"Egal was passiert, ich möchte das bestmögliche Ergebnis erzielen." Damit gibt sich Andrea Dovizioso nicht besonders euphorisch vor dem drittletzten Saisonrennen in Australien. "Es war nie meine Lieblingsstrecke und erst im letzten Jahr lief es mal gut dort", sagt der Italiener. "Wir müssen stark sein und uns gut auf das Rennen vorbereiten, um unser Ergebnis zu maximieren."

Teammanager Cirano Mularoni erklärt die Skepsis seines Piloten: "Andrea ist schnell, aber er mag keine lang gezogenen, Highspeed-Kurven in denen das Bike für lange Zeit in Schräglage ist." Das treffe besonders auf die letzte Kurve vor der Geraden zu. "Mit den langen, schnellen Kurven wird die Front des Bikes stark belastet", bestätigt Dovizioso.

"Für Andrea stehen ein paar harte Rennen bevor", sagt Direktor Gianluca Montiron. "In der WM liegen drei Werksfahrer hinter ihm: Chris Vermeulen, Colin Edwards und Nicky Hayden. Unser Ziel ist es, Fünfter zu werden, denn unter normalen Umständen ist ein Podium schwierig." Durch die vielen technischen Verbesserungen an den Motorrädern der Konkurrenten könne man im Podestkampf nicht mithalten.