Carlos Checa feierte in Jerez so etwas wie seine Auferstehung. In den Trainings fand er sich ständig weit vorne und im Rennen kam er immerhin auf den sechsten Platz. Damit zeigte der Spanier nicht nur, dass er es auf einer guten Maschine immer noch kann, sondern auch, dass die Maschine auch wirklich ganz brauchbar ist. Sein Team Manager bei Honda LCR, Lucio Cecchinello, war jedenfalls zufrieden: "In Jerez haben wir einen guten Job mit Carlos und mit [250er-Pilot] Eugene [Laverty] gemacht."

Doch auf die Türkei freut sich Cecchinello sogar noch mehr, da er bis dahin weitere Verbesserungen am Motorrad erwartet. Was ihn noch zusätzlich anspornen dürfte, ist das Ergebnis aus dem Vorjahr. Denn damals hatte Casey Stoner in Istanbul den ersten Podestplatz für Honda LCR geholt. "Casey hatte 2006 ein unglaubliches Rennen. Jetzt suchen wir mit der 800er nach einem anderen Setup, aber bislang sieht es so aus, als ob die Honda dort konkurrenzfähig sein wird", sagte Cecchinello.

Die Strecke sagt ihm zumindest zu und wenn man ihm glauben darf, dann ist es bei seinem diesjährigen MotoGP-Fahrer ebenso. "Ich habe Carlos vorher gefragt, 'Magst du die Türkei?' und er hat ja gesagt, also freue ich mich darüber", meinte Cechinello. Über den Kurs fand er nur lobende Worte. So sei das Layout gut und auch der Asphalt sei in gutem Zustand. Jetzt heißt es nur noch, etwas mehr als zwei Wochen warten.