Seit der Sommerpause hat sich in der MotoGP einiges geändert. Den Fahrern stehen für die gesamte Restsaison noch fünf Motoren zur Verfügung. Im kommenden Jahr sollen dann insgesamt sechs Motoren für die gesamte Saison, also 18 Rennen genügen. Während die Hersteller an der Haltbarkeit tüfteln und zuversichtlich sind, dass die Motoren eine längere Laufzeit bestehen können, gibt es aber andere Gefahrenquellen die bislang weniger einkalkuliert wurden. Die Stürze. In der MotoGP keineswegs eine Seltenheit, ob im Training oder Rennen. Pete Benson, Crew-Chef von Andrea Dovizioso, sieht darin ein mögliches Problem für die kommende Saison, denn bei Stürzen können auch die versiegelten Motoren beschädigt werden.

"Wenn Du im kommenden Jahr stürzt und dabei den Motor beschädigst, dann bekommst Du ein Problem", sagte Benson auf motogpmatters. "Die Laufzeit selbst sollte keine Schwierigkeiten machen. Aber wenn Du zum Ende der Saison, beim letzten Rennen nur noch einen Motor hast, bevor du eine Strafe bekommst, davon bin ich kein Fan. Aber es heißt das es so werden muss."

Kleinere Stürze stuft auch Benson nicht als problematisch ein, aber wenn sich die Maschinen mehrfach überschlagen und ihre Verkleidung verlieren, dann geht auch einmal der stabilste Motor mit den besten Filtern kaputt.

"Wenn Du heftig genug abfliegst, dann kannst du auch schnell einmal das Motorgehäuse beschädigen. Es passiert nicht sehr oft, aber es kommt vor." Daher ist Benson froh, dass die derzeitigen Honda-Fahrer keine Sturzexperten sind, die Zehn Punkte-Strafe wird früher oder später dennoch ein Team treffen.