MotoGP

Die kuriosesten Fakten zur MotoGP-Saison 2018

Die MotoGP-Saison 2018 steckte voller aufregender Rennen - und kurioser Dinge. Wir haben die Besten für euch aufgelistet.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - Das MotoGP-Jahr 2018 ist vorüber - während die Fans schon sehnsüchtig auf die ersten Wintertests und den Saisonstart in Katar warten, lassen es sich die Piloten in ihrer wohlverdienten Winterpause gut gehen. Motorsport-Magazin.com schaut in der Zwischenzeit auf die kuriose Seite der Saison 2018.

Zahlenspiele: 14 Fahrer gegen Marquez

Marc Marquez ist MotoGP-Weltmeister 2018 - das hatte er bereits in Motegi besiegelt. Bis zum Ende der Saison drei Rennen später sammelte er aber noch weiter Punkte und beendete die Saison schließlich mit 321 Punkten. Auch wenn das bei weitem nicht sein Höchstmaß an erreichten Punkten in einer Saison ist, hat der Großteil des restlichen MotoGP-Fahrerfeldes Schwierigkeiten, auch nur in die Nähe dieser Punktzahl zu kommen. Schaut man sich die WM-Tabelle an, so hat es die Mehrzahl der Piloten nicht über die 100-Punkte-Grenze hinaus geschafft. Nimmt man die Punkte der letzten 14 Piloten zusammen, haben Franco Morbidelli, Scott Redding und Co. gemeinsam noch immer neun Punkte weniger gesammelt als Weltmeister Marquez. Vier Fahrer fuhren überhaupt nicht in die Punkte, nur Marquez und Andrea Dovizioso schafften es, jeweils die 300- bzw. 200-Punkte-Marke zu knacken.

Marc Marquez: Weltmeister und die meisten Crashs

Marc Marquez hat sich in diesem Jahr also mehr zum MotoGP-Weltmeister gekrönt. Damit ist er auf dem besten Weg, weitere Rekorde einzustampfen und sich als einer der Besten aller Zeiten zu qualifizieren. Doch auch einen anderen, eher zweifelhaften, Titel hat sich der Spanier in diesem Jahr geschnappt. Er ist Crash-König der MotoGP. Ganze 23 Mal lag Marquez an den 19 Rennwochenenden des Jahres am Boden. Zweimal davon landete er während eines Rennens im Kies. Und trotzdem konnte er sich zum Weltmeister krönen, so dominant waren seine übrigen Leistungen im Vergleich zur Konkurrenz.

MotoGP 2018: 18 Siege, vier Hersteller

Von 19 Rennen im Kalender wurden in der Saison 2018 nur 18 ausgetragen - der Großbritannien GP fiel wortwörtlich ins Wasser. In 18 Rennen also gab es am Ende einen Sieger. Die meisten Triumphe konnte Honda erzielen, vor allem dank dem amtierenden Weltmeister Marquez. Mit der Hilfe von LCR-Pilot Cal Crutchlow schaffte es Marquez, insgesamt zehn der 18 Rennsiege für den japanischen Hersteller einzufahren. Ebenfalls siegreiche Hersteller waren Ducati, Yamaha und Suzuki, Aprilia und KTM gingen leer aus. Honda jedoch dominierte deutlich, denn selbst wenn man die Siege aller anderen siegreichen Hersteller zusammennimmt, liegt die HRC noch immer vorn. Ducati konnte sich sechs Triumphe sichern, Yamaha und Suzuki jeweils einen. Damit kommen die drei Hersteller insgesamt auf acht Siege, zwei weniger als Konkurrent Honda.

Assen 2018: 126 Überholmanöver in einem Rennen

Die Dutch TT ist eigentlich immer eine sichere Bank für ein spannendes MotoGP-Rennen, doch in diesem Jahr haben sich Strecke, Fahrer und Wetter selbst übertroffen. Das Rennen in Assen ging als eines der Spannendsten in die MotoGP-Geschichte ein. Nicht ganz unschuldig daran ist die Anzahl an Überholmanövern: Insgesamt 126 gab es allein zwischen den Top-6-Piloten (Marquez, Rins, Vinales, Dovizioso, Rossi und Crutchlow) des Rennens. Darin sind die restlichen 17 Piloten, die ebenfalls ins Rennen starteten, also noch nicht einmal eingerechnet. Mit so viel verrückter Action ist es kein Wunder, dass die MotoGP-Fans bei einer Umfrage der Dorna entschieden, dass die Dutch TT 2018 das beste MotoGP-Rennen der modernen Zeit war.


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