Immer wieder einsetzender Regen sorgt für ein chaotisches MotoGP-Training zum Malaysia-Grand-Prix. Pedro Acosta schnappt sich die Bestzeit, viele große Namen müssen bereits in Q1 ran.

Das Ergebnis: Acosta war in 1:57.559 Minuten um 19 Tausendstelsekunden schneller als Johann Zarco. Jack Miller holte Rang drei vor Joan Mir und Fabio Quartararo. Fabio Di Giannantonio war als Sechster bester Ducati-Pilot, gefolgt von Teamkollege Franco Morbidelli. Pol Espargaro wurde Achter, Alex Marquez und Alex Rins schnappten sich die letzten Plätze für den direkten Einzug in Q2.

In einem hochkarätigen Q1 müssen am Samstag unter anderem Luca Marini (11.), Francesco Bagnaia (12.), Marco Bezzecchi (15.) sowie die Sieger der letzten beiden Grands Prix Fermin Aldeguer (13.) und Raul Fernandez (16). ran.

Stürze, Defekte & Zwischenfälle: Wie schon im FP1 rutschte Pedro Acosta erneut nach wenigen Minuten weg. Dieses Mal erwischte es ihn in Kurve neun. Er konnte seine KTM aber wieder starten und an die Box zurückfahren.

Auch Alex Marquez musste seinen zweiten Crash des Tages hinnehmen. Er ging in Turn 2 zu Boden. Er konnte seine Ducati aber ebenfalls wieder anwerfen.

Augusto Fernandez versenkte die V4-Yamaha in Kurve neun. Auch Alex Rins crashte.

Somkiat Chantra und Raul Fernandez kamen in der Zielkurve von der Strecke ab, konnten Stürze aber vermeiden.

Das Wetter: Nach einem heftigen Regenschauer am Ende von FP1 blieb es im MotoGP-Training am Nachmittag in Sepang zunächst trocken. Bei 30 Grad Außentemperatur und nur teils bewölktem Himmel wurden 37 Grad Asphalttemperatur erreicht. 25 Minuten vor Ende der Session begann es erneut zu regnen, der Niederschlag fiel aber nur äußerst leicht aus und ließ weiterhin schnelle Rundenzeiten zu. Weitere zehn Minuten später schien die Zeitenjagd zu Ende und der Regen zu stark geworden. Dann zeigte sich aber wieder die Sonne und die Fahrer bekamen die Chance zu einer finalen Attacke.