Weiter geht die Reise durch die MotoGP-Welt. Von Japan geht es ab nach Australien, wo mit Phillip Island eine der Lieblingsstrecken der Piloten wartet. "Man braucht ein gutes Setup, aber es macht viel Spaß hier zu fahren und es ist eine der besten Strecken im Kalender", sagt Shinya Nakano.

Der Japaner fuhr bei seinem Heimrennen auf Platz 8, peilt für Australien aber eine Verbesserung an. "Das Ergebnis in Motegi war nicht fantastisch, aber ich hatte nach zwei schwierigen Rennen wieder Spaß." Sein Gefühl auf dem Motorrad habe sich verbessert und entsprechend positiv geht er ins Rennwochenende.

"Shinya zeigte in Japan eine Verbesserung zu den vorangegangenen Rennen und das stimmt uns positiv für ein noch besseres Ergebnis als Platz 8 in Motegi", sagt sein Teamchef Fausto Gresini. Für den zweiten Gresini Honda-Piloten, Alex de Angelis, sei es die Aufgabe, mehr Erfahrung zu sammeln.

"Wir kommen nicht gerade nach einem der besten Rennen hierher, entsprechend ist die Moral etwas bedrückt", gesteht de Angelis, der in der 125er und 250er Klasse schon Erfolgserlebnisse in Australien feiern konnte. "Am wichtigsten ist aber, dass ich hier im Winter schon mit einem MotoGP-Bike getestet habe", sagt er. "Also sollte es einen einfacheren Start in das Wochenende geben." An diesem möchte er die Enttäuschung von Motegi vergessen machen und an die Form des Wintertests anschließen. "Dann sollten wir um die Top-5 oder Top-6 mitfahren können."