MotoGP

Lorenzo-Wechsel angeblich in trockenen Tüchern - Medien: Lorenzo/Ducati-Deal durch, Vinales Ersatz

Ducatis Flirt mit Jorge Lorenzo soll zu einem positiven Ergebnis gekommen sein. Yamaha soll bereits Ersatz in der Hinterhand haben.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Die Stimmung am Transfermarkt der MotoGP war noch nie so nervös wie jetzt. Da die Verträge fast aller Fahrer mit Saisonende auslaufen, haben es die Piloten, deren Manager und die Teamverantwortlichen 2016 besonders eilig. Wie nun die spanischen Zeitungen AS und Marca sowie die britische Motorcycle-News (MCN) übereinstimmend, aber ohne Referenz aufeinander berichten, soll Jorge Lorenzos Deal mit Ducati durch sein.

Seit Wochen wird über einen möglichen Wechsel des Weltmeisters zum italienischen Hersteller spekuliert, nun soll die Entscheidung gefallen sein. Lorenzos Manager Albert Valera soll laut übereinstimmenden Berichten zufolge vorzeitig nach Austin geflogen sein, um den Deal in trockene Tücher zu bringen. Aktuell wird ein Zweijahres-Vertrag mit einem Gehalt von zwölf Millionen Euro pro Saison kolportiert.

Bestätigung schon in Austin, oder erst in Jerez?

Über den Zeitpunkt der Ankündigung des Deals, wiedersprechen sich die Zeitungen allerdings. Während die spanischen Blätter bereits mit einer Ankündigung im Rahmen des Rennens in Texas rechnen, geht MCN erst von Jerez aus. Das erste Europa-Rennen der Saison soll zudem die Deadline darstellen, die Yamaha Lorenzo vor wenigen Wochen für seine Entscheidung gesetzt haben soll.

Valentino Rossi und Maverick Vinales sollen 2017 Teamkollegen werden - Foto: Suzuki

Laut AS und Marca hat Yamaha sogar bereits einen Ersatzkandidaten für Lorenzo gefunden: Maverick Vinales, der von Suzuki abgeworben werden soll. Auch sein Vertrag endet mit Saisonende. Vinales würde somit zum Teamkollegen von Valentino Rossi, der seinen neuen Vertrag bis Ende 2018 bereits im Rahmen des Auftakt-Wochenendes in Katar unterzeichnet hatte.

Sollte der Lorenzo-Deal tatsächlich durch sein, ist auch klar, dass bei Ducati entweder Andrea Iannone oder Andrea Dovizioso den Hut nehmen muss. Das bringt zusätzliche Brisanz in ein ohnehin schon hitziges Team-Duell, das beim letzten Rennen in Argentinien in einem Crash der beiden Teamkollegen geendet hatte, nachdem Iannone in der finalen Kurvenpassage der letzten Runde Dovizioso attackiert und abgeräumt hatte.


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