MotoGP

Avintia schiebt Xavier Simeon in die MotoE ab

MotoE statt MotoGP: Payrider Xavier Simeon ist seinen Sattel in der Königsklasse nach nur einem Jahr los. Er wechselt auf ein Elektro-Motorrad.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Xavier Simeons Karriere in der MotoGP ist nach nur einem Jahr bereits wieder zu Ende. Der spanische Avintia-Rennstall schiebt den Belgier in der kommenden Saison in die MotoE ab, die an fünf Rennwochenenden im Rahmenprogramm fährt.

Simeon hatte sich im Vorjahr dank seiner Mitgift in Belgien zwar einen Vertrag über zwei Jahre bei Avintia gesichert, doch nun fährt er 2019 nicht in der MotoGP, sondern in der neuen Elektro-Serie. In der entsprechenden Presseaussendung wurde auch Simeons Teamkollege präsentiert: Der Brasilianer Eric Granado.

Das macht im MotoGP-Team bei Avintia den Weg frei für den Verbleib von Tito Rabat. Denn der spanische Rennstall hatte für 2019 mit Karel Abraham einen weiteren Payrider unter Vertrag genommen. Hätte Simeon seinen Zwei-Jahres-Vertrag erfüllen dürfen, wäre kein Platz mehr für den noch immer verletzten Rabat gewesen.

Tito Rabat hatte sich bei einem Crash in Silverstone schwere Beinverletzungen zugezogen und kämpft seither um sein Comeback. Aktuell wird er von seinem Landsmann Jordi Torres ersetzt. Ob Rabat 2018 noch ein MotoGP-Rennen bestreiten kann, ist noch nicht klar.


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