Das MotoGP-Training in Mugello muss nach einem Sturz von Fabio Quartararo und einem technischen Defekt an Brad Binders KTM gleich zwei Mal unterbrochen werden. In der finalen Time-Attack purzeln die Zeiten, Pedro Acosta wird nach einem Patzer nur 13. und muss somit im Qualifying am Samstag bereits in Q1 ran.
Das Ergebnis: Platz eins im Training ging in 1:44.808 Minuten an Fabio Di Giannantonio, der somit nach der Spitzenposition im FP1 den Bestzeitendoppelpack am Freitag schnürt. 91 Tausendstel dahinter landet Francesco Bagnaia. Enea Bastianini überzeugt als Dritter vor Franco Morbidelli und Fermin Aldeguer. Marc Marquez landet beim Comeback auf Platz sechs. Dahinter reiht sich das Aprilia-Factory-Duo mit Marco Bezzecchi und Jorge Martin ein. Alex Rins schafft es überraschend direkt in Q2, Diogo Moreira qualifiziert sich erstmals überhaupt für den finalen Qualifying-Abschnitt.
Bereits in Q1 müssen neben Pedro Acosta (13.) auch Ai Ogura (11.), Raul Fernandez (12.), Joan Mir (15.) oder Fabio Quartararo (17.) ran.
Stürze, Defekte & Zwischenfälle: Fabio Quartararo sorgte zur Halbzeit der Session für eine Rote Flagge. Er verlor die Front seiner Yamaha durch Kurve vier, das Motorrad schlitterte durch den Kies und landete wieder auf der Strecke, wo Quartararo von seinem Arbeitsgerät noch einen Schlag am Arm abbekam. Nach Entfernung des Motorrads und der Reinigung der Strecke konnte die Session fortgesetzt werden. Quartararo konnte mit seinem Ersatz-Bike weiterfahren.
Direkt nach dem Neustart der Session gab es den nächsten Sturz für die Yamaha-Fraktion: Jack Miller landete im Kiesbett von Kurve eins.
Brad Binder rollte 13 Minuten vor Ende mit einem weiteren technischen Defekt an der KTM auf der Start-Ziel-Gerade aus. Binder stellte seine Maschine am Streckenrand ab, die Rennleitung entschied sich für eine weitere Rote Flagge um das Motorrad sicher bergen zu lassen.
Pedro Acosta kommt in seiner letzten schnellen Runde von der Strecke ab und verbaut sich damit selbst den direkten Einzug in Q2.
Das Wetter: Nachdem im FP1 noch einige feuchte Stellen auf der Strecke lauerten, bekamen die MotoGP-Piloten in ihrem Training am Nachmittag optimale Bedingungen serviert. Bei kaum getrübtem Sonnenschein wurden 27 Grad Außentemperatur und 37 Grad auf dem Asphalt gemessen.



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