MotoGP

Marc Marquez holt Bestzeit in nassem vierten Training in Argentinien

Pünktlich zum letzten Training der MotoGP in Termas de Rio Hondo kam der Regen zurück. Marc Marquez war auf nasser Fahrbahn am schnellsten.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Marc Marquez fühlt sich in Termas de Rio Honda auf trockener und nasser Strecke wohl. Nach Rang drei in der kombinierten Zeitenliste von FP1 bis FP3 holte er sich im vierten, von Regen bestimmten Training die Bestzeit.

Die Platzierungen: Marc Marquez war in 1:50.042 Minuten 0,276 Sekunden schneller als Honda-Kollege Cal Crutchlow. Andrea Dovizioso landete auf Rang drei, Danilo Petrucci wurde Vierter. Mit Jack Miller folgte ein weiterer Regenspezialist auf Platz fünf. Jonas Folger schlug sich gut und wurde trotz mangelnder MotoGP-Erfahrung im Regen Sechster. Dani Pedrosa belegte Rang sieben vor WM-Leader Maverick Vinales. Die beiden Franzosen Loris Baz und Johann Zarco komplettierten die Top-Ten.

Valentino Rossi kam über Rang 13 nicht hinaus, Jorge Lorenzo wurde gar nur 16. Pol Espargaro holte mit P17 ein gutes Resultat für KTM, sein Teamkollege Bradley Smith landete am Ende des Feldes.

Die Zwischenfälle: Trotz schwieriger Bedingungen hatten sich die MotoGP-Piloten im vierten Training gut im Griff und ließen ihre Maschinen kurz vor dem Qualifying unversehrt. Es gab keinen einzigen Sturz, lediglich einige Ausflüge in die asphaltierten Auslaufzonen. Für die einzige Schrecksekunden sorgte Marquez, der beim Probestart nach Sessionende die Kontrolle über seine Honda kurzzeitig verlor und nur mit Mühe einen Sturz vermeiden konnte.

Das Wetter: Wenige Minuten vor dem Beginn des vierten MotoGP-Trainings begann es in Termas de Rio Hondo wieder leicht zu regnen. Alle Teams rüsteten die Maschinen auf ein Setup für nasse Bedingungen um, auch wenn einige aufgrund der nur geringen Feuchtigkeit nach wie vor auf Carbonbremsen setzten. Nach rund fünf Minuten von FP4 gingen die ersten Fahrer damit auf die Strecke, die zumindest auf der Ideallinie langsam wieder auftrocknete. Die Temperaturen lagen bei 19 Grad in der Luft und 21 Grad auf dem Asphalt.

Die Analyse: Auf regennasser Fahrbahn verschiebt sich das Kräfteverhältnis wie gewohnt. Neben Marc Marquez ist hier vor allem mit ausgewiesenen Regenspezialisten wie Andrea Dovizioso, Cal Crutchlow, Jack Miller oder Danilo Petrucci zu rechnen.


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