Das Gerücht, das Colin Edwards im Falle eines Wechsels von Jorge Lorenzo zu Honda wieder in das Yamaha-Werksteam wechseln könnte, wollte der US-Amerikaner weder dementieren noch bestätigen. Gegenüber Motorsport-Magazin.com erklärte der Texaner aber, dass es bereits Gespräche über die nächste Saison gibt und das momentan alles auf die Entscheidung Lorenzos warte. Und wenn der wirklich gehen sollte, dann wäre es durchaus denkbar, dass Edwards wieder an der Seite von Rossi fährt.
"Ja, es gibt Gespräche darüber", erklärte er Motorsport-Magazin.com auf dem Sachsenring. "Wenn Lorenzo geht, hat Yamaha ein Problem, diesen Platz zu ersetzen. Das ist die Situation. Mich würde es nicht stören, wieder zurück zu gehen. Ich würde aber, um ehrlich zu sein, bevorzugen zu bleiben, wo ich bin."
"Aber mit dieser neuen Regel wird es etwas schwieriger für alle", spielt Edwards auch auf die ab 2010 geltende Bestimmung an. Rookies dürfen dann nicht mehr direkt im Werksteam untergebracht werden. Sollte also ein Ben Spies, ein Alvaro Bautista oder irgendein anderer Fahrer in die MotoGP wollen, müsste er erst ein Jahr in einem Satelliten-Team einlegen. Damit kämen aus der Yamaha-Familie für den Platz neben Rossi nur Edwards und James Toseland in Frage - oder halt ein Pilot einer anderen Marke. "Wir werden sehen", gab sich der zweifache Superbike-Weltmeister gelassen. "Am Ende des Tages denke ich, der Erste, der eine Entscheidung treffen muss, ist Lorenzo. Wenn er eine Entscheidung getroffen hat, wird sich alles andere ergeben."

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