MotoGP

MotoGP Sepang 2017: Dovizioso im FP1 vorn, Regen zu Beginn

Andrea Dovizioso fährt im FP1 der MotoGP in Sepang Bestzeit. Lange Zeit hatten die Piloten mit dem Wetter zu kämpfen. So lief die Session:
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Die MotoGP hat ihr Malaysia-Wochenende in Sepang gestartet - und wieder einmal spielte das Wetter eine Rolle. Ein Regenschauer zwischen der Moto3- und der MotoGP-Session sowie vereinzelte Tropfen zu Beginn der Session sorgten anfangs für schwierige Bedingungen und damit wenig Action. Am Ende konnte jedoch attackiert werden - und Andrea Dovizioso entschied den ersten Schlagabtausch für sich.

Die Platzierungen: Nach den ersten 15 Minuten haben gerade einmal sieben Fahrer eine Zeit gefahren: Alvaro Bautista führte vor Johann Zarco, Cal Crutchlow, Jack Miller, Hector Barbera, Alex Rins und Valentino Rossi. Erst mit noch 25 Minuten auf der Uhr wagten sich mehr Piloten an gezeitete Runden. Zehn Minuten vor Schluss führte Marc Marquez vor Hector Barbera, Alvaro Bautista, Johann Zarco und Valentino Rossi.

Am Ende purzelten die Zeiten nochmal deutlich. Andrea Dovizioso beendete die Session letztlich mit einer 2:00.671 an der Spitze. Dahinter reihten sich Alvaro Bautista, Johann Zarco, Maverick Vinales und Marc Marquez ein. Die restlichen Fahrer in den Top-10: Cal Crutchlow, Karel Abraham, Hector Barbera, Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo. Valentino Rossi wurde Zwölfter.

Die Zwischenfälle: Neun Minuten vor Schluss ein großer Moment für Marc Marquez: Der Repsol-Honda-Pilot verliert in Turn 14 fast das Heck, fängt den Sturz aber gerade noch ab. Wenig später ging Marquez in Kurve acht weit.

Das Wetter: Ein kleiner Regenschauer suchte den Sepang International Circuit nach dem Moto3-Training heim, sodass die Streckenbedingungen zu Beginn der Session tricky waren. Einzelne Fahrer gingen auf Regenreifen raus. Der Regen stoppte jedoch bis zum Erlöschen der roten Ampel wieder. Temperaturen: 28 Grad in der Luft, 30 Grad auf der Strecke.

Die Analyse: Allzu viel darf man in die Zeiten noch nicht hinein interpretieren. In diesem Training ging es hauptsächlich darum, ein Gefühl für die diffizilen Streckenbedingungen aufzubauen. Vor allem, da die Piloten in Sepang oft die nassen Stellen nicht erkennen können. Die Bestzeit wird Andrea Dovizioso nach dem Phillip-Island-Desaster trotzdem gut tun.


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