MotoGP

MotoGP Spielberg 2018: Reaktionen zu den Trainings

Andrea Dovizioso beendete den MotoGP-Freitag in Spielberg als Trainings-Schnellster, im 2. Training kam dann der Regen. Alle Stimmen zum Tag gibt es hier.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Andrea Dovizioso (Ducati): "Von Beginn an ging das Bike gut, und wir mussten nach einem starken letzten Rennen auch nicht das Setup neu erfinden. Obwohl wir nur ein trockenes Training hatten, waren die Zeiten schon sehr gut und wir haben viel erledigt. Leider konnten wir am Nachmittag nicht an den Reifen arbeiten, weil der Regen kam. Aber dass wir gleich schnell waren, das ist wichtig."

2. Jorge Lorenzo (Ducati): "Wir haben heute nicht viel fürs Rennen gelernt, aber in den paar Runden waren wir immer bei den Schnellsten dabei und sowohl im Trockenen als auch im Regen wettbewerbsfähig. Der zweite Platz hinter Andrea ist ein gutes Zeichen, aber wir müssen versuchen, uns noch einmal zu verbessern, besonders auf der Bremse. Hoffentlich lässt es das Wetter morgen zu, dass wir daran arbeiten."

3. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Es war ein guter Tag. Ich konnte sowohl im Trockenen als auch im Regen Platz drei herausfahren. Hoffentlich regnet es morgen nicht, weil wir als Team einen echt guten Job im ersten Training gemacht haben, und es sich sehr gut angefühlt hat."

4. Marc Marquez (Honda): "Am Nachmittag waren wir uns nicht sicher, ob wir im Regen fahren sollten, weil es morgen und am Sonntag trocken sein sollte. Jedenfalls sind wir ein paar Runden gefahren, um die Elektronik und das Setup zu checken. Ich habe mich sofort gut gefühlt, aber besonders wichtig ist dass das Gefühl im Trockenen ebenfalls gut war."

5. Andrea Iannone (Suzuki): "Das Gefühl am Bike war am Morgen gut, obwohl wir beim Beschleunigen etwas Zeit verlieren. Jedenfalls konnten wir das in den Kurven zurückholen und der Grip war nicht schlecht. Die erste Kurve war besonders am Morgen gut. Aber im Nassen rutschte die Front in den Linkskurven."

6. Dani Pedrosa (Honda): "Am Morgen versuchten wir auf trockener Strecke so schnell wie möglich zu sein, weil wir Regen für FP2 erwarteten. Daher wollten wir das Training möglichst voll ausnutzen. Am Nachmittag fuhr ich nur ein paar Runden, um Reifen und Grip im Nassen zu überprüfen, und es war besser als erwartet. Das Wetter ändert sich hier schnell, also ist es wichtig ein Gefühl für die Situation zu bekommen."

Dani Pedrosa fuhr gleich im ersten Training vor in die Top 10 - Foto: Repsol

7. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Manche Strecken bieten im Regen sehr viel Grip, aber hier ist es ziemlich rutschig. Ich dachte eigentlich, dass es fahrbar war, und zum Glück gab es keine Unfälle. Insgesamt war das ein positiver Tag. Im Trockenen und im Regen habe ich mich gut gefühlt, und wir müssen jetzt morgen versuchen, das Setup für das Rennen am Sonntag zu verbessern."

8. Tito Rabat (Avintia Ducati): "Ich bin zufrieden mit meinem Rhythmus vom Vormittag, weil wir dort weitermachen konnten, wo wir in Brünn aufgehört haben. Am Nachmittag haben wir lange gewartet, bevor wir im Regen rausfuhren, aber dann bin ich fünf gute Runden gefahren und war überrascht, wie schnell ich das richtige Gefühl gefunden habe."

9. Johann Zarco (Tech3 Yamaha): "Ich bin vom ersten Tag enttäuscht. Heute in der Früh hatte ich Spaß auf der Strecke, aber das Gefühl am Bike war nicht gut. Wir haben viel Zeit verloren, neun Zehntel ist viel auf so einer kurzen Strecke. Später im Regen war ich sehr vorsichtig, weil wir die Strecke im Nassen nicht kennen. Also fuhr ich viele Runden um Vertrauen zu bekommen und wir haben da gute Verbesserungen am Bike gefunden."

10. Maverick Vinales (Yamaha): "Besonders der Morgen war schwierig, wir hatten ein paar Probleme aber haben versucht, die so gut wie möglich zu lösen. Für den Nachmittag hatten wir viel geplant, aber es war nass und wir hatten kein gutes Gefühl, also müssen wir weiterarbeiten."

11. Valentino Rossi (Yamaha): "Mein größtes Problem ist, dass ich im Trockenen nicht unter den Top 10 war. Leider hatte ich ein Problem mit dem Bike und musste stehenbleiben und das andere Bike verwenden. Da waren ein paar Dinge anders, also kam ich nicht in die Top 10. Das könnte morgen zum Problem werden, wenn die Bedingungen nicht passen. Im Nassen bin ich nicht sehr schnell, aber der Wasserabweiser hat gut funktioniert."

Valentino Rossi hatte im 1. Training mit einem technischen Defekt zu kämpfen - Foto: Movistar Yamaha

12. Aleix Espargaro (Aprilia): "Heute haben wir mit einem komplett umgebauten Setup begonnen, was wir gestern entschieden haben. Es war ein Risiko, aber ehrlich gesagt habe ich mich von der ersten Runde an gut gefühlt, obwohl diese Strecke keine unserer Favoriten ist. Ich war schnell, habe nur knapp Q2 verpasst, und sogar in den 20 Minuten im Regen fühlte es sich gut an."

13. Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati): "Wir haben alle versucht, uns einen Platz in Q2 zu sichern, aber auf meiner letzten Runde hatte ich Probleme mit der Vorderbremse - es war die gleiche, die ich in Brünn verwendet habe, und sie scheint Performance verloren zu haben. Es sollte nicht sein, und wir haben Q2 verpasst, wenn es morgen regnen sollte. Wenn es trocken ist, dann fühle ich mich aber gut."

14. Alex Rins (Suzuki): "Es war gut, auf einer nassen Strecke zu fahren. Zu Beginn war es komplett nass, aber ich habe keine Probleme, bei solchen Bedingungen zu fahren. Am Morgen waren die Bedingungen nicht schlecht, und wir haben neue Reifen am Ende draufgemacht. Trotzdem haben wir die Top 10 um eine Zehntel verpasst. Sicher können wir uns morgen noch verbessern."

15. Bradley Smith (KTM): Zitat folgt

16. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich zum letzten Mal ein MotoGP-Bike im Nassen gefahren bin, das ist vielleicht drei oder vier Monate her. Also habe ich fast keine Erfahrungen im Nassen. Es war sehr schwer zu verstehen, manche Abschnitte waren okay, andere waren voll mit Wasser, das war etwas gefährlich. In manchen Kurven konnte ich pushen, und langsam lerne ich."

17. Franco Morbidelli (Marc VDS Honda): "Mit FP1 war ich relativ zufrieden, will mich aber noch immer verbessern. In FP2 hatte ich Spaß im Regen, obwohl wir mit der Beschleunigung zu kämpfen hatten und noch immer ein besseres Setup brauchen. Uns fehlt da einfach die Erfahrung in solchen Bedingungen. In FP1 habe ich offenbar Aleix Espargaro blockiert, also haben mir die Stewards drei Strafplätze gegeben."

18. Jack Miller (Pramac Ducati): "Im ersten Training passte es für mich nicht zusammen. Wir haben sowohl beim Setup als auch bei der Elektronik viel Arbeit vor uns. Am Nachmittag lief es besser, aber wir müssen uns ganz klar im Trockenen verbessern, um am Sonntag eine Chance zu haben."

19. Scott Redding (Aprilia): "Im Regen hatte ich Spaß. Ich fuhr mehrere Runden ohne Risiko, um das Vertrauen zu finden, und änderte dann an der Box einige Kleinigkeiten. Als ich aber auf die Strecke kam, regnete es stärker und es war schwierig, bei so viel Wasser zu fahren. Was FP1 betrifft war ich zufrieden. Allerdings habe ich ein paar Probleme, das Bike beim Anbremsen zum Stehen zu bringen."

Scott Redding schaffte im verregneten 2. Training Platz 2 - Foto: Aprilia

20. Karel Abraham (Angel Nieto Ducati): "Wir wollten mit einem Bike mit neuem Motor arbeiten, nur leider gab es einen Defekt und wir mussten das andere Bike verwenden. Die Streckenoberfläche war nicht schlecht, aber an ein paar Stellen war ich vorsichtig. Ich habe mich konstant gesteigert, aber vorne ist dann der Druck gestiegen, das machte mir Probleme und ich musste stehenbleiben. Als ich dann wieder rausfuhr war der Regen zu stark."

21. Hafizh Syahrin (Tech3 Yamaha): "Heute morgen war es trocken und ich wollte mich im zweiten Training verbessern. Da kamen dann aber endlich die nassen Bedingungen, und das war das erste Mal für mich. Ich versuchte es Runde für Runde besser zu verstehen, und wir haben uns etwas verbessert. Ich brauche nur mehr Zeit, um mich daran zu gewöhnen."

22. Xavier Simeon (Avintia Ducati): "Am Morgen fand ich sofort den Rhythmus und die Dinge liefen viel besser als erwartet. Aber am Ende, als ich den neuen Hinterreifen bekam, konnte ich wieder nicht die maximale Performance rausholen und das letzte Bisschen Speed finden, das ich für die Top 15 brauche. Aber insgesamt lief alles viel besser. Am Nachmittag war ich überrascht davon, wie viel Grip die Strecke im Regen hatte."

23. Thomas Lüthi (Marc VDS Honda): "FP1 begann mit einem richtig guten Gefühl nach dem Brünn-Test und ich war schon auf Platz 13. Wegen dem drohenden Regen versuchte ich mit einem weichen Reifen eine Zeit zu fahren, aber habe es verhaut. Das war schade, weil sich das Bike so gut angefühlt hat. Dann kam der Regen in FP2 und es war interessant, zum ersten Mal im Regen mit einem MotoGP-Bike zu fahren."


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