Team versuchen, den Toyota zu reparieren.
Runde 8: Scherer schlägt Winward beim Boxenstopp
Die Scherer-Mechaniker haben das Mindest-Timing beim Boxenstopp aber besser im Griff - und Audi #16 ist am Boxenausgang wieder knapp vorn! Nico Hantke sitzt jetzt im Audi, Dani Juncadella im #3-Mercedes. Das dürfte fahrertechnisch jetzt eher in Richtung Juncadella ausschlagen, Hantke ist auf der Nordschleife noch unerfahren. Juncadella ist durch Hatzenbach sofort dran, und eiskalt setzt er sich rauf zu Flugplatz innen und übernimmt den Platz wieder. Brutales Manöver. Und sofort fährt Juncadella leicht weg.
Runde 7: Verstappen attackiert und stoppt
Jetzt ist Verstappen dicht dran an Haase im Schwalbenschwanz, und dann wird der Audi auch noch im Galgenkopf aufgehalten. Verstappen kommt auf der Döttinger Höhe raus aus dem Windschatten, Haase hält dagegen, nebeneinander fahren sie runter in den Tiergarten, erst in der Kompression steckt Haase zurück. Verstappen führt! Und biegt ab an die Box, wie auch Haase. Alle verbleibenden GT3-Autos kommen zum Stopp.
Runde 6: Haase wird Jo-Jo-Verstappen nicht los
Einmal mehr erwischt Haase, diesmal im Brünnchen, Verkehr minimal besser. Doch bis zur Ziellinie hat sich Verstappen erneut an sein Heck gearbeitet. 29 Sekunden sind Haase und Verstappen jetzt vom drittplatzierten Tobias Müller weg, der sich seinerseits trotz wenig GT3-Erfahrung mit starker Vorstellung beginnt von Farfus und Neubauer abzusetzen. Hinter ihnen biegen am Ende von Runde 6 die nächsten Autos an die Box ab.
Runde 6: Erste Boxenstopps an der Spitze
Nach der fünften Runde kommen die ersten vier GT3-Autos an die Box, angeführt von Pittard im #47-Mercedes. Tobias Müller schnappt sich zugleich Farfus' BMW und ist dadurch jetzt erst einmal Dritter. Haase muss sich raus auf die Nordschleife inzwischen immer härter gegen Verstappen wehren, der mit zunehmender Stint-Dauer stärker zu werden scheint.
Runde 5: Verstappen sucht & findet keine Lücke
Im Verkehr hin zum Karussell wird Haase jetzt aufgehalten, und Verstappen scheint ihn dabei fast durch die legendäre Linkskurve rauszuschieben. Doch hoch zur Hohen Acht und durch die Kurven liegt der Audi sehr gut, und Haase fährt wieder etwas Sicherheitsabstand raus. Nur um dann eingangs Pflanzgarten spektakulär weit rauszukommen und Staub aufzuwirbeln. Trotzdem bleibt er vorn, durch Schwalbenschwanz steht Verstappen quer und ist wieder nicht nah genug dran.
Runde 4: Verstappen hat Lücke wieder zugefahren
Im Verkehr war Verstappen in der letzten Runde teils ordentlich aggressiv unterwegs, und die auf der Runde davor verlorene Zeit hat er wieder zugefahren. Dahinter hat sich Pittard auf der letzten Runde von Farfus gelöst, der dafür unter Druck kommt. Nicht aber von Neubauer im #45-Ferrari, der wird hin zum Zielstrich nämlich von Tobias Müller im Porsche #48 von P5 verdrängt. Neubauer versucht zu Rundenbeginn mit Vorbande zu kontern, aber Müller bleibt eiskalt und behauptet seine neu gewonnene fünfte Position. Der #99-BMW mit Dan Harper sieht sich das lieber aus der Entfernung auf P6 an.
Runde 4: Langer Code-60 im Kesselchen
Diese Runde sind beide Fahrer schon vorbereitet, und die Aufräumarbeiten haben hier bereits begonnen. Wir revidieren unsere vorherige Einschätzung, das dürfte der Audi S3 #480 gewesen sein, der jetzt schon auf dem Abschlepp-Laster steht.
Runde 3: Gelbe Flaggen bremsen Verstappen aus
Und nächstes Problem für Verstappen. Durch Galgenkopf wird gerade ein Auto abgeschleppt, Verstappen sieht gerade noch, was nach gerade rauskommenden gelben Flaggen und Überholverbot aussieht, und steckt zurück. Das kostet ihm drei Sekunden. Haase fährt weg. Die zwei haben sich noch weiter von Pittard und Farfus abgesetzt, die jetzt schon 13 Sekunden zurückliegen.
Runde 3: Verstappen fährt Haase beinahe ins Heck
Der Verkehr ist da, und hoch durch Klostertal saugt sich Verstappen jetzt an einen etwas eingebremsten Haase ran. Näher, näher hin zur Mutkurve, aber da sind gelbe Flaggen, Haase muss verzögern, und beinahe knallt ihm Verstappen ins Heck! Aber noch einmal gutgegangen. In langsamer Fahrt passieren beide einen abgeflogenen BMW, und ein dort ankommendes Intervention Car.
Runde 2: Haase behauptet sich gegen Verstappen
Anders als Haase in der vorherigen Runde ist Verstappen raus aus Galgenkopf jetzt zu weit weg vom Audi. So kann er nur das Heck der #16 aus der Ferne beobachten. Haase beendet auch die zweite Runde als Führender, die beiden fahren mit 7:52 und 7:53 ein Höllentempo. Pittard jetzt schon 6 Sekunden weg, Farfus im BMW #98 und Neubauer im Ferrari #45 führen eine riesige Kampfgruppe an. Die inkludiert alle bis einschließlich Bortolotti auf P10.
Runde 2: Zwischenstand an der Spitze
Haase und Verstappen machen weiter Tempo und setzen sich weiter von Pittard ab. Die Top-10 dahinter: BMW #98 (Farfus), Ferrari #45, Aston Martin #34 (Drudi), Porsche #48 (Müller), BMW #99 (Harper), Lamborghini #7 (Paul), Lamborghini #130 (Bortolotti). Der Falken-Porsche ist aus den Top-10 gefallen, der M3 Kombi behauptet sich mit Jens Klingmann am Steuer weiter auf P14.
Runde 1: Haase holt sich P1 von Verstappen
Raus aus Galgenkopf ist Haase direkt dran an Verstappen, auf der Döttinger Höhe schert er aus dem Windschatten aus und geht vorbei. Verstappen versucht sich bis zu Hohenrain zum Konter zu positionieren, saugt sich raus aus der Schikane bei Start-Ziel an, aber ist zu weit weg. Zweite Runde beginnt, und Christopher Haase im Audi führt. Pittard schon 3 Sekunden weg, Farfus fünfeinhalb.
Runde 1: Haase macht viel Druck auf Verstappen
Die Top-2 haben sich im hinteren Teil der Nordschleife erst einmal klar abgesetzt. Eineinhalb Sekunden haben Verstappen und Haase auf den ersten Kilometern zu Pittard und Farfus aufgefahren. Und Haase lässt nicht locker, hat sich am Heck des Verstappen-Mercedes durch Pflanzgarten festgebissen.
58. BARBAROSSAPREIS DER NLS - START
Sehr lange, bis die Ampel ausgeht, aber Verstappen hat das Timing gut erwischt und behauptet sich locker. Dahinter geht es ordentlich rund. David Pittard hat im KCMG-Mercedes einen hervorragenden Start erwischt und bugsiert sich bis auf den dritten Platz hinter Haase im Scherer-Audi ein. Augusto Farfus im #98-Rowe-BMW muss sich auf P4 einsortieren, dann folgt der Kondo-Ferrari #45. Und dann ein turbulentes Mittelfeld, das immer noch um die Plätze rangelt, als es durch die Sabine-Schmitz-Kurve raus auf die Nordschleife geht.
Start kurz bevor - Probleme bei Verstappen-Teamkollegen
Die erste Startgruppe mit Verstappen an der Spitze ist bereits auf der Döttinger Höhe. Ein Auto aus den Top-10 fehlt uns schon, das ist der #80-Mercedes, das zweite Winward-Auto. Die stehen noch in der Box, scheinen sich aber für einen Start aus der Boxengasse jetzt vorzubereiten.
Startaufstellung an der Spitze des GT3-Feldes
Noch einmal zur Zusammenfassung. #3 Winward-Mercedes (Verstappen/(Junadella/Gouonon) - #16 Scherer-Audi (Haase/Hantke) - #98 Rowe-BMW (Farfus/Marciello/van der Linde) - #34 Walkenhorst-Aston (Drudi/Krognes) - #80 Winward-Mercedes (Martin/Schiller) - #47 KCMG-Mercedes (Pittard/Krohn/Fukuzumi/Tsuboi) - #99 Rowe-BMW (Harper/Pepper) - #45 Kondo-Ferrari (Perel/Vermeulen/Neubauer) - #44 Falken-Porsche (Heinemann/Müller) - #7 Konrad-Lamborghini (Paul/Engelhart/Stalidzane).
Einführungsrunde auf dem Nürburgring startet
Wir sind pünktlich und schicken die erste Startgruppe 18 Minuten vor dem Start in die Einführungsrunde. Wie immer gilt auf der Nordschleife: Wegen dem großen Feld haben wir drei Starts von drei Startgruppen, jeweils durch einen kleinen Abstand getrennt.
+++ Qualifying auf dem Nürburgring: Max Verstappen holt Pole +++
Max Verstappens Jagd auf den Rundenrekord
Im letzten Herbst war er schon knapp dran, schafft er es heute? Tolles Wetter, Sonnenschein, Pole, eigentlich ist es angerichtet für Max Verstappen. Aktuell hält den NLS-Rekord Fabio Scherer, aufgestellt im letzten Qualifying von 2025 im Ford Mustang GT3 mit 7:48,717. Wir würden einmal vermuten, dass Verstappen daher den Start fahren wird, ja, da steigt er gerade ein ins Auto, das in wenigen Minuten die Formationsrunde anführen wird. Am Start hat man gut zwei Runden ohne Verkehr, wenn man sich in der ersten Kurve behauptet.
KEINE STRAFE: KCMG vs. Giti Tires
Keine Strafe vermelden die Stewards währenddessen für die mutmaßliche Kollision zwischen David Pittard im #47 KCMG-Mercedes und Fabienne Wohlwend im #146 Porsche GT3 Cup von Giti Tires by WS Racing aus der AT2-Klasse kurz vor Ende des Qualifyings. #47 startet damit von P6. Pittard teilt sich ein interessant besetztes Auto mit Ex-BMW-Werksfahrer Jesse Krohn sowie den beiden japanischen Stars Nirei Fukuzumi und Sho Tsuboi. Die beiden Japaner sind zum ersten Mal im GT3 unterwegs.
Startaufstellung in den Klassen: BMW-Cups
Wer gern mal etwas weiter auf dem Livetiming runterscrollen möchte, dem können wir die heiß umkämpften seriennahen BMW-Cups empfehlen. Bei der ungefähr 2 Minuten langsameren 325i-Klasse fuhr JSCompetition #111 (Becker/Spölgen) die beste Zeit vor #101 von Pensler/Hebig und #121 von Keeevin Motorsport (Miettinien/Berghult). Im etwa eineinhalb Minuten langsameren M2-Cup liegt Ravenol-Mannschaft #877 (Oosten/Müller) vor Hofor by Bonk #888 (Schrei/Mijatovic) und W&S #899 (Anhorn/Anhorn). Und in der M240i-Klasse ist Adrenalin Motorsport #651 vorn (Albers/Silva/Baztarrica), vor #650 Adrenalin Motorsport (Markert/Bugane/Müller/Fübrich) und #680 Up2Race (Holstad/Green/Reinhard). Ja, beim letzten ist das Jamie Green, Ex-DTM-Fahrer.
Startaufstellung in den Klassen: SP10
Eine spannende Klasse ist auch die nach GT4-Reglement ausgeschriebene SP10. Der M4 GT4 von Black Falcon mit Sergiu/'Turner'/Vasilescu fuhr hier die beste Zeit vor dem W&S Cayman GT4 (Brodmerkel/Vöhringer/Still) und dem Ring Racing Supra GT4 mit der japanischen Besetzung Kotaka/Koyama.
Startaufstellung in den Klassen: Cup2 & Cup3
Wir nutzen die Zeit bis zum Start und blicken kurz in ein paar kleinere Klassen. In der Porsche-GT3-Cup-Klasse Cup2 holte #900 (Black Falcon mit Hardt/'Hites'/Koslowski) die Pole vor UpToRace #917 (Kikireshko/Terting/Grosse) und #902 Black Falcon (Harrison/Rennhofer/Wassertheurer). In der kleineren Cayman-Cup-Klasse Cup3 steht #962 W&S (Stegmannn/Oberheim/Zulauf) vor #961 W&S (Rauer/(Makes/Goodman) und #953 von Smyrlis (Sandberg/Fielenbach).
Noch 1 Stunde bis zum Start
Auf der Strecke ist schon ordentlich Betrieb, Fans fluten die Startaufstellung. Nicht vergessen: Wir werden schließlich schon lange vor dem angesetzten Start um 12:00 Uhr in die Formationsrunde gehen. Lange Strecke eben. Die Autos werden sich dementsprechend auch in wenigen Minuten bereits in die Startaufstellung begeben.
Wo sind die restlichen großen GT3-Namen?
An der Spitze haben wir mit Mercedes, Audi, BMW, Aston und Mercedes eine gute Mischung. Wo ist der Rest? Der einzige Ferrari, Realize-Kondo #45, ist mit Thierry Vermeulen Gesamt-8. knapp hinter Dan Harpers BMW. Frank Stippler reiht sich im #65 Ford Mustang direkt dahinter ein. Bester Porsche ist erst auf P10 zu finden, Sven Müller im Falken-Porsche hat schon 5,7 Sekunden Rückstand. Den Abt-Lamborghini sahen wir zu Beginn der Zeitenjagd weit vorn, doch Mirko Bortolotti konnte nicht mehr nachlegen und liegt hinter dem M3-Kombi auf P15. Maximilian Paul hat im Konrad-Lambo #7 auf P11 die Ehre, bester Lamborghini-Fahrer zu sein.
Max Verstappen zur Pole
"Du brauchst immer ein bisschen Glück mit Verkehr, und auf meiner Runde war nicht so viel Verkehr, und es war denke ich die einzige ohne Code-60! Das Gefühl ist gut, natürlich brauche ich noch mehr Erfahrung, aber gestern war ein guter Tag, jetzt ist die Sonne raus, alles gut."
POLE FÜR MAX VERSTAPPEN AUF DEM NÜRBURGRING
Damit steht es jetzt fest - Max Verstappen holt seine erste Pole auf der Nürburgring Nordschleife! Christopher Haase im Audi #16 holt P2, dann Rowe-BMW #98, Aston Martin #34, und der zweite Winward-Mercedes mit der #80. Der KCMG-Mercedes #47 ist aktuell sechster, aber da gibt es noch eine Untersuchung. Wohl ist David Pittard da mit dem verunfallten Porsche #146 von Fabienne Wohlwend aneinandergeraten, vorhin sahen wir Pittard mit ramponierter linker Seite. Die Stewards ermitteln gerade.
Gelbe Flaggen bremsen Verstappen aus
Jetzt dürfte es für alle vorbei sein. Wir haben den Cup-Porsche #146 stehend, dadurch einen Code-60, und damit dort 60 km/h. Gerade fährt Verstappen da durch, damit kann er sich nicht verbessern, aber das gilt natürlich jetzt auch für alle anderen. Sieht also sehr gut aus für die erste NLS-Pole.
Verstappen übernimmt die Führung
Im vierten Sektor verliert Verstappen eine knappe Sekunde auf Haase, so einfach ist es auch nicht. Aber es reicht - 7:51,751, damit übernimmt Verstappen die provisorische Pole. Aktuell ist hinter ihm keiner auf Bestzeiten-Kurs. Raffaele Marciello springt im Rowe-BMW #98 auf P23 vor, Maxime Martin im zweiten Winward-Mercedes auf P4, und David Pittard im KCMG-Mercedes #47 übernimmt gerade den fünften Platz von Dan Harpers BMW. Verstappen geht inzwischen auf eine zweite schnelle Runde.
Max Verstappen nimmt die Pole ins Visier
Jetzt wird's ernst. Verstappen auch im dritten der fünf Sektoren schnell, deutlich sogar, durch den langen Hinterteil der Strecke gewinnt er eineinhalb weitere Sekunden auf die Konkurrenz. Das sieht gut aus. Bei noch 8 verbleibenden Minuten hätte Verstappen auch noch einen zweiten Schuss. sofern genug Benzin dafür im Auto ist.
M3-Kombi springt in die Top-5
Jens Klingmann sorgt im M3-Kombi gleich einmal für ein Ausrufezeichen und bewegt die #81 auf den fünften Gesamtrang. Mit 7:58,943 fehlen ihm nur fünf Sekunden auf die Benchmark von Haase. Die Zeiten werden jetzt aber massiv schneller. Max Verstappen ist im ersten Sektor auf seiner schnellen Runde konkurrenzfähig, im zweiten Sektor fährt er absolute Bestzeit, eine Sekunde schneller als der Rest. Aber das ist die Nordschleife, er hat noch fünf Minuten und drei Sektoren vor sich.
BMW macht Druck, Max Verstappen fährt raus
Eine knappe Viertelstunde vor Schluss übergibt Gounon den Mercedes an Verstappen, der den Schlussangriff fahren wird. Vorne ist die Haase-Zeit bisher zu viel für die Konkurrenz. Dan Harper bewegt den Rowe-BMW #99 bis auf 1,9 Sekunden ran und übernimmt P2. Der zweite Winward-Mercedes mit der #80 übernimmt mit Maxime Martin am Steuer P3, Christian Engelhart stellt den Konrad-Lamborghini #7 auf P4. Und jetzt kommt Haase und bewegt die Pole mit 7:53,725 noch eine knappe Sekunde weiter weg vom Rest.
Dichter Verkehr erschwert Qualifying-Zeit
Weder auf seinem ersten Versuch noch gerade auf seinem zweiten ist Gounon wirklich in Schlagdistanz der Spitze. Hängt viel damit zusammen, dass der Verkehr jetzt dicht ist. 131 Autos haben quasi nur darauf gewartet, dass die Strecke frei ist, und sind dann alle raus. Verkehrs-Glück spielt jetzt mit hinein, aber dass es geht, zeigt Christopher Haase im Scherer-Audi mit einer 7:54,671. Das ist schon einmal eine anständige Runde, viereinhalb Sekunden setzt er sich von Drudis Aston-Zeit ab. Mirko Bortolotti stellt den Abt-Lamborghini mit 6,3 Sekunden Rückstand auf P3.
Code-60 weg & neue Qualifying-Bestzeit
Endlich sind die Arbeiten abgeschlossen, und sofort haben wir eine neue Bestzeit. Mattia Drudi im Walkenhorst-Aston Martin #34 knackt als erster Fahrer die 8-Minuten-Grenze mit 7:59,100. Aber hinter ihm kommen jetzt eine Serie an schnellen Autos, auch die #3, jetzt mit Jules Gounon im Auto. Aber währenddessen crasht der Hankook-Porsche #30 bei der Nordschleifen-Abzweigung, zumindest steht er verkehrt im Kies. Sollte die aktuellen schnellen Runden nicht beeinflussen, doch da können wir uns gleich wieder auf ein Einbremsen einstellen.
Weiter warten auf eine freie Nordschleife
Es müssen wohl doch noch ein paar Reifenstapel strukturell wieder verbessert werden, denn inzwischen steht wieder ein LKW dort. Wer aktuell eine Runde fährt, ist gut 40 Sekunden langsamer als bei einer freien Strecke. Entsprechend fahren viele der Top-Teams auch nur eine Reihe an Installationsrunden mit ihren Fahrern, teilweise überhaupt nur auf der GP-Strecke, biegen gar nicht auf die Nordschleife ab. Noch 40 Minuten.
Zwischenstand nach 30 Minuten im Qualifying
Mit dem anhaltenden Code-60 sind keine Zeitenverbesserungen möglich, also stehen an der Spitze überall immer noch die ersten Zeiten der Autos. Der Verstappen-Mercedes führt so 0,231 Sekunden vor Christopher Haase im Scherer-Audi #16, dann folgen der Ford Mustang #65 von HRT, und die BMW M4 #99 und #98 von Rowe, alle innerhalb der gleichen Sekunde. Ein Querschnitt aus anderen Klassen: In der Porsche-GT3-Cup-Klasse Cup2 führt Black Falcon #902, in der Porsche-Cayman-Klasse Cup3 W&S #962, in der GT4-Klasse SP10 der W&S-Cayman #164. Aber lange dürfte das nicht bleiben. Der kaputte Porsche kommt auf dem Laster zurück in die Box, und der Reifenstapel in Hohenrain ist sortiert. Gleich dürften wir eine freie Strecke haben.
Max Verstappen steigt in den Mercedes
Jetzt ist es soweit, wir sehen die ersten Runden heute von Max Verstappen. Der Niederländer hat den AMG GT3 von Juncadella übernommen und geht raus. Pole-Runde dürfen wir aber eben aktuell nicht erwarten, die Code-60 in Hohenrain ist immer noch aktiv. Verstappen biegt nach dem GP-Kurs wieder ab in die Box, erst einmal Funktionsscheck, er parkt wieder vor der Garage.
BMWs GT3-Kombi mitten im GT3-Feld unterwegs
Nicht nur Max Verstappen zieht heute auf dem Nürburgring die Blicke auf sich, an der Spitze des Feldes gibt es mit einem Spezial-Projekt von BMW noch ein richtig großes Highlight. Ein nach GT3-Spezifikationen aufgebauter M3-Kombi steht heute erstmals am Start, und Ugo de Wilde ist auf der ersten Runde in diesem Unikum gar nicht einmal so langsam. 08:11,223 ist mitten im Bereich der ersten Runden der regulären GT3-Autos.
Juncadella übernimmt die Führung
Mit der ersten Runde, eine 08:01,310, übernimmt Juncadella bereits auf dem ersten Umlauf die Führung, aber da ist noch Luft, GT3-Autos können am Limit gut und gerne über 10 Sekunden schneller - in dem Bereich läge auch der Streckenrekord. Aber die Zeitenjagd wird jetzt erst einmal von einem heftigen Einschlag des Porsche Cayman #410 mit Leo-Livius Weber am Steuer in der Hohenrain-Schikane behindert. Der Cayman hat seine Frontpartie am Reifenstapel ordentlich verformt, die Rennleitung kündigt eine längere Code-60-Zone, also ein lokalisiertes Speedlimit von 60 km/h, zur Bergung an. Das macht wettbewerbsfähige Runden erst einmal praktisch umöglich.
Verstappen-Teamkollege Dani Juncadella eröffnet
Im Verstappen-Mercedes #3 eröffnet heute erst einmal einer der Teamkollegen: GT3-Profi Dani Juncadella ist aktuell auf der ersten Runde des Tages.
Auch Jules Gounon sitzt noch auf dem Auto. Wie wir Verstappen kennen, wird er wohl aber auch am liebsten am Ende des Qualifyings für die Pole-Zeitenjagd im Auto sitzen wollen, wenn der Asphalt nicht mehr so eiskalt ist. Die Pole ging ihm schließlich beim GT3-Debüt letztes Jahr bei Mischbedingungen durch die Lappen, die fehlt ihm noch.
NLS heute im Livestream
Wer das Rennen heute auf dem Nürburgring auch gerne im Livestream verfolgen möchte beziehungsweise kann, für den haben wir direkt unten eben diesen Livestream. Wer heute noch wo hin muss - dauert schließlich bis 16:00 Uhr -, für den ist dieser Liveticker immer da. Währenddessen springt die Uhr auf 08:30 Uhr, die 90 Minuten Qualifying sind offiziell eröffnet.
GRÜN: Autos am Nürburgring auf der Strecke
Es ist 08:22 Uhr, pünktlich schaltet heute die Boxenampel auf Grün und die ersten der 132 genannten Autos gehen raus. Wie immer gilt: Die ersten acht Minuten sind ungezeitetn zum Einschießen, ab 08:30 Uhr zählt es offiziell für das Qualifying, das bis 10:00 Uhr dauert. Da ist das Format nichts Besonderes: Schnellste Runde ist gleich Pole.
Das Wetter heute auf dem Nürburgring
Letzte Woche haben wir den Tag mit Frost und Schnee begonnen, und es wurde nicht besser. Doch heute sieht es hier viel, viel besser aus. Ja, sogar die Sonne scheint! Bei einstelligen Temperaturen rund um 5 Grad zwar, aber sie scheint. Damit steht dem Qualifying, und damit auch dem Saisonstart der NLS nach der Absage des eigentlichen Starts letztes Wochenende, aktuell nichts mehr im Wege.
Die wichtigsten NLS-Facts für Neueinsteiger
Gleich geht es los - alles klar? Wenn nicht, weil ihr vielleicht aus naheliegenden Verstappen-Gründen euch zum ersten Mal die große NLS-Show gebt, dann haben wir für euch genau das Richtige oben verlinkt. Die 10 Dinge, mit denen ihr sicher heute durch den Tag kommt, ohne euch mit LKWs auf der Strecke oder verrückten Boxen-Strategien zu verwirren.
Wer fährt heute mit - oder gegen - Max Verstappen?
Uns steht also heute am Nürburgring das übliche dicht gedrängte Programm bevor, da haben wir keine Zeit zu verlieren. Sicher ist: Max Verstappen kann sich heute wärmer anziehen als noch beim letzten Mal, und das nicht bloß, weil es saukalt ist. Gleich mehrere Hersteller haben Autos mit Top-Besetzungen am Start, die ihm den zweiten Sieg im zweiten GT3-Start deutlich schwieriger machen werden. Wir haben die wichtigsten Kandidaten im oben verlinkten Artikel zusammengefasst.
Wie sieht der NLS-Zeitplan für Max Verstappen heute aus?
In wenigen Minuten legen wir schon los, es ist das gewohnte NLS-Format am Nürburgring. Ein Samstag voller Action. Um 08:22 Uhr öffnet die Boxengasse für 8 Trainings-Minuten, um 08:30 Uhr beginnt das 90-minütige Qualifying. Und um 12:00 Uhr folgt schon der Start in den vierstündigen 58. Barbarossapreis.
Willkommen zum NLS-Auftakt 2026 mit Max Verstappen!
Wir sind wieder da und bereit für einen Tag auf der besten Rennstrecke der Welt - der Nürburgring Nordschleife! Natürlich mit dem vierfachen Formel-1-Weltmeister als Headline Act, ja, es ist wieder Zeit, Max Verstappen fordert die GT3-Elite der NLS. Den ganzen Tag mit Qualifying und Rennen werden wir heute hier im Liveticker begleiten.



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