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MotoGP

Marc Marquez arbeitet an Comeback: Test in Barcelona

Marc Marquez dreht nach der ärztlichen Freigabe sofort von null auf hundert auf. Nun bestritt er die erste Ausfahrt mit einem großen Motorrad.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Seit Marc Marquez am vergangenen Freitag von seinen Ärzten die Erlaubnis zum vollen Einstieg in das Training erhielt, geht es für den sechsfachen MotoGP-Champion gehörig zur Sache. Er stieg zunächst auf sein Mountainbike, ehe er auf einem Mini-Bike in Alcarras ein kleines Motorrad-Comeback feierte. Ein Video davon stellte er auf seinen Social-Media-Kanälen zur Verfügung und generierte damit auf Instagram 1,2 Millionen sowie auf Facebook 900.000 Aufrufe.

Danach ging es für Marquez im Flugzeug nach Katar, wo er sich am Sonntag die von der dortigen Regierung zur Verfügung gestellte Coronavirus-Impfung abholte, welche die MotoGP als Geschenk für alle Paddock-Mitglieder bekam. Bei seiner Rückkehr empfingen ihn spanische Journalisten, vor denen sich Marquez optimistisch zeigte.

"Ich schließe nicht aus, beim ersten Rennen dabei zu sein. Doch gleichzeitig möchte ich noch nichts versprechen, weil es bei meiner Genesung immer wieder Höhen und Tiefen gibt", sagte er gegenüber den Kollegen von "Deportes Cuatro". Am Dienstag bestritt Marquez nun seinen ersten Test auf einem echten Motorrad.

Mit einer leicht modifizierten RC213V-S in vollem Repsol-Honda-Design ging es für ihn und einige Ingenieure an den Circuit de Catalunya nach Barcelona. Auch davon stellte Marquez bereits ein Video in seinen sozialen Medien bereit (siehe oben). Testfahrten mit "handelsüblichen" Superbikes sind nicht verboten, große Anpassungen an den Motorrädern sind aber verboten.

Sein großer Eifer zeigt, wie sehr der sechsfache MotoGP-Champion sein Comeback herbeisehnt. Honda hat Marc Marquez bereits in der vergangenen Woche auf die Nennliste für den Katar-GP gesetzt, was aber nicht automatisch bedeutet, dass er dort auch starten wird.

Marc Marquez erhält ärztliche Freigabe, Comeback in Sichtweite: (09:34 Min.)

Das Reglement würde sogar erlauben, dass Marquez eines oder mehrere Trainings fährt und erst danach entscheidet, ob er im Qualifying an den Start gehen will. Spätestens dann muss sich Repsol Honda aber entscheiden, ob man in Katar Marquez oder Ersatzfahrer Stefan Bradl einsetzt. Der Deutsche wird in jedem Fall auch zum Saisonauftakt nach Katar reisen.

Bis dahin wird Marc Marquez seine Millionen Fans auf seinen Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden halten.


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