MotoGP

MotoGP Jerez 2018: Crutchlow führt FP2 an, Marquez stürzt

Cal Crutchlow beendet den Freitag in Jerez als MotoGP-Tagesschnellster. Er setzte sich in FP2 hauchdünn vor Dani Pedrosa durch.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Cal Crutchlow meldet sich nach seinem enttäuschenden Wochenende in Austin zurück. Er holte sich in FP2 der MotoGP in Jerez die Tagesbestzeit am Freitag. Marc Marquez stürzte in den letzten Minuten des Trainings.

Die Platzierungen: Crutchlow war in 1:38.614 Minuten nur 28 Tausendstelsekunden schneller als Honda-Kollege Dani Pedrosa. Johann Zarco als Dritter und Andrea Iannone als Vierter hielten ihren Rückstand auf die Bestzeit ebenfalls unter einer Zehntelsekunde. Marquez wurde nach seinem Sturz in der Schlussphase nur Fünfter. Hinter ihm folgte das Ducati-Duo mit Andrea Dovizioso und Jorge Lorenzo. Jack Miller und Valentino Rossi belegten die Ränge acht und neun. Maverick Vinales komplettierte in FP2 die Top-Ten, liegt aber nicht unter den ersten zehn der kombinierten Zeitenliste und ist somit aktuell nicht direkt in Q2. Diesen Platz hat immer noch Pol Espargaro inne, der am Nachmittag Elfter wurde.

Tom Lüthi beendet FP2 als 22. mit 1,627 Sekunden Rückstand.

Die Zwischenfälle: Marc Marquez stürzte drei Minuten vor Ende der Session in Kurve sechs. Er hatte die Kontrolle über das Vorderrad seiner Honda verloren und war zu Boden gegangen, kam aber ohne Verletzungen davon. Das Training war für ihn jedoch gelaufen.

Das Wetter: Wie schon im ersten Training am Vormittag gab es auch in FP2 ideale Verhältnisse für die MotoGP-Piloten. Bei strahlendem Sonnenschein über dem Circuito de Jerez war es aber deutlich wärmer als noch in FP1: 22 Grad betrug die Außentemperatur, der Asphalt erreichte bereits 35 Grad.

Die Analyse: Honda präsentiert sich in Jerez bislang bärenstark. Wäre Marquez nicht gestürzt, hätten wir aktuell wohl eine Dreifachführung für den japanischen Hersteller. Marquez dürfte auch einmal mehr der Mann sein, des es zu schlagen gilt. Er zeigte in FP2 eine beeindruckende Pace, verwendete dabei im Gegensatz zu allen anderen Piloten aber nicht einmal den weicheren Hinterreifen.


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