+++ NLS 3 vom Nürburgring - Das Rennen im Bericht +++
NLS 3 auf dem Nürburgring - Top-10 - Ergebnis des Rennens
| P. | Nr. | Team | Auto | Fahrer | Zeit |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 77 | Schubert Motorsport | BMW M4 GT3 EVO | Marco Wittman Philipp Eng Robin Frijns | 28 Runden |
| 2 | 911 | Manthey | Porsche 911 GT3 R | Ayhancan Güven Matt Campbell | + 21,759 |
| 3 | 65 | HRT | Ford Mustang GT3 | Dennis Olsen Fred Vervisch Christopher Mies Vincent Kolb | + 28,705 |
| 4 | 47 | KCMG | Mercedes-AMG GT3 | Kamui Kobayashi Jesse Krohn Edoardo Liberati David Pittard | + 1:25,675 |
| 5 | 75 | Max Kruse Racing | Audi R8 LMS GT3 Evo II | Dominik Fugel Marcel Fugel Benjamin Leuchter | + 1:47,295 |
| 6 | 23 | Gamota Racing | BMW M4 GT3 EVO | Antal Zsigo Moritz Kranz David Jahn | + 2:52,496 |
| 7 | 5 | BLACK FALCON EAE | Porsche 911 GT3 R | Daan Arrow Mustafa Mehmet Kaya Mike Stursberg | + 3:34,496 |
| 8 | 786 | Renazzo Motorsport | Lamborghini Huracan GT3 EVO II | Sak Nana Christoph Breuer 'Dieter Schmidtmann' Thomas Mutsch | + 4:12,462 |
| 9 | 66 | Reiter Engineering | KTM X-BOW GTX | Miklas Born Arne Hoffmeister Julien Apotheloz | + 5:17,801 |
| 10 | 901 | SRS Sorg Rennsport | Porsche 911 GT3 Cup | Patrik Grütter Fabio Grosse | + 5:53,405 |
SCHUBERT-BMW GEWINNT NLS 3
Frijns kam 20 Sekunden vor Ablauf der Uhr eben über die Linie und musste dann fast eine komplette Bonus-Runde fahren, aber jetzt hat er es unter Dach und Fach gebracht - BMW gewinnt auch das zweite Rennen der NLS-Saison 2026! Grello hat am Ende noch aufgeschlossen, aber trotzdem sind es 21,7 Sekunden, die Manthey hinter den Siegern ankommt. HRT-Ford #65 komplettiert das Podium. KCMG rettet mit Kamui Kobayashi den vierten Platz. Mit 85 Sekunden Rückstand. Ihre Strafe? 85 Sekunden plus Boxen-Durchfahrt...
Runde 27: Schubert hat vor letzter Runde alles unter Kontrolle
An der Spitze haben sich die GT3-Autos jetzt augenscheinlich sortiert und gehen in die letzte Runde. Doch in Cup2 bei den Cup-911ern gibt es Drama. Mühlner-#921, die das ganze Rennen hier an der Spitze kontrolliert haben, sind nahe Metzgesfeld stehengeblieben. Und in einem in den letzten Runden mit Haken und Ösen geführten Kampf dahinter kassiert gerade SRS-#901 Black-Falcon-#900 und übernimmt jetzt damit die Cup2-Führung!
Runde 26: Güven vs. Ford am Limit
Immer noch hat es Güven nicht am Ford vorbeigeschafft, immer noch ist er ganz dicht dran. Und das ist jetzt zu dicht, als sie im Galgenkopf ankommen, wo eben ein Porsche am Ausgang in die Leitplanke eingeschlagen ist. Code-60, Kolb verlangsamt etwas früher als Güven, und der gibt ihm einen ordentlichen Schubs ins Heck. Jetzt ist der Ford im Code-60 langsamer als der Porsche, Güven setzt sich schon daneben, aber raus aus dem Tempolimit zieht der Ford dem Porsche wieder davon. Rein in die nächste Runde hat Güven jetzt genug, und in der Sabine-Schmitz-Kurve zwängt er sich von weit hinten innen rein. Kolb muss zurückstecken, Güven ist Zweiter. Bekommt aber dafür eine schwarz-weiße Verwarnungsflagge für den Code-60-Schubser.
Runde 25: Güven will den zweiten Platz
Schubert scheinen auf Siegkurs, Frijns wird am Ende der Runde mit über 30 Sekunden Vorsprung auf Kolb und Güven gemessen. Die geben es sich jetzt richtig. Kolb parkt den Ford auf der GP-Strecke permanent auf der Innenbahn, wehrt mehrere Angriffe ab, aber Grello wird zunehmend ungeduldig, und Güven könnte im Porsche bei freier Fahrt sichtlich schneller.
Runde 24: Güven kassiert Gamota-BMW
Gegen diese GT3-Vollprofis ist Zsigo klar unterlegen. Keine zwei Minuten später verliert er den dritten Platz an Güven. Der scheint jetzt richtig aufgestachelt, gewinnt relativ zu Kolb im dritten Sektor über eine Sekunde. Da ist sogar noch P2 für Manthey drin.
Runde 23: Die letzten Boxenstopps
Die letzten GT3-Autos kommen zum Boxenstopp. Das inkludiert auch wie erwartet den KCMG-Mercedes, der jetzt den regulären Boxenstopp auf seine Strafe folgen lässt. Damit ist der Weg frei für BMW, und der jetzt von Robin Frijns bewegte Schubert-BMW übernimmt eine deutliche Führung. Der Gamota-BMW und der HRT-Ford sind nach wie vor auf P2 und P3, aber mit Antal Zsigo sitzt jetzt der Amateur auf dem BMW. Vincent Kolb im Ford sollte da deutlich schneller sein. Und schon ist es passiert, raus aus dem Hatzenbach ist Kolb vorbei und auf P2. Und nur ein paar Sekunden weiter hinten lauert auch schon Güven im Manthey-Porsche, der trotz einer zähen ersten Rennhälfte damit das Podium vor sich sieht.
Runde 22: Schubert-BMW und Manthey-Porsche stoppen
Die letzten Stopps beginnen. Eng und Güven biegen ab, sie müssen deshalb länger stehen als es nächste Runde Kranz und Olsen tun müssen. Und natürlich müssen wir abwarten, wie das alles für KCMG ausgeht.
Runde 20: HTP-Ford kassiert Manthey-Porsche
Die Kämpfe um das Podium bleiben eng. Ayhancan Güven hat im Manthey-Porsche endlich Pace gefunden und zum Gamota-BMW von Moritz Kranz aufgeschlossen, aber Kranz schafft es eingangs einer Gelbzone nach Pflanzgarten, einen Überrundeten zwischen sich und den Manthey-Porsche zu bringen. Güven verliert nicht nur Zeit, sondern wird sofort von Dennis Olsen im HRT-Ford attackiert, der ebenfalls aufgeschlossen hat, und Olsen geht auf der Döttinger Höhe vorbei auf P3.
Runde 19: KCMG stoppt verfrüht
Die KCMG-Mannschaft ändert nun vor Schluss die Taktik, und Edoardo Liberati kommt 70 Minuten vor Schluss bereits an die Box. Liberati bleibt im Auto - sieht so aus, als ob man nur die Strafe abgesessen hätte, schließlich ist Kamui Kobayashi noch gar nicht gefahren. Womöglich ist das der Versuch, die Strafe abzusitzen, während noch eine Code-60-Zone draußen ist. Erst einmal fällt man aber auf P5 zurück.
Runde 18: KCMG will Druck machen
Edoardo Liberati macht jetzt Tempo, und in der letzten Runde gewinnt er fünf Sekunden auf Philipp Engs BMW. Beim Überfahren der Ziellinie ist Engs Vorsprung auf eine Sekunde geschmolzen. Moritz Kranz im Gamota-BMW liegt aktuell 44 Sekunden zurück, 48 Sekunden sind es für Ayhancan Güven im Manthey-Porsche und 58 Sekunden für Dennis Olsen im HRT-Ford. Die Top-5 haben sich sortiert, der Rest liegt mittlerweile über zwei Minuten zurück.
Runde 17: Konrad-Lamborghini fliegt ab
Das Gastspiel von Patrizija Stalidzane in der Spitzengruppe ist ein kurzes, jetzt fällt der Konrad-Lamborghini rapide nach hinten und taucht am Ende von Sektor 3 nicht mehr auf. Das Auto steht jetzt nahe Ex-Mühle.
STRAFE: KCMG mit Code-60-Verstoß
Lange konnte sich Stalidzane im Konrad-Lamborghini nicht auf P2 behaupten, auf der GP-Strecke geht Liberati im Rechtsknick an ihr vorbei und übernimmt wieder P2, und am Ende der Runde liegt er nur mehr 6 Sekunden hinter Engs BMW. Doch es gibt schlechte Nachrichten für KCMG: Im vorangegangenen Stint wurde Jesse Krohn mit 115 km/h in einer Code-60-Zone erwischt. Das macht 85 Sekunden Stop-and-Go - und plötzlich ist die Tür für den Schubert-BMW weit offen.
Falken-Porsche stellt ab
Das wird's gewesen sein, Benjamin Leuchter fährt bei Hohe Acht zur Seite und stellt das Auto ab. Reifenschaden nach dem Überfahren von Teilen, meldet das Team, und der Weg zurück an die Box ist einfach zu weit. Gleichzeitig wird auch der Tag des Cup-911ers #902, der von P3 in der Cup2-Klasse gestartet war, immer schlechter. Mit etwas, das von der Onboard ebenfalls nach überraschendem Reifenschaden aussieht, muss Raphael Rennhofer das Auto eingangs Hatzenbach abstellen.
Runde 15: Boxenstopps der Spitze
Zeit für die zweite Boxenstopp-Runde. Vorerst bleibt der Schubert-BMW vorn, da er erneut eine Runde früher stoppte, jetzt sitzt Philipp Eng am Steuer. Wegen seines vorgezogenen frühen Stopps liegt der Konrad-Lamborghini von Patricija Stalidzane jetzt auf P2, wird den Platz aber beim nächsten Stopp wieder verlieren. KCMG liegt direkt dahinter auf P3, mit Edoardo Liberati jetzt am Steuer.
Runde 14: Mehr Probleme für den Falken-Porsche
Der #44 entgleitet dieses Rennen jetzt rapide. Noch immer mit der 87-Sekunden-Strafe über sich hängend ist Benjamin Leuchter jetzt in langsamer Fahrt im hinteren Teil der Strecke unterwegs, gerade rollt er von Ex-Mühle in Richtung Bergwerk.
Runde 14: Probleme für einen HWA
Bis jetzt haben sich die beiden HWA-Prototypen schadlos gehalten, und Jamie Green bewegt #62 aktuell auf dem 23. Gesamtrang. #61 mit Evald Holstad am Steuer steht jetzt allerdings leider im Bereich Eschbach am Streckenrand. Holstad setzt das Auto wieder in Bewegung, doch es sieht sehr unrund aus, und nach ein paar Metern fährt er in Brünnchen rechts ran und schiebt durch eine Leitplankenöffnung zurück, um von der Strecke zu kommen.
STRAFE: Falken-Porsche verstößt gegen Code-60
Die Bestätigung der Rennleitung kommt - Benjamin Leuchter wurde im Falken-Porsche mit 117 km/h in einer 60-km/h-Zone erwischt. Das macht 87 Sekunden Stop-and-Go, die er bei seinem nächsten Stopp absitzen muss, plus zwei Punkte auf seiner DMSB-Lizenz.
Runde 13: Schubert-BMW verliert viel Zeit
Auf dem vorletzten Umlauf hatte Wittmann diesmal Pech mit einem Code-60, der hinter ihm entfernt wurde. Plötzlich ist seine Führung halbiert, von 32 auf 16 Sekunden. Zusammen mit seinem Boxenstopp-Vorteil ist der KCMG-Mercedes damit boxenstoppbereinigt immer noch in Führung, und Krohn erhöht gerade die Schlagzahl, hat auf der letzten Runde noch einmal zwei Sekunden gewonnen. Der Konrad-Lamborghini kam vorzeitig an die Box, damit ist die jetzt am Steuer sitzende Patricija Stalidzane aus der Spitzengruppe rausgefallen. Ärger droht indessen dem auf P5 liegenden Falken-Porsche. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen eines Code-60-Vergehens.
Zwischenstände in Cup-Klassen
Ein Blick etwas weiter nach hinten: Bei den Cup-911ern in Cup2 wehrt sich Mühlner-#921 (Bednarski/Scheerbarth) seit dem Start erfolgreich gegen drängelnde Verfolger. Aktuell sind das immer noch Grütter/Grosse im #901 von SRS Sorg Rennsport. Für die von P3 gestartete #904 gab es vorhin eine Zeitstrafe, nachdem man einen Hyundai auf der GP-Strecke in die Bande schob. Bei den Cup-Caymans in Cup3 hat sich #953 von Smyrlis (Sandberg/Fielenbach) am Start an die Spitze gesetzt und sich etwas von den direkten Verfolgern #959 (SRS, Eichenberg/de Groot) und #962 (W&S, Stegmann/Oberheim/Zulauf) abgesetzt, die seit dem Start vor allem mit sich beschäftigt sind.
Runde 10: Manthey-Porsche verliert nächsten Platz
Es bleibt dabei - nicht der Tag von Manthey. David Jahn hat die Lücke zu Matt Campbell schnell zugefahren, war sechs Sekunden schneller auf der Nordschleife, und jetzt saugt er sich auf der Döttinger Höhe an und vorbei. Davor hatte Marco Wittman im Schubert-BMW im letzten Umlauf etwas Gelb-Glück, plötzlich hat er 32 Sekunden Vorsprung auf Jesse Krohn.
Runde 9: KCMG kassiert Manthey
Was sich Ende letzter Runde bereits abzeichnete, bestätigt sich - der KCMG-Mercedes ist deutlich schneller als der Manthey-Porsche. Matt Campbell kann Jesse Krohn jetzt nicht halten, und KCMG übernimmt den zweiten Platz auf der Döttinger Höhe. Schnellster Mann auf der Strecke ist dahinter aber David Jahn im Gamota-BMW mit 7:57, erster im Rennen unter 8 Minuten.
Runde 8: Zwischenstand nach den ersten Stopps
Wittmanns Führung beträgt 21 Sekunden auf Matt Campell, doch Grello sieht heute bisweilen nicht spektakulär aus. Jesse Krohn im KCMG-Mercedes hat ihm auf der Outlap mehrere Sekunden abgenommen und liegt nur vier Sekunden dahinter. David Jahn hat den Gamota-BMW übernommen und liegt 13 weitere Sekunden dahinter. Dann kommt Pavel Lefterov im Konrad-Lamborghihi, Benjamin Leuchter im Falken-Porsche, und Fred Vervisch hat im HRT-Ford gerade den siebten Platz vom Black-Falcon-Porsche geschnappt.
Runde 7: Führende Stopps
Jetzt kommen auch die restlichen GT3s der Spitze rein. Engelhart hatte in den letzten Runden die Pace der direkten Konkurrenz nicht mehr gehen können, und er wurde auf den letzten Metern vor der Box auch noch vor Kranz überholt. Der BMW-Undercut geht auf - Wittman in der #77 übernimmt für Schubert die Führung, der Manthey-Porsche rückt auf P2 vor. Der KCMG-Mercedes kehrt dahinter mit Jesse Krohn am Steuer auf P3 zurück. Aber nicht vergessen: Schubert und Manthey werden früher ihren letzten Stopp machen und dort dann länger stehen müssen.
Runde 6: Boxenstopps beginnen
Der immer noch feststeckende Wittmann kommt jetzt nach seiner sechsten Runde als erstes Auto der Spitzengruppe an die Box, um einen Undercut zu versuchen. Der Rest fährt weiter - Pittard hat vorne die Lücke inzwischen kontinuierlich ausgebaut, jetzt sind es schon 17 Sekunden zu Engelhart im Konrad-Lamborghini. Daan Arrow hat nach dem Überrundungs-Zwischenfall den Anschluss an Bachler verloren - und inzwischen Chris Mies im Heck, der im Mustang weiterhin kontinuierlich nach vorn drängt. Dahinter kommt auch Manthey früh an die Box.
Runde 5: BMW Z4 fliegt ab
Schlechte Nachrichten für die Fans des BMW-Z4-Comebacks: Das Auto #40 ist jetzt mit Frank Nikolaus am Steuer bei der Einfahrt zur Nordschleife abgeflogen. Spuren deuten auf einen Dreher mit folgendem Einschlag links hinten hin, die linke Hinterradaufhängung ist sichtlich abgebrochen.
Runde 4: Bachler profitiert von Überrundungen
Hoch durchs Kesselchen läuft diese Gruppe jetzt auf eine Reihe langsamer Autos auf, zwei davon nebeneinander. Wittmann schlüpft gerade noch durch, doch Arrow bleibt auf der falschen Seite stecken. Bachler wählt richtig, links, und zieht endlich vorbei auf den fünften Platz. Arrow verliert noch mehr Zeit und hat jetzt den #47-Max-Kruse-Audi plötzlich hinter sich.
Runde 4: Wittmann greift außen an
Auch am Ende der dritten Runde hat sich vorne nichts verändert, und Wittmann wird hinter Kranz zunehmend ungeduldig. In der Sabine-Schmitz-Kurve versucht er sich jetzt im Überrundugnsverkehr außen danebenzusetzen! Das geht nicht gut, Kranz setzt sich durch, Wittmann verliert durch den Hatzenbach Schwung und hat plötzlich die Porsches von Arrow und Bachler wieder im Heck.
Runde 2: Ford & Grello auf dem Vormarsch
An der Spitze setzen sich Pittard und Engelhart in der zweiten Runde etwas weiter ab. Kranz im Gamota-BMW scheint Wittman, Arrow und Bachler hinter sich etwas aufzuhalten, aber noch haben sie keinen Weg vorbei gefunden. Langsam nach vorne arbeiten sich indessen HRT-Ford und Manthey-Porsche. Chris Mies hat sich auf der letzten Runde den neunten Platz erkämpft, Ayhancan Güven überholt in der ersten Kurve Pierre Kaffer im JUTA-Audi und liegt jetzt in den Top-10.
Runde 1: KCMG behauptet Führung in enger Spitzengruppe
Pittard kommt als Führender zurück von der Nordschleife und hat zwei Sekunden auf Engelharts Lamborghini aufgefahren. Dahinter geht es eng zu. Kranz und Wittmann in den BMWs #23 und #77 nur knapp vor Arrow im Black-Falcon-Porsche, der Falken-Porsche, die Gruppe geht zurück bis zum elftplatzierten Ayhancan Güven im Manthey-Porsche.
NLS 3 - Qualifying - Ergebnis vom Nürburgring
| P. | Nr. | Team | Auto | Fahrer | Zeit |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 47 | KCMG | Mercedes-AMG GT3 | Kamui Kobayashi Jesse Krohn Edoardo Liberati David Pittard | 07:52,393 |
| 2 | 77 | Schubert Motorsport | BMW M4 GT3 EVO | Marco Wittman Philipp Eng Robin Frijns | + 2,204 |
| 3 | 33 | KKrämer Racing | Audi R8 GT3 EVO II | Tobias Vazquez-Garcia Fidel Leib Michele di Martino | + 5,241 |
| 4 | 23 | Gamota Racing | BMW M4 GT3 EVO | Antal Zsigo Moritz Kranz David Jahn | + 6,707 |
| 5 | 7 | Konrad Motorsport | Lamborghini Huracan GT3 | Patricija Stalidzane Christian Engelhart Pavel Lefterov | + 9,271 |
| 6 | 5 | BLACK FALCON EAE | Porsche 911 GT3 R | Daan Arrow Mustafa Mehmet Kaya Mike Stursberg | + 10,123 |
| 7 | 44 | Falken Motorsport | Porsche 911 GT3 R | Klaus Bachler Benjamin Leuchter | + 11,367 |
| 8 | 75 | Max Kruse Racing | Audi R8 LMS GT3 Evo II | Dominik Fugel Marcel Fugel Benjamin Leuchter | + 11,708 |
| 9 | 786 | Renazzo Motorsport | Lamborghini Huracan GT3 EVO II | Sak Nana Christoph Breuer 'Dieter Schmidtmann' Thomas Mutsch | + 12,847 |
| 10 | 9 | JUTA Racing | Audi R8 LMS | Otto Blank Pierre Kaffer Björn Großmann | + 13,895 |
NLS - START INS 4-STUNDEN-RENNEN
Die Autos formieren sich hin zur Hohenrain-Schikane in Zweierreihen. Perfektes Wetter bei Sonnenschein, minimaler Bewölkung und 14 Grad Lufttemperatur. Die erste Startgruppe biegt auf Start-Ziel ein, und es geht los! David Pittard im KCMG-Mercedes kommt gut weg und behauptet locker die Führung. Dahinter kommen sie zu dritt in der ersten Kurve an, Marco Wittmann im Schubert-BMW steckt etwas zurück. So springt Christian Engelhart im Konrad-Lamborghini erst einmal vor auf P2, dann Moritz Kranz im Gamota-BMW, dann Wittmann im Schubert-BMW und Daan Arrow im Black-Falcon-Porsche, als sie auf die Nordschleife einbiegen.
Start in die Einführungsrunde von NLS 3
Die erste Startgruppe setzt sich angeführt vom KCMG-Mercedes in Bewegung und geht in die Einführungsrunde. Wie immer gibt es drei gestaffelte Startgruppen. Die erste wird angeführt von den GT3-Autos um Punkt 12:00 Uhr das Rennen eröffnen. Der KKrämer-Audi #33 ist nach seinem verrauchten Ausrollen im Qualifying nicht in der Startaufstellung.
Update zu HWA & Z4 heute bei NLS
Wo haben wir diese Publikums-Lieblinge jetzt gleich für das Rennen heute? HWA EVO.R #62 (Luca Ludwig/Jamie Green/Lance David Arnold) startet mit 29,271 Sekunden Rückstand vom 25. Platz, eine Reihe dahinter auf P27 folgt #61 (Evald Holstad/Christian Gebhardt/Sebastian Asch). Vor allem scheint das Auto aber bislang ohne große Probleme zu fahren. Der BMW Z4 GT3 hat es bei seinem NLS-Renn-Comeback auf Startplatz 36 zwischen die Cup-911er geschafft. Das Team um Peter Posavac plant heute aber vor allem für Test- und Vorbereitungen im Hinblick auf die 24h.
Startaufstellung für NLS 3 beginnt
Wir haben noch 45 Minuten bis zum Start, damit weniger als 30 Minuten bis zum Beginn der Einführungsrunde, und entsprechend machen sich die Autos jetzt auf den Weg in die Startaufstellung. Der PROsport-Aston-Martin #37 wird dabei übrigens ans Ende der ersten Startgruppe verbannt. Tempoüberschreitung in einem Code-60-Bereich im Qualifying.
Startaufstellung in den Porsche-Cup-Klassen
Ein Blick etwas weiter nach hinten, bei noch einer Stunde bis zum Start heute. Starke Rundenzeiten von den Cup-911ern aus der Cup2-Klasse. Mit 8:07,693 steht Mühlner-#921 (Bednarski/Scheerbarth) auf Pole vor SRS-#901 (Grütter/Grosse) und Black Falcon-#900 (Hardt/Hites/Koslowski). Bei den Cup-Caymans in Cup3 stehen übliche Verdächtige vorn. W&S-#962 (Stegmann/Oberheim/Zulauf) vor SRS-#959 (Eichenberg/de Groot), mit Schmickler-#950 (Baumann/Schmickler/Riemer) auf P3.
HRT-Ford mit defektverseuchtem Qualifying
Neben Manthey hatte auch der stark besetzte Ford Mustang GT3 #65 bislang heute keinen guten Tag. Probleme im Benzinsystem, nach Reparaturen fuhr Chris Mies mal raus, meldete Benzin-Geruch, weitere Reparaturen, am Ende schaffte Mies immerhin aber noch eine 8:14,586 im letzten Umlauf und sicherten sich den 18. Startplatz. Aber wie für Manthey ist das ein langer Weg, um an die Spitze zu kommen.
Was wird aus dem Audi auf Startplatz 3?
Die Zeit drängt währenddessen für den KKrämer-Audi auf dem dritten Startplatz. Wir erinnern uns - das Auto war mit Tobias Vazquez-Garcia am Steuer rauchend auf der Döttinger Höhe ausgerollt. Es wird jetzt erst in die Garage zurückgebracht.
Manthey in erstem NLS-Qualifying weit zurück
Die Spitze gehörte im Qualifying jenen Fahrern, die in den ersten 20 Minuten schnell einmal für gute Runden pushten. Danach wurden Gelbphasen und Code-60 zu einem zu großen Problem. Das hat den Grello bei seinem ersten NLS-Start 2026 tief ins Feld zurückgeworfen. Ayhancan Güven und Matt Campbell werden das Rennen vom 16 Platz tief im Feld aufnehmen müssen, während die heißen Siegesanwärter von KCMG und Schubert aus der ersten Startreihe losfahren werden.
David Pittard zur NLS-3-Pole
"Du hast einen Shot am Anfang und Ende, und musst machen, was du kannst, es ist immer eine Lotterie", sagt Pole-Mann David Pittard im offiziellen Stream. "Wir haben zu Beginn ein Fenster gefunden, das war das Beste. Ich war die restliche Session mehr nervös, da immer warten und warten!" Für das Rennen sieht er genauso gute Chancen: "Jesse (Krohn) hat letztes Jahr die 24h gewonnen und ist ein Top-Fahrer. Edo (Liberati) ist vorgestern und gestern viele Top-Runden gefahren, und Kamui (Kobayashi) ist ebenfalls gut dabei."
QUALIFYING - ZIEL: Letzte Runden mit Code-60
Das wird es gewesen sein, denn immer noch haben wir Probleme in der Rechtskurve im Hatzenbach. Klaus Bachler ist im Falken-Porsche etwa noch einmal raus, aber da wird nichts mehr mit Zeitenverbesserung. Aktuell steht Golf #494 (Schönfeld/Schütze/Pellegrino Fernandes) an der Wand.
Noch 10 Minuten im Qualifying - und Hatzenbach nur kurz frei
Hervorragende Arbeit von der Reparaturmannschaft. 10 Minuten vor Schluss ist die Unfallstelle im Hatzenbach wieder geräumt. Letzte Chance - schafft es jemand, KCMG von der Spitze zu verdrängen? Nun, das scheint nichts zu werden, denn da steht der nächste an der Stelle. Dass dort Wasser von hinter den Reifenstapeln hervorgelaufen ist wird nicht helfen.
Nach wie vor Arbeiten im Hatzenbach
20 Minuten vor Schluss steht immer noch der Kranwagen im Hatzenbach, um die derangierten Reifenstapel neu aufzustellen. Wird eng, ob sich das noch für schnelle Runden im Qualifying ausgeht. Mit der guten Runde vom Anfang ist KCMG da aktuell in einer sehr guten Position.
Drittplatzierter Audi rollt mit viel Rauch auf der Döttinger Höhe aus
Die Probleme gehen weiter. Der Audi #33, aktuell Gesamt-Dritter, rollt mit Tobias Vasquez-Garcia am Steuer auf der Döttinger Höhe aus. Bei zunehmend starker Rauchentwicklung stellt Vasquez-Garcia das Auto schließlich in der Touristenfahrten-Einfahrt ab, was eine weitere Code-60-Zone provoziert. Immerhin - scheint nicht weiter Feuer zu fangen.
Neuer Code-60 im Hatzenbach nach Cayman-Crash
Die Hoffnung auf schnelle Runden können wir wieder begraben, denn im Hatzenbach klettert jetzt gerade Yasser Shahin aus einem halb in der Absperrung steckenden Porsche #960. Shahin, Eigentümer der australischen Rennstrecke 'The Bend', fuhr in den letzten Jahren schon in diversen GT-Rennen, und wollte heute hier sein Permit-Pflichtprogramm zusammen mit Porsche-Profi Marco Seefried am Auto abspulen. Das wird etwas länger dauern mit dem Aufräumen.
Zeitenjagd wird nach kleinem Durchhänger wieder eröffnet
Code-60 haben uns eingebremst, dann war etwas Ruhe, weil die meisten Top-Autos in der Box standen, aber jetzt scheint Klaus Bachler im Falken-Porsche wieder Anlauf zu nehmen. Er kommt raus aus der Box, kürzt die GP-Strecke ab, nimmt Anlauf und zieht das Tempo an. KCMG hat soeben Kamui Kobayashi für seine ersten GT3-Runden in den Mercedes-Gesetzt, Kobayashi ist erstmals im Hatzenbach. Manthey ging es mit Ayhancan Güven in den letzten Minuten noch gemütlich an, Güven fährt erst einmal ein paar Runden über 8:10. Bis jetzt ist er erst 15.
Wie steht es um die ersten HWA-Runden?
Optisch auf jeden Fall schon einmal eine Augenweide, diese auf der klassischen Mercedes 190E-Form basierenden aber mit moderner Technik gebauten HWA EVO.R. Wir haben beide Autos auch auf der Strecke, eines in Schwarz, eines im Weiß-Gelb mit Kärcher-Sponsoring, wie wir es aus der 90er-DTM kennen. #62 mit Luca Ludwig am Steuer fuhr bisher die beste Zeit mit 8:21,664, 29 Sekunden hinter der Bestzeit von Pittard im KCMG-Mercedes.
BMW Z4 GT3 auf der Strecke!
Wir haben eine Code-60-Zone auf der Döttinger Höhe und daher jetzt erst einmal keine schnellen Zeiten, aber dafür können wir uns über das Comeback eines alten Lieblings aus der GT3-Klasse freuen: Der alte BMW Z4 ist heute wieder im Renn-Betrieb am Start. Peter Posavac verlässt gerade im Auto mit der #40, das er sich mit Michael Funke und Frank Nikolaus teilt, die Boxengasse.
KCMG drückt Pole-Zeit deutlich nach unten
David Pittard hat direkt eine zweite Runde angehängt und schraubt die Bestmarke auf 7:52,393 herunter. Da kann Eng im Schubert-BMW nicht ganz mit, auf dem zweiten Umlauf ist er 2,2 Sekunden langsamer. Michele di Martino im KKrämer-Audi übernimmt P3. Von Max Verstappens Pole-Zeit am letzten Wochenende (7:51,751) sind wir nicht mehr weit weg.
Die ersten Qualifying-Zeiten kommen
Wir haben die ersten Zeiten, und auch die ersten schon unter 08:00 Minuten. David Pittard im KCMG-Mercedes #47 legt mit 7:59,167 vor, aber nur 34 Tausendstel dahinter Philipp Eng im Schubert-BMW #77, und Moritz Kranz im Gamota-BMW #23 rundet die Top-3 innerhalb einer Sekunde mit 76 Hundertstel Rückstand ab.
Erstes Auto im Qualifying im Kies
Wir brauchen schon den Traktor. Der Porsche Cayman #312 mit Claudius Karch am Steuer ist vor der Mercedes-Tribüne rausgerutscht und hat sich eingegraben, scheint aber zum Glück nicht angeschlagen zu haben, wird hoffentlich nicht allzu schlimm sein. Sorgt aber erst einmal für eine kurze Code-60-Zone in der ersten Kurve.
GRÜN: NLS-Qualifying beginnt offiziell
Die Autos sind bereits draußen auf der Strecke, und jetzt beginnt die Uhr für die 90 Minuten Qualifying zu laufen. Übliches Format: Das Auto mit der schnellsten Runde in diesen 90 Minuten steht auch auf Pole. Die ersten Autos gehen direkt auf eine schnelle Runde, etwa der Falken-Porsche #44 mit Klaus Bachler am Steuer.
Das Wetter heute am Nürburgring
Wir haben wie schon beim letzten Mal einen sehr kühlen Start in den Tag. Noch sind die Temperaturen mit sieben Grad einstellig, sollten aber im Tagesverlauf noch deutlich steigen. Es ist leicht bewölkt, sollte bis zum Abend recht sicher trocken bleiben.
Manthey & HWA sorgen heute in der NLS für Aufmerksamkeit
Ohne Verstappen schwenkt die Aufmerksamkeit heute auf ein paar andere Highlights. Manthey schickt Grello zum ersten Mal 2026 auf die Nordschleife, nach der Absage von NLS 1 und einer Terminkollision bei NLS 2. DTM-Champ Ayhancan Güven teilt sich den 911er heute mit Matt Campbell. Außerdem sehen wir das Renn-Debüt der spektakulären HWA EVO.R in der SP-X-Klasse. Die Autos basieren auf dem legendären Mercedes 190E aus der "alten" DTM.
Der Zeitplan für die NLS heute auf dem Nürburgring
Offiziell ist das heute NLS 3, auch wenn es de facto natürlich nach der Absage des Saisonauftakts das zweite Rennen ist. Ansonsten gibt es keine großen Besonderheiten zu beachten. Format wie üblich. Gleich um 08:30 Uhr beginnt 90 Minuten Qualifying, um 12:00 Uhr folgt das vierstündige Rennen. Alle Infos und den Livestream gibt es auch ganz oben von uns zusammengefasst.
F1-Ersatz für Max Verstappen heute am Nürburgring
Kein Verstappen heißt aber nicht, dass wir heute keine F1-Prominenz beim Vierstunden-Rennen am Start haben. Zum ersten Mal werden wir Kamui Kobayashi in einem GT3-Auto auf der Nordschleife sehen. Der Japaner, der 2012 für Sauber in Japan sogar ein Podium holte und seitdem unter anderem in Le Mans gewann, wagt im KCMG-Mercedes #47 heute die Herausforderung Nordschleife. Kann er vielleicht sogar um den Sieg mitkämpfen? Oben verlinkt haben wir die Top-Autos des Tages zusammengefasst.
Guten Morgen vom nächsten NLS-Rennen 2026!
Der Vorlauf zum 24h-Klassiker auf dem Nürburgring geht munter weiter. Selbst wenn Max Verstappen fehlt, so steht uns heute auf der Nordschleife bei der 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy erneut ein tolles Programm ins Haus. Unter anderem mit dem Renn-Debüt des Grello-Porsche von Manthey für die NLS-Saison 2026. Und wir werden zum ersten Mal die spektakulären HWA EVO.R in einem Rennen sehen. Also gleich einmal auf einen ganzen Tag an NLS einstellen!



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