MotoGP

Valentino Rossi: So geht es ihm nach dem 1. Aragon-Trainingstag

Valentino Rossis Comeback in Aragon wurde wahr. Der MotoGP-Superstar griff am Freitag ins Geschehen ein. So geht es ihm und seiner Verletzung nach Tag 1:
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Das Wunder ist wahr geworden! Valentino Rossi hat es tatsächlich versucht und den ersten Trainingtag im Motorland Aragon auf seiner MotoGP-Yamaha absolviert. Was dem Doktor beim Blitz-Comeback entgegenkam: Das regnerische Wetter mitten in der spanischen Wüste. So fühlt sich Rossi nach dem ersten Trainingstag auf seiner M1:

Ich kann fahren ohne große Schmerzen, und das andere Positive ist, dass es dem Bein nach zwei Trainings gut geht.
Valentino Rossi

"Ich habe mich schon von heute morgen an ziemlich wohlgefühlt, auch weil meine Position auf dem Bike gut ist. Das hat mir ein bisschen geholfen", eröffnet Rossi seine Medienrunde am Freitag. "Ich kann fahren ohne große Schmerzen, und das andere Positive ist, dass es dem Bein nach zwei Trainings gut geht. Ich habe nicht viele Schmerzen und es schwillt auch nicht an." Doch wie bereits eingangs erwähnt: Das Wetter hat Rossi am Trainingsfreitag von Aragon auch geholfen.

Rossi weiß: Regen hilft ihm in Aragon

Im Nassen sind die Belastungen für den Körper bei Weitem nicht so hoch wie auf trockenem Geläuf. Das weiß auch Rossi: "Im Nassen ist es sicherlich viel einfacher, denn man braucht weniger Kraft. Es ist aber trotzdem etwas herausfordernder. In Misano habe ich gesehen, dass ich mit meinen Armen und Schultern mehr Kraft aufwenden muss, da mir die Kraft vom Fuß fehlt. Außerdem muss man sich im Trockenen mehr auf dem Bike bewegen. Wir müssen also morgen abwarten und auf gute Bedingungen hoffen."

In Misano habe ich gesehen, dass ich mit meinen Armen und Schultern mehr Kraft aufwenden muss, da mir die Kraft vom Fuß fehlt.
Valentino Rossi

Um sich zu schonen und um nicht das Risiko eines Sturzes einzugehen, hat Rossi daher an diesem verregneten Trainingsfreitag gerade einmal zwölf Runden abgespult. Auf weniger kommen nur Andrea Dovizioso, Jack Miller, Bradley Smith und Loris Baz. "Wenn ich 25 Runden fahren soll, dann hebe ich mir das besser für Sonntag auf", entgegnet Rossi auf die Frage nach einer Renn-Simulation in den Trainings. "Aber wenn ich mich im Trockenen ganz gut fühle, dann werde ich versuchen, etwas sehr normales zu machen, versuchen zu verstehen, ob es möglich ist und dann im Rennen sehen."

Dennoch ist nicht abzustreiten, dass ihn die Verletzung auf seiner Yamaha etwas behindert. Deshalb denkt Rossi zumindest über andere Trainingsmethoden nach: "Dieses Jahr sind schon zwei Verletzungen aufgetreten beim Training. Wie wir das in Zukunft machen, ist noch nicht entschieden. Aber wir schauen uns andere Sachen an." Damit müsste Rossi in Zukunft im Idealfall auch keine Wunder mehr nach Verletzungen vollbringen.


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