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MotoGP: Jorge Lorenzo wehrt sich gegen Betrugsvorwürfe

Jorge Lorenzo sieht sich mit Vorwürfen der Steuerhinterziehung und Geldwäsche konfrontiert. Er bestreitet jegliche Schuld.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Am Mittwoch sorgte ein Medienbericht von 'El Confidencial' für Aufsehen in der MotoGP-Szene. Jorge Lorenzo sollte demnach im Visier der Steuerfahndung stehen. Ihm werde Hinterziehung und Geldwäsche vorgeworfen, war dort zu lesen.

Lorenzo selbst reagierte nun am Donnerstag mit einer öffentlichen Botschaften auf die geäußerten Vorwürfe.

Jorge Lorenzos Stellungnahme:

In Anbetracht der gestern von 'El Confidencial' veröffentlichten (und von vielen anderen Medien aufgegriffenen) Informationen möchte ich folgendes klarstellen:

1.) Weder kenne ich noch habe ich jemals die Dienstleistungen von Herrn Alejandro Perez Calzada, dem vermeintlich Verantwortlichen des Charisma-Betrugssystems, in Anspruch genommen. Zu behaupten, ich stehe mit Steuerhinterziehung und Geldwäsche in Verbindung ist falsch und irreführend und zielt darauf ab, meine Reputation zu beschädigen.

Obwohl 'El Confidencial' seither die Nachricht korrigiert hat, möchte ich warnen, dass mein Anwalt rechtliche Schritte gegen jedes Medium einleiten wird, die mich in Zusammenhang mit derartigem Betrug bringen.

2.) Seit 2013 lebe ich in der Schweiz und bezahle dort auch meine Steuern. Die Behörden dieses Landes bestätigen meinen Status als Steuerzahler und sind vollumfänglich über meine Besitzverhältnisse informiert. Daran gibt es nichts Undurchsichtiges.

3.) In Bezug auf die spanischen Steuerbehörden möchte ich klarstellen, dass ich alle eingeforderten Steuern bezahlt habe. Meine Anwälte sind mit der Interpretation der Behörden, die mich als in Spanien steuerpflichtig ansehen, allerdings nicht zufrieden and haben eine Rückzahlung dieser Beträge eingefordert.

10. Dezember 2020


Jorge Lorenzo Guerrero


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