MotoGP

Nun auch im Rennen pfeilschnell? - Suzuki GSX-RR: Assen wie auf den Leib geschneidert

In Barcelona zeigte Suzuki im Qualifying groß auf, im Rennen konnte man nicht ganz anschließen. In Assen soll der endgültige Durchbruch gelingen.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Mit einem neuen Motor war man bei Suzuki nach Barcelona gekommen, weshalb die gesamte MotoGP eine gewisse Leistungssteigerung erwartete. Mit der Explosion, die dann aber am Freitag und Samstag folgte, hatte wohl niemand gerechnet. Aleix Espargaro und Maverick Vinales schnappten sich je eine Trainingsbestzeit und stellten ihre GSX-RR im Qualifying am Samstag in die erste Startreihe. Im Rennen crashte Espargaro, Vinales holte immer Rang sechs.

In Barcelona haben wir einen ersten Eindruck davon bekommen, wie weit vorne wir sein können wenn alles gut läuft.
Aleix Espargaro

"Das Wochenende war unglaublich", meint der Rookie rückblickend. "Dieses Resultat in unserem erst siebenten Rennen zeigt, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind. Ich glaube, dass wir an den nächsten Wochenenden noch bessere Ergebnisse erreichen können." Auch Aleix Espargaro blickt trotz seine Ausfalls am Sonntag nicht ungern auf sein Heimrennen zurück: "In Barcelona haben wir einen ersten Eindruck davon bekommen, wie weit vorne wir sein können wenn alles gut läuft. Die Startplätze eins und zwei zu holen hat uns einen unglaublichen Schub gegeben."

Vinales fuhr in Barcelona sein bestes MotoGP-Ergebnis an - Foto: Suzuki

Suzuki glänzte in Barcelona vor allem in den kurvigen Abschnitten, auf der langen Geraden verlor man nach wie vor gegenüber der Konkurrenz. In Assen gibt es nun keine allzu lange Vollgaspassage, dafür aber viele schnelle Richtungswechsel. Hier sollte die GSX-RR ihre Stärken richtig ausspielen können. "Das sollte unserer Maschine aufgrund des ausgezeichneten Chassis und unseres Setups sehr entgegenkommen", glaubt auch Espargaro.

Gelang beim Test der Durchbruch?

Der Polesetter von Barcelona kommt nach den im Anschluss durchgeführten Testfahrten mit sichtlich breiter Brust in die Niederlande. "Natürlich müssen wir noch ein paar Lücken füllen. Am neuen Motor sind noch einige Verfeinerungen nötig und wir können sich auch noch effektivere Setups finden. Ich denke aber, dass wir in Assen bereits ein konkurrenzfähiges Paket haben werden", so der Katalane. Auch Vinales gibt sich mehr als optimistisch: "Wir werden von den Tests sicher profitieren und noch konkurrenzfähiger sein."


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