Freizeitspaß mit Triathlon., Foto: Sutton
Freizeitspaß mit Triathlon., Foto: Sutton

Das Bradley Smith eine Entspannung der etwas anderen Art bevorzugt ist kein Geheimnis. Während andere Rennfahrerkollegen Golfen, Bootfahren oder sich beim Motorcross den Knöchel brechen, bevorzugt der junge Engländer Triathlon. Ein Hobby, das er mit Landmann Jenson Button gemeinsam hat und da Papa Smith ihm seine Leidenschaft auch nicht verbieten kann, kam es zum kleinen Rennfahrerduell beim London Triathlon 2009.

Zur Enttäuschung von Bradley verlor er am Ende das Rennen gegen Formel 1 Pilot Jenson Button und das trotz Bestzeit - aber Jenson selbst hatte ebenfalls eine neue Bestmarke aufstellen können, weshalb der Ärger halb so groß ist.

"Es war eine fantastische Sache, auch wenn ich Jenson nicht schlagen konnte", schrieb der Aspar-Fahrer in seinem Blog auf crash.net. "Ich war extrem zufrieden mit meiner Zeit. Der Rennfahrer in mir hätte Jenson natürlich gern geschlagen."

Zwei Stunden und 13 Minuten betrug am Ende die Zeit vom 18-Jährigen, im Vergleich Jenson war nach 1.5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Rennen rund sechs Minuten schneller. Vielleicht lag es ja nur daran, dass Jenson 50 Minuten eher aufgestanden war, als sein junger 'Rivale'. Vier Uhr, statt 4:50 Uhr, an einem Sonntagmorgen, wenn der Durchschnittsmensch zwischen 17 und 35 Jahren aus der Disko kommt. Bei so vielen Aneizen wird Lewis Hamilton sicher versuchen im nächsten Jahr auch teilnehmen zu dürfen.

Jenson Button war sicher gar nicht schneller, er irritierte nur geschickt die Zeitnahme..., Foto: Sutton
Jenson Button war sicher gar nicht schneller, er irritierte nur geschickt die Zeitnahme..., Foto: Sutton

Gleich darauf ging es für den jungen Mann der nicht still sitzen kann, noch zum Superbike-Rennen der Britischen Meisterschaft nach Brands Hatch. Denn dort startete das Renn-Team von Smith. Seine Fahrer liegen derzeit in der Wertung auf Eins und Zwei.

Doch die Zeit des entspannten Triathlons, des Teamchef-Seins, des Kommentierens und weiterer 46355,8 Aktivitäten ist für Bradley erst einmal vorbei. Denn am kommenden Wochenende will der Engländer Teamkollege Julian Simon schlagen, um seine Titelchancen in der 125cc-Klasse zu wahren.

"Ich bin nicht weniger motiviert, auch wenn ich die letzten beiden Rennen ausgefallen bin, aber keine Punkte zu holen ist natürlich nicht gut. Ich muss Punkte gut machen, Julian abfangen und konzentriere mich voll auf den kommenden Sonntag. Bitte, bitte lasst es nicht regnen am Sonntag."

Ein 'young British teenage sensation' scheint Bradley Smith in der Tat zu sein, wenn man seine Freizeitgestalltung so ansieht - und vielleicht klappt es ja auch in Brünn mal wieder im Rennen...