MotoGP

MotoGP Motegi 2018: Ducatis Andrea Dovizioso im FP3 vorn

Andrea Dovizioso setzt sich im 3. MotoGP-Training in Motegi durch. Valentino Rossi muss bis zum Schluss um den Einzug in Q2 zittern.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Andrea Dovizioso führt das MotoGP-Feld in Motegi auch nach dem FP3 an. Der Ducati-Pilot setzte sich bei der finalen Zeitenjagd in Japan durch und geht damit als Mitfavorit ins Qualifying der Königsklasse. Eng wurde es dahinter für Valentino Rossi, der lange um seinen Platz in Q2 zittern musste.

Die Platzierungen: Andrea Dovizioso führte mit seiner 1:45.358 vom Freitag die kombinierte Zeitenliste aller drei Trainings zu Beginn an. Es dauerte bis zum finalen Shootout, ehe ihn Cal Crutchlow von der Spitze verdrängte. Dahinter gab es schon in den ersten Runs eine Verschiebung in den Top-10, als Alex Rins Aleix Espargaro rauskegelte. 15 Minuten vor Schluss drang Pedrosa in die Top-10 vor, damit war Rins wieder draußen.

Am Ende setzte sich Dovizioso mit einer 1:45.107 durch. Hinter ihm reihen sich Cal Crutchlow, Johann Zarco und Marc Marquez ein. Valentino Rossi fährt auf seiner allerletzten Runde noch von außerhalb der Top-10 auf P5 vor, gefolgt von Dani Pedrosa, Maverick Vinales und Alex Rins. Andrea Iannone und Jack Miller holten sich die beiden letzten Plätze im Q2.

Die Zwischenfälle: Jordi Torres ging mit noch gut 20 Minuten auf der Uhr in Kurve 7 zu Boden. Vier Minuten vor Schluss erwischte es auch Danilo Petrucci in Turn 12.

Das Wetter: Gute Bedingungen für eine Zeitenjagd der Königsklasse beim Kampf um die zehn Q2-Tickets. Der Himmel über dem Twin Ring in Motegi präsentierte sich nur leicht bewölkt, wodurch die Temperaturen angenehm waren. 20 Grad wurden zu Beginn der Session in der Luft gemessen, 26 Grad auf der Strecke.

Die Analyse: Ducati und Honda hinterließen auch im FP3 wieder den stärksten Eindruck. Auf der einen Seite waren vor allem Dani Pedrosa und Marc Marquez, auf der anderen Seite Andrea Dovizioso, Alvaro Bautista und Jack Miller stark unterwegs. Suzuki konnte sich im Vergleich zu Freitag steigern, während die Yamahas ein bisschen unterhalb des Radars unterwegs waren.


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