MotoGP

MotoGP - Stefan Bradl: Bilanz nach Tag 1 am Sachsenring

Stefan Bradl darf an diesem Wochenende auf dem Sachsenring Gas geben. Seine Bilanz zu den ersten Trainings am Freitag des Deutschland GPs.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Jorge Lorenzos Verletzung aus den Niederlanden ermöglichte es Stefan Bradl bei seinem Heimrennen am Sachsenring für den verletzten Repsol-Honda-Piloten einzuspringen. Das ist die Bilanz des Deutschen nach seinem ersten Trainingstag auf dem Sachsenring.

"Ich bin mit meiner Arbeit und mit meinem Speed zufrieden", fasst Bradl am Freitagnachmittag seinen ersten Arbeitstag beim Deutschland GP zusammen. Im ersten Freien Training am Morgen ist der Deutsche 17. geworden, am Nachmittag landet er auf P14. Seine beste Rundenzeit war eine 1:21.693. Damit liegt er nicht mal eine Sekunde hinter seinem Teamkollegen Marc Marquez zurück, der die Spitzenzeit des ersten Trainingstages setzte.

Am Freitagmorgen dauerte es erst ein wenig, bis sich der Honda-Testfahrer an die Umstände gewöhnt hatte. "In den ersten Freien Trainings hatten wir einiges zu tun", erklärt er. "Ich musste mich an das Bike anpassen, vor allem hier am Sachsenring, weil die Strecke so speziell ist." Doch die Anlaufschwierigkeiten hielten nur kurz an, wie Bradl selbst findet. "Ich denke, ich habe im FP1 einen guten Fortschritt erreicht und am Nachmittag haben wir dann einen weiteren Schritt nach vorn gemacht."

Damit hat er nicht unrecht. Bradl gehört am Trainings-Freitag in Hohenstein-Ernstthal zu den 13 Piloten, die weniger als eine Sekunde hinter SaRi-Dominator Marquez liegen. Auf die Top-10-Platzierungen fehlen ihm sogar nur 0.15 Sekunden. Dementsprechend zufrieden ist Bradl mit seinem ersten Trainingstag. "Mein Rückstand zu den Jungs weiter vorn ist in Ordnung, ich liege nicht weit hinter den Top-10 zurück."

Dabei geholfen hat auch sicherlich die Einstellung, mit der der Deutsche in das Wochenende gegangen ist. Nervosität? Fehlanzeige. "Ich bin sehr entspannt in dieses Wochenende gegangen, habe die Sessions ohne Druck absolviert und einfach meinen Job gemacht", erklärt Bradl.

Und trotzdem er an diesem Wochenende eigentlich als Einsatzfahrer unterwegs ist, blieb ein bisschen Testarbeit nicht aus. "Die meiste Arbeit haben wir aber schon in den ersten beiden Trainings erledigt", erklärt er. "Deshalb hoffe ich, dass wir uns ab jetzt mehr auf das Rennen konzentrieren können. Wir werden sehen, was wir am Sonntag erreichen können."


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