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MotoGP

MotoGP: Durch die Augen des Autors

Unsere Artikel aus dem MotoGP-Fahrerlager kennt ihr alle. Wie aber kommen sie zustande? Ein Blick hinter die Kulissen des Journalistenlebens.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Waschmaschine und Bügeleisen sind meine wichtigsten Instrumente in den Tagen vor einem Rennwochenende. Das MotoGP-Paddock ist im Vergleich zu seinem Gegenstück in der Formel 1 recht leger, einen wirklichen Dresscode gibt es nicht. Einigermaßen gut gekleidet will ich dann aber doch sein. Also: Die Firmenhemden in die Waschmaschine, aufhängen, dann bügeln. Dabei schön den aufgedruckten Logos von Motorsport-Magazin.com und unserem Timing-Partner Tissot ausweichen. So steht es in der Anleitung, welche uns der Schneider in weiser Voraussicht mitgeschickt hat. Sorgfältig zusammenlegen und ab damit in den Koffer. Dort wartet bereits die restliche Kleidung für die nächsten Tage, sperrigeres Equipment, Utensilien zur Körperpflege und das ein oder andere Medikament - dazu aber später mehr. Notebook, Reisepass und Co. kommen in die Umhängetasche, damit ist die unmittelbare logistische Vorbereitung dann auch schon abgeschlossen. Die Buchungen für Flug, Mietauto und Hotel finden bereits Monate im Voraus statt. So eine MotoGP-Saison lässt sich ja gut planen, wenn nicht gerade ein gewisses SARS-CoV-2 den Kalender durcheinanderwirbelt und die zeitintensive Organisation der Reisen völlig nutzlos macht.

Der eigentliche Trip beginnt am Mittwoch oder Donnerstag, bei längeren Überseereisen auch schon einmal am Dienstag. Grundsätzlich gilt: Die Austragungsorte, die wir auch per Auto erreichen können, nehmen wir erst am Donnerstag in Angriff. Von unserer Redaktion in Graz aus sind das Spielberg - da schlafen wir sogar im eigenen Bett - Mugello, Misano, Brünn und der Sachsenring. Vor allem für die Rennen in Deutschland und Italien bedeutet das ordentliches Kilometerfressen: rund 650 Kilometer sind es nach Mugello und an den Sachsenring, fast 700 an den Misano World Circuit Marco Simoncelli. Da heißt es früh aufstehen, um trotz des obligatorischen Zwischenstopps beim Autogrill Donnerstag zur Mittagszeit an der Rennstrecke zu sein.

Alle anderen Grands Prix werden angeflogen, auch wenn das in unserer Zeit nicht mehr so schick ist, wie es früher einmal war. Aus Mangel an Alternativen sind wir aber auf den Flugverkehr angewiesen. Bitte verzeih es uns, Greta! In Richtung unserer Destinationen heben wir von Graz oder Wien aus ab. In die Bundeshauptstadt geht's dann meist auch ganz nachhaltig mit dem Zug. Das ist bequem und bringt rund drei Stunden, in denen man sich gut auf das bevorstehende Rennwochenende vorbereiten kann. Flugreisen starten am Mittwoch. Abhängig von etwaigen Flugverspätungen, nervigen Mitreisenden und anderen Abenteuern, die diese einst so elegante Art zu reisen heutzutage mit sich bringen kann, kommt man mehr oder weniger entspannt am Zielort an. Nach der Gepäckausgabe geht es schnurstracks in Richtung der Mietwagenschalter. Etwa 3.000 Menschen arbeiten an einem Rennwochenende im MotoGP-Paddock. Fast alle von ihnen sind auf ein Leihauto angewiesen, der Andrang bei den diversen Anbietern ist dementsprechend groß. Meist gelingt es uns, den Schalter mit der längsten Schlange zu erwischen.

Ist der Schlitten vom Kaliber Skoda Citigo, Toyota Aigo oder Fiat 500 erstmal ausgefasst, ist es Zeit für den Weg in die Unterkunft der nächsten Tage. Die Behausungen sind so unterschiedlich wie die Länder, in die wir reisen. Vom sterilen Wolkenkratzer in Katar über das hippe City-Hotel in Barcelona bis zum Bauernhof in Mugello ist da alles vorhanden. Private Unterkünfte bieten sich an, da sie oft näher an den Rennstrecken liegen als große Hotels. Ich persönlich schätze dabei vor allem auch den persönlichen Kontakt mit den Einheimischen, welcher doch immer für spannendere Eindrücke sorgt als das Einchecken in einem internationalen Hotel. Die Buchung dieser Privatunterkünfte ist aber immer auch eine Reise ins Ungewisse. Sie können ein echter Hauptgewinn sein. Oder einen tagelang in die Gegenwart von Menschen bringen, mit denen man ansonsten nicht unbedingt seine Zeit verbringen würde. Auch kuriose Zwischenfälle, etwa Begegnungen mit der halbnackten Partnerin des Vermieters, soll es auf Dienstreisen von Motorsport-Magazin.com schon gegeben haben.

Die Anreise zur Strecke gestaltet sich oft abenteuerlich - Foto: Motorsport-Magazin.com

Im Idealfall bleibt nach der Ankunft am Mittwoch noch etwas Zeit für Sightseeing, Freizeitaktivitäten und ein gutes Abendessen, ehe man sich zur Nachtruhe begibt. Am Tag darauf wird es dann ernst. Spätestens zu Mittag sollte man an der Strecke sein. Für viele Medienvertreter bedeutet das zuvor noch einen Umweg zum Akkreditierungs-Center, wo Paddock-Pass und Parkausweis für das Wochenende abzuholen sind. Dabei müssen Ausweise abfotografiert und unzählige Formulare unterschrieben werden. Eine ordentliche Prozedur, die sich wir Redakteure von Motorsport-Magazin.com glücklicherweise ersparen. Da wir so gut wie immer an der Rennstrecke vor Ort sind, erhalten mein Kollege Michael und ich einen 'Permament Pass', also eine einzige Akkreditierung für alle Saisonrennen und Testfahrten. Das ist nicht nur praktisch, sondern bietet auch zusätzliche Rechte im Vergleich zu den 'Race by Race'-Akkreditierungen, mit denen sich viele Kollegen herumschlagen müssen.

Im Paddock angekommen, führt der erste Weg ins Media-Center, wo man für das restliche Wochenende einen Großteil seiner Zeit verbringen wird. Hier gibt es alles, was der Journalist zum Arbeiten braucht: Unterlagen, Informationen der Teams, Bildschirme, Strom und Internet. Der Einstieg ins World Wide Web kann da aber auch in der heutigen Zeit noch bis zu 60 Euro pro Wochenende kosten. Für eine stabile Verbindung gibt es trotz des stolzen Preises keine Garantie. In Mugello müssen wir etwa auf die Fähigkeiten eines etwas konfus wirkenden Mannes vertrauen, der relativ wahllos auf rot leuchtende Knöpfe in seinem Technik-Raum zu drücken scheint.

Jeder Journalist, Fotograf oder Pressesprecher hat im Media-Center seinen eigenen Platz. Die besten gilt es möglichst schnell per Aufkleber zu reservieren. An dieser Stelle ein großer Dank an die 'Foto-Mafia' rund um Rainer Herhaus, Ronny Lekl, Tobias Linke, Steve Wobser, Stephan Gerike und Co. Diese Herren sind nicht nur schnell mit dem Finger am Auslöser, sondern auch mit dem Sticker am Tisch. Wenn es ums Reservieren geht, scheint der Deutsche uns Österreichern nicht nur bei den Liegen am Swimming-Pool im All-Inclusive-Urlaub einen Schritt voraus zu sein.

Zahlreiche Fotografen, Kameraleute und Journalisten reisen zur MotoGP - Foto: Motorsport-Magazin.com

Apropos Swimming-Pool im All-Inclusive-Urlaub: So ein Media-Center ist nicht unbedingt ein glamouröser Ort. Hunderte Menschen sitzen eng beisammen. Es riecht schon mal streng und bis ans Limit aufgedrehte Klimaanlagen haben schon viele von uns krank werden lassen. Und doch ist es, wie das gesamte MotoGP-Paddock, ein herrlicher Arbeitsplatz. Unterschiedlichste Charaktere vom Fahrer über den Mechaniker bis hin zum Hospitality-Koch kommen in diesem Fahrerlager aus allen Ecken der Welt zusammen und folgen einer gemeinsamen Leidenschaft. Es wird getratscht, gescherzt, hier und da auch geflirtet. Die Arbeit steht aber freilich stets im Vordergrund. Am Donnerstag bedeutet das für uns vor allem eines: Interviews. Von Freitag bis Samstag ist dafür kaum Zeit, vor allem die Fahrer sind voll auf ihren Job in der Box und auf der Strecke konzentriert. Die Gespräche, die ihr hier in unserem Printmagazin oder auf unserer Website Motorsport-Magazin.com lesen könnt, müssen daher im Vorfeld abgewickelt werden. Bei weniger gefragten Fahrern reicht es, eine Anfrage kurz vor dem jeweiligen Grand Prix zu stellen. Will man einen der großen Stars zum Eins-zu-Eins-Talk bitten, sollte man sich noch vor Saisonbeginn mit dem Pressesprecher des Teams in Verbindung setzen. Dieser entscheidet dann über einen Termin. Gut zehn Minuten hat man im Normalfall zur Verfügung. Mehr lassen die prall gefüllten Kalender von Marc Marquez & Co. nicht zu. Ein Fahrer mit einer gelben Startnummer 46 an der Front seines Motorrads gibt praktisch gar keine Interviews. Schade, lässt sich aber nicht ändern.

Zwischen den Interviews bleibt immer noch Zeit für den Besuch des ein oder anderen Media-Scrums. Hierbei handelt sich um eine Art kleiner Pressekonferenz, die jeder MotoGP-Fahrer von Donnerstag bis Sonntag abhält. 'Scrum' kommt übrigens aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Gedränge. Es ist kein Zufall, dass dieser Begriff auch im Rugby Verwendung findet. Denn in so einem Scrum kann es schon mal rau zugehen, wenn sich die Journalistentraube um einen Fahrer sammelt und jeder mit seinem Aufnahmegerät möglichst nah an den Lippen des Sprechenden sein will. Die Scrums gehen in den Hospitalitys oder hinter den Boxen der jeweiligen Teams über die Bühne. Journalisten haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen, getrennt in einen englischen Teil und einen in der Muttersprache des jeweiligen Fahrers. Bei der Auswahl der Media-Scrums gilt es, sich einen guten Plan zurechtzulegen. Denn die Sessions der 22 Fahrer werden dabei täglich in ein enges Zeitkorsett von rund zwei Stunden gequetscht. Alle Scrums zu besuchen und dazwischen noch die oft weiten Wege innerhalb des Fahrerlagers zurückzulegen, ist somit unmöglich. Auch, weil Pünktlichkeit definitiv nicht zu den Stärken vieler Piloten gehört. Deshalb hetzt man oft von einem Ort zum anderen, nur um dort dann wieder ewig zu warten. Die Überlegungen, welche Scrums nun besucht werden und welche nicht, sind relativ logisch: Große Stars wie Rossi oder Marquez haben quasi einen Fixplatz, ebenso - wenn vorhanden - deutschsprachige Piloten. Ansonsten spricht man mit Fahrern, die einen besonders aufregenden Tag hatten, sei es aufgrund ihrer sportlichen Leistung, einer Reiberei mit anderen Piloten oder eines heftigen Sturzes. Passiert an einem Tag einmal gar nichts Spannendes, gibt es zum Glück immer noch die Sprücheklopfer wie Cal Crutchlow, die sich auch an einem ruhigen Trainingsfreitag zu irgendeinem Thema in Rage reden können und somit Stoff zum Diskutieren, Analysieren oder einfach nur zum Schmunzeln geben. Um 17 Uhr geht die erste offizielle Pressekonferenz des Wochenendes über die Bühne. Mit dabei sind im Normalfall der Sieger des letzten Rennens, der WM-Leader, etwaige Lokalmatadore und andere relevante Fahrer. Während man an der Rennstrecke von Termin zu Termin eilt, arbeiten die Kollegen in der Redaktion bereits fleißig an den Storys, die ihr auf Motorsport-Magazin.com zu lesen bekommt. Zurück im Media-Center ist dann aber auch für den Vor-Ort-Mann immer noch genügend Stoff für Artikel vorhanden. Wurde dieser schließlich abgearbeitet, ist am Donnerstag erst einmal Feierabend. Ich persönlich nutze die Zeit dann gerne für die ein oder andere Laufrunde um die Strecke, Kollege Höller hält das für Selbstmord. Für mich ist das nach einem langen Arbeitstag mit teilweise noch ebenso langer Autofahrt aber nicht nur ein guter Ausgleich, sondern bietet auch die Möglichkeit, den Kurs noch einmal näher zu inspizieren und sich die einzelnen Passagen einzuprägen. Außerdem trifft man hier oft auf Fahrer und Teammitglieder, mit denen man sich messen - oder es zumindest versuchen - kann.

Motorsport-Magazin.com im Duell mit Danilo Petrucci - Foto: Motorsport-Magazin.com

Am Freitagmorgen geht es dann endlich so richtig los. Pünktlich um 9 Uhr eröffnet die Moto3 mit ihrem 1. Freien Training das Rennwochenende. Gleichzeitig öffnen auch die Hospitalitys ihre Tore zum Frühstück. Unerreicht sind hier unsere Freunde bei Repsol, da sind sich Kollege Höller und ich nun einig. Dort wird alles aufgetischt, was die hungrigen Mäuler des MotoGP-Paddocks begehren. Während unsere Sophie in der Redaktion bereits die ersten wichtigen Infos in den Live-Ticker hämmert, lässt sich hier in gemütlicher Atmosphäre nebenbei mit Kollegen oder Dorna-Mitarbeitern plaudern. Diese informellen Gespräche im Fahrerlager sind generell Gold wert und viel mehr als nur Zeitvertreib für uns Journalisten. In diesen Situationen erfährt man oft die interessanten Infos, die offiziell so niemand aussprechen würde. An der Rennstrecke gilt es deshalb stets Augen und Ohren offen zu halten. Mit vollem Magen und voller Tatendrang geht es dann nach dem Frühstück rechtzeitig zum MotoGP-Training zurück ins Media-Center, wo ein Großteil der Sessions verfolgt wird. Lässt es das enge Zeitkorsett zu, kann man sich auch ein Training draußen an der Strecke gönnen. Unsere permanente Akkreditierung erlaubt den Zugang zur Service-Road, also dem Begleitweg direkt am Streckenrand. Von dort aus ist man in einigen Passagen näher an den vorbeirasenden MotoGP-Stars entfernt, als das unsere Regierungen in Zeiten des Social-Distancing vorschreiben. Das ist nicht nur aufregend, sondern erlaubt im Vergleich zu den TV-Bildern auch einen wesentlich detaillierten Blick auf die Stärken und Schwächen der Fahrer, was wertvolles Hintergrundwissen für das restliche Rennwochenende liefern kann. Nach FP2 der Königsklasse stehen wieder Media-Scrums, die darauffolgende Rückkehr ins Media-Center und das Schreiben von Artikeln an.

Der Qualifying-Samstag läuft im Großen und Ganzen nach dem gleichen Muster ab. Sessions, Media-Scrums, Artikel schreiben, Feierabend. Wenn möglich, begibt man sich dann zeitig zur Nachtruhe. 'Zeitig' ist in diesem Fall relativ zu sehen, denn nach Feierabend gilt es noch Essen aufzutreiben. Das gestaltet sich an machen Austragungsorten, etwa in Misano oder Jerez, sehr einfach und delikat. Andernorts bleibt nur die Fahrt durch den nächsten Drive-In eines Fast-Food-Riesen. Wie auch immer die abendliche Nahrungsaufnahme ausfällt - sie sollte kurzgehalten werden. Denn der Wecker am Sonntag läutet früh - sehr früh. Wenn sich zum Renntag 100.000 Fans etwa durch enge toskanische Ortschaften in Richtung des Autodromo Internazionale del Mugello stauen und die Carabinieri ihre Augen eher auf schönen Damen als dem Verkehr (die Doppeldeutigkeit des Wortes 'Verkehr' in diesem Satz ist dem Autor durchaus bewusst) haben, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis gar nichts mehr geht. Wer sich da noch nicht am Streckengelände befindet, ist mit einem gröberen Problem konfrontiert und verbringt die nächsten Stunden ziemlich sicher im Stau. Also: Wecker auf 5 Uhr gestellt, kurz geduscht, relativ hübsch gemacht und ab an die Strecke. Dann ist man zwar gute zwei Stunden vor Warm-Up-Beginn am Ziel, aber sicher ist sicher. Zu tun gibt es ja immer etwas und so lässt sich die Zeit gut überbrücken.

In den Stunden vor dem MotoGP-Rennen steigt die Anspannung. Nicht nur bei Fahrern und Crews, sondern auch in unserem Redaktionsteam. Jetzt ist kein Raum und keine Zeit mehr für Fehler. Die Aufgaben werden verteilt. 14 Uhr: Start. In den nächsten gut vierzig Minuten ist alles andere unwichtig, der volle Fokus liegt auf dem MotoGP-Rennen. Wenn die Zielflagge fällt, ist für die zigtausenden Besucher an der Strecke und die Millionen von Fans vor den TV-Geräten das Wochenende vorüber. Für uns Journalisten geht die Arbeit dann erst so richtig los. Denn das Rennen liefert immer die spannendsten Geschichten. Das seht auch ihr als unsere Leser so, wie ein Blick auf die Klickzahlen beweist. Also heißt es ein letztes Mal: Raus aus dem Media-Center, mit möglichst vielen Fahrern sprechen und noch die ein oder andere exklusive Stimme abgreifen. Dann zurück an das Notebook, Besprechung mit den Kollegen. Was servieren wir unseren treuen Lesern sofort? Welche tiefergreifenden, analytischen Artikel folgen später oder erst am Montag? Dann wird in die Tasten gehämmert. Oft bis tief in die Nacht hinein. Bis alles erledigt ist. Dann noch die Verabschiedung von den Freunden und Kollegen vor Ort: "Bis in zwei Wochen!" Aufgestanden ist man im Morgengrauen, zurück in der Unterkunft ist es meist schon wieder dunkel.

Erste Reihe: Der Blick aus dem Media-Center von Sepang - Foto: Motorsport-Magazin.com

Selten, aber doch, ist Sonntagabend noch Zeit um zu feiern. Hinter allen Arbeitenden im Paddock liegt ein anstrengendes Wochenende. Da ist das ein oder andere Erfrischungsgetränk mehr als verdient. Die MotoGP-Familie trifft sich dann in ausgewählten Lokalen, wo man auch einen Valentino Rossi schon einmal beim Feiern bis in die frühen Morgenstunden beobachten kann. Die Entscheidung, am Sonntag noch zur Party gehen, bereut man Montagmorgen ziemlich sicher. Aber für diesen Fall hat man ja den eingangs erwähnten Medikamenten-Cocktail im Gepäck.

Der Beruf des Motorsportjournalisten ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Die Arbeitstage sind lang und stressig, die Reisen oft mühsam. Viel Zeit geht beim Herumhetzen drauf, nur um dann doch wieder warten zu müssen. Und dennoch, wenn mir jemand die Frage stellt, ob ich irgendeinen Job auf dieser Welt lieber machen würde, dann kann ich mit der Reaktionszeit eines MotoGP-Piloten beim Rennstart antworten: "Nein. Niemals!"

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