ATV-Kommentator Rudi Moser hat in Le Mans schon so ziemlich alles kommentiert: das 24 Stundenrennen der Autos und der Motorräder ebenso wie die MotoGP und in der fernen Vergangenheit auch die Bol d'Or, als sie noch dort ausgetragen wurde. Dementsprechend gut kennt er das Areal.

Der Circuit Bugatti, auf dem die MotoGP fährt, hat für ihn seine ganz besonderen Eigenheiten. "Aus historischer Sicht ist es schon etwas Besonderes, auch wenn der Circuit Bugatti mit der 24-Stunden-Strecke außer der Zielgeraden nicht viel gemeinsam hat. Durch den Stop-and-Go-Charakter ist es ein Kurs, der immer gute Rennen liefert, das hat die Vergangenheit gezeigt", erklärt er.

Besonders interessant findet Moser die letzte Passage des Kurses, wo eine rechts-links Kombination in eine Doppelrechts-Kurve mündet. "Der Teil hat es in sich, dort kann man gewinnen oder verlieren. Wenn man dort verrückt genug ist, erlaubt der Abschnitt eine Linie, mit der man sich am Ende des Rennens noch nach vorne schieben kann."

Alles ist für Moser in Le Mans allerdings nicht toll, obwohl die Veranstalter für seinen einzigen Kritikpunkt nichts können. "Das Wetter ist nicht so berauschend. Es ist meist recht kalt und oft regnet es", meint er. Dazu muss der Grazer allerdings feststellen, dass das Wetter der Party an der Strecke keinen Abbruch tut. "Die Fans in Le Mans lieben ihre Rennen, egal ob 24-Stunden der Autos oder Motorräder oder eben die MotoGP."

Moser ist natürlich auch dieses Wochenende wieder mit ATV im Einsatz. Zusammen mit Mark Michael Nanseck wird er das Qualifying der MotoGP (Samstag 14:00), sowie die Rennen aller drei Klassen am Sonntag (Beginn der Übertragungen: 125cc 10:45 Uhr; 250cc 12:05 Uhr; MotoGP 13:20 Uhr) live auf ATV kommentieren.