Schon nach drei Runden war der Tag für Toni Elias gelaufen. Der Spanier kam ins Rutschen, stürzte, verletzte sich leicht an seinem rechten Bein und beschädigte sein Motorrad schwer. "Das war schade, denn er war in guter Form", klagte Technikchef Fabiano Sterlacchini. "Zum Glück ist Toni okay, aber das Motorrad sprang in die Luft zurück und überschlug sich mehrmals. Es ist komplett zerstört."

Für den Rest des Tages konzentrierte sich das Team deshalb auf die Arbeiten mit dem verbliebenen zweiten Motorrad des Katalanen. "Die Strecke war ab der ersten Runde sehr heiß und ich konnte maximal angreifen", so Elias. "Ich war immer am Limit." Dennoch habe man sich von dem Unfall nicht beeinträchtigen lassen. "Wir gaben nicht auf und haben uns auf die Arbeit mit dem einen Motorrad konzentriert." Mit einigen kleineren Veränderungen erhofft er sich einen großen Schritt für den Samstag.

Sein Teamkollege Sylvain Guintoli war nicht ganz so optimistisch. "Es ist immer so, auf jeder neuen Strecke beginnen wir zu weit hinter der Konkurrenz", beschwerte er sich. Jetzt müsse man wieder den Schweiß fließen lassen, um sich heranzuarbeiten. "Aber wir haben herausgefunden, was uns so ausgebremst hat." Guintoli wünscht sich mehr Grip beim Beschleunigen.