MotoGP

MotoGP Jerez 2019: Petrucci mit Rundenrekord, Rossi in Q1

Danilo Petrucci führt das 3. MotoGP-Training in Jerez an und fährt neuen Rundenrekord. Cal Crutchlow sorgt für eine Unterbrechung, Valentino Rossi in Q1.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Danilo Petrucci fährt im 3. Freien Training der MotoGP in Jerez Bestzeit und nimmt damit Honda-Pilot Cal Crutchlow seinen bisherigen Rundenrekord ab. Cruchlow selbst sorgte nach einem Sturz für eine kurze Unterbrechung. Valentino Rossi scheitert an den Top-10 und muss damit im Qualifying schon in Q1 ran.

Die Platzierungen: Schon ganz zu Beginn der Session verbesserten die ersten Fahrer ihre Zeiten vom Freitag. Alex Rins übernahm früh mit einer 1:37.840 die Spitze, Valentino Rossi kletterte in der kombinierten Reihenfolge auf P6. Marc Marquez konterte wenig später und setzte sich mit einer 1:37.712 wieder in Front. Dank dieser Rundenzeit führte Marquez 15 Minuten vor dem Ende vor Rins, Danilo Petrucci, Andrea Dovizioso und Jorge Lorenzo.

Im finalen Shootout setzt Petrucci mit 1:36.957 einen neuen Rundenrekord. Er holt sich damit P1 vor Marquez, Quartararo, Dovizioso und Mir. Rins, Nakagami, Crutchlow, Morbidelli und Lorenzo schaffen es ebenfalls in die Top-10 und sind damit direkt in Q2. Rossi wird nur Elfter, Vinales 15. und Stefan Bradl erreicht P16.

Die Zwischenfälle: Der erste Sturz der Session kam mit noch 25 Minuten auf der Uhr von Cal Crutchlow: Der Honda-Pilot war auf dem äußeren Randstein, als er in Kurve 10 einlenken wollte. Die Folge war ein Rutscher über das Vorderrad. Bei diesem Crash wurden die Airfences in dieser Kurve beschädigt, sodass einige Minuten später eine Unterbrechung notwendig wurde.

Das Wetter: Jerez de la Frontera präsentierte sich am Samstag Vormittag nicht gerade von seiner Schokoladenseite. Die Wolken versperrten der Sonne den Weg, entsprechend niedrig waren auch die Temperaturen. Mit knapp 18 Grad Celsius Lufttemperatur war es relativ frisch, auf der Strecke waren es 23 Grad Celsius. Ganz andere Bedingungen also im Vergleich zum FP2.

Die Analyse: Bei deutlich kühleren Verhältnissen im Vergleich zum FP2 sah es zunächst so aus, als könnte Yamaha besser mit der Konkurrenz von Honda und Ducati mithalten. Das Shootout am Ende hat diesen Rückschluss wieder entkräftet. Zumindest dem Werksteam um Rossi und Vinales droht ein schwieriges Wochenende. Alex Rins dagegen erwies sich als konkurrenzfähiger als noch am Freitag.


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