MotoGP

MotoGP Austin 2019: Die Reaktionen zum Trainings-Freitag

Maverick Vinales hat Austin-King Marc Marquez am Freitag der MotoGP hinter sich gelassen. Alle Reaktionen zu den Trainings in Texas.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - 1. Maverick Vinales (Yamaha): "Ich denke, heute war es sehr wichtig am Setup zu arbeiten, denn in Argentinien haben wir ein paar Dinge falsch verstanden. Ich denke, wir haben heute einen guten Job gemacht. Ich habe versucht, konkurrenzfähig zu sein, vor allem auf den ersten Runden. Aber es gibt noch Raum für Verbesserungen. Wir müssen auf den ersten Runden noch präziser sein und ich brauche ein bisschen mehr Grip, vor allem am Hinterrad."

2. Marc Marquez (Repsol Honda): "Heute war kein problemloser Tag. Die Strecke hat sich gegenüber dem Vorjahr stark verändert. Sie ist sehr wellig und daran mussten wir uns anpassen. Wir mussten auch in ein paar anderen Bereichen arbeiten und einige Dinge ausprobieren, um unsere Pace zu verbessern. Die Pace ist jetzt da, also sind wir damit zufrieden. Insgesamt war es ein produktiver Tag und wir haben erledigt, was wir erledigen mussten."

3. Valentino Rossi (Yamaha): "Der heutige Tag war nicht schlecht. Vor allem der dritte Platz ist sehr gut. Ich bin eine gute Rundenzeit gefahren. Das ist sehr wichtig, um in den Top-10 zu bleiben. Wir hatten ein paar Probleme mit der Pace, die vor allem auf Rennreifen nicht perfekt ist. Wir müssen an der Balance des Bikes arbeiten, aber für den ersten Tag lief es ganz gut. Die Wettervorhersage für morgen sieht nicht so gut aus, aber wir hoffen, dass sie nicht stimmt. Sonst fangen wir wieder bei null an."

4. Jack Miller (Pramac Ducati): "Am Ende in den Top-Ten zu sein ist immer das große Ziel am Freitag. Deshalb bin ich zufrieden, vor allem weil das Wetter am Samstag eine Rolle für den direkten Einzug in Q2 spielen könnte. Das Motorrad funktioniert gut und ich fühle mich wohl. Am Nachmittag hatten wir ein paar Probleme mit dem Wind, aber insgesamt war es ein sehr positiver Tag."

5. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Das war ein guter Tag. Ich bin mit dem Gefühl zum Motorrad sehr zufrieden. Auf dem Circuit of the Americas zu fahren macht wirklich viel Spaß, auch wenn die Strecke leider in sehr schlechtem Zustand ist. Am Samstag werden wir ein paar unterschiedliche Setups am Motorrad ausprobieren und ein gutes Qualifying versuchen. Bislang läuft es gut."

6. Alex Rins (Suzuki): "Ich habe in meiner besten Runde etwas Zeit verloren, weil ich hinter einem anderen Fahrer festgehangen bin. Mit meinen Zeiten bin ich dennoch ganz zufrieden und ich war Schnellster im ersten Sektor. Wir haben heute gut gearbeitet und einige unterschiedliche Reifenkombinationen ausprobiert. Jetzt denke ich an das Rennen. Es sieht so aus, dass ich bereits in Q2 bin, was natürlich sehr helfen würde."

Pol Espargaro zeigte an Tag eins in Austin starke Leistungen - Foto: KTM

7. Pol Espargaro (KTM): "Dass ich heute schon am Morgen in den Top-Ten und dann auch im zweiten Training mit sehr guten Runden auf Platz sieben gefahren bin ist verrückt. Im Vorjahr hatten wir auf dieser Strecke große Probleme und waren am ersten Tag mehr als 2,5 Sekunden zurück. Heute ist es nur eine halbe Sekunde! Ich bin beeindruckt, wie stark wir uns verbessert haben und wie sich das Motorrad verhält."

8. Franco Morbidelli (Petronas Yamaha): "Wir hatten heute ein paar kleine Probleme, die unseren Fortschritt etwas gebremst haben. Trotzdem haben wir es mit einer schnellen Runde am Ende in die Top-Ten geschafft. Das ist ein gutes Resultat. Ich muss hier aber noch mehr Runden fahren, um die Strecke wirklich zu verstehen. Am Ende des Tages habe ich eine gute Linie durch die vielen Bodenwellen gefunden, aber wir haben definitiv noch Luft nach oben."

9. Fabio Quartararo (Petronas Yamaha): "Wir sind noch nicht offiziell in Q2, aber heute war es einmal wichtig in den Top-Ten zu landen, den wir wissen, dass es morgen wahrscheinlich regnen wird. Ich hatte ein paar Fehler in meinen zwei schnellsten Runden, also ist es ein gutes Ergebnis. Die Strecke ist körperlich sehr anstrengend, aber ich fühle mich gut auf dem Bike."

10. Francesco Bagnaia (Pramac Ducati): "Am Vormittag hatte ich große Probleme mit den Bodenwellen. Für das zweite Training haben wir dann aber andere Reifen verwendet und das Setup verändert - damit lief es viel besser. Vor allem meine Pace war gut. Ich war konstant, auch mit abgefahrenen Reifen. Auf eine schnelle Runde war ich auch nicht schlecht. Im Moment reicht es für Q2. Ich bin zufrieden."

11. Andrea Dovizioso (Ducati): "Im Nachhinein betrachtet, haben wir nicht den besten Vorderreifen für die Time-Attack am Ende von FP2 verwendet. Mir ist nicht die Runde gelungen, die ich wollte. Das ist sehr schade, denn am Samstag wird es vielleicht regnen. Wenn ich durch Q1 muss, könnte das aber auch ein Vorteil sein, weil man sich dann für ein nasses Q2 ein besseres Gefühl erarbeiten kann. Meine Pace heute war auf jeden Fall gut und wir haben ein gutes Setup für das Rennen."

12. Joan Mir (Suzuki): "Ich bin heute insgesamt sehr zufrieden, denn ich habe mich vom ersten zum zweiten Training massiv gesteigert. Leider konnte ich am Ende keinen zweiten Satz weicher Reifen mehr verwenden. Dadurch ist mir keine schnelle Runde mehr gelungen und ich habe die Top-Ten verpasst. Davon abgesehen fühle ich mich aber sehr gut.  "

Andrea Dovizioso schaffte es am ersten Tag in Austin nicht unter die zehn schnellsten MotoGP-Piloten - Foto: LAT Images

13. Danilo Petrucci (Ducati): "Ich konnte mich im Laufe des Tages ordentlich steigern, aber ich habe immer noch nicht Gefühl Vertrauen in das Motorrad. Obwohl ich mich in FP2 schon deutlich wohler gefühlt habe, ist es mir nicht gelungen, in den letzten Minuten in die Top-Ten zu fahren. Das macht für Samstag alles komplizierter, denn es soll wohl regnen. Wir haben nicht ein großes Problem, das wir lösen müssen, was die Arbeit am Setup kompliziert macht. Wir haben aber einige Ideen."

14. Aleix Espargaro (Aprilia): "Der Asphalt ist in einem furchtbaren Zustand, er hat so viele Bodenwellen. In den Kurven kann man damit trotz Schwierigkeiten noch damit umgehen, aber das wirkliche Problem trifft einen auf der Geraden. Bei über 300 km/h riskieren wird, die Kontrolle über das Bike zu verlieren. Es ist sehr gefährlich. Das hier ist die MotoGP, nicht Motocross. Unser Problem ist außerdem, dass wir nicht genug aus den neuen Reifen herausholen können."

15. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Wir hatten hier am ersten Tag wirklich Probleme. Vor allem im 1. Training waren wir nicht besonders konkurrenzfähig. Im FP2 konnten wir uns Schritt für Schritt steigern, aber wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns. Die Lücke nach vorne ist nicht groß. Es geht um kleine Details. Wir wissen wo wir die Zeit verlieren und verbessern uns."

16. Jorge Lorenzo (Repsol Honda): "Es war ein schwieriger Tag. Die Strecke ist extrem wellig und wir müssen etwas verändern, um damit klarzukommen. Dieser Kurs ist für mich persönlich aber ohnehin immer sehr schwierig, aber wir werden nicht aufgeben. Wir versuchen viel, um das Motorrad zu verbessern und die Ergonomie zu perfektionieren, so dass ich mich bei den Richtungswechseln wohl fühle."

17. Johann Zarco (KTM): Zitat folgt

18. Andrea Iannone (Aprilia): "Auf der positiven Seite haben wir es heute geschafft, verschiedene Möglichkeiten für die Reifenwahl im Rennen zu testen. Wir haben feststellen können, dass einer besser zu funktionieren scheint als die anderen. Am Morgen waren wir ziemlich konkurrenzfähig, aber in der zweiten Session konnten wir den weichen Reifen nicht für eine Fliegende Runde nutzen. Dadurch haben wir uns nicht verbessern können."

Am ersten Trainings-Tag in Austin fuhr Takaaki Nakagami in die Top-15 - Foto: LCR Honda

19. Karel Abraham (Avintia Ducati): Zitat folgt

20. Tito Rabat (Avintia Ducati): Zitat folgt

21. Miguel Oliveira (Tech3 KTM): "Es war nicht einfach, heute die Strecke mit einem neuen Bike kennenzulernen. Der COTA ist eine ziemlich schwierige Strecke und es braucht seine Zeit, bis man versteht, wie man hier fahren muss. Im Moment sind wir mit unserem Ergebnis noch nicht zufrieden, aber wir müssen lernen, dass es vielleicht normal ist, an seinem ersten Tag hier nicht so gut zurechtzukommen. Wir müssen hart arbeiten."

22. Hafizh Syahrin (Tech3 KTM): "Wir haben unsere Zeit um einiges verbessert. Am Morgen hatte ich Schwierigkeiten, denn die Strecke hat viele Bodenwellen und mir hat auf der Bremse das Selbstvertrauen gefehlt. Am Nachmittag haben wir dann aber ein paar Dinge verändert. Mit denen habe ich mich dann sehr gut gefühlt. Beim Richtungswechsel fehlt uns aber noch irgendetwas."


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