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MotoGP

Phillip Island, Tag 2: Gibernau bleibt in Front

Während Sete Gibernau die Bestzeit markierte, hatte Valentino Rossi eine unheimliche Begegnung der geflügelten Art.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Mit der zweiten Tagesbestzeit innerhalb von nur zwei Tagen beendete der spanische Vizeweltmeister Sete Gibernau seinen Philip Island Test "zufrieden". "Nun freue ich mich auf den Test in Qatar", sagte der Spanier, bevor er Australien in Richtung Heimat verließ.

Auf dem Tagesprogramm standen für ihn zuvor zwei Tage voller Chassis- und Reifenarbeiten. "Es gibt noch immer einige Gebiete die verbessert werden können, aber ich bin glücklich, da wir klare Vorstellungen davon haben und wir wissen, dass wir in die richtige Richtung arbeiten."

Weniger gut verlief der heutige Testtag für den italienischen Teamkollegen von Gibernau, dessen Testsession von einem Crash beeinträchtigt wurde. "Es war kein guter Tag und es tut mir leid, da ich bis zum Crash gut unterwegs war."

Carlos Checa hatte unterdessen schon gestern einen Sturz zu verzeichnen. Heute verlief sein Testtag jedoch zufrieden stellend. "Wir arbeiteten heute erneut sehr gut und ich bin wirklich glücklich", gab der Spanier zu Protokoll. "Heute Morgen testeten wir die Aufhängung und am Nachmittag gingen wir zu verschiedenen Reifentests über."

Weltmeister Valentino Rossi beendete den Testtag derweil hinter Max Biaggi auf dem vierten Rang der Zeitentabelle. Neben seinen geplanten Testarbeiten hatte der Italiener aber auch eine Begegnung der ungewollten Art. "Ich traf einen Vogel als ich aus der Boxengasse fuhr und er kam in meine Airbox", berichtete der Doctor, dessen Hilfe für den gefiederten Freund zu spät kam. "Er fiel auf halber Strecke heraus und als ich in die Box zurückkam waren nur noch ein paar Federn übrig. Ich möchte betonten, dass es mir für den Vogel leid tut!"

Die Testzeiten aus Philip Island, Tag 2

1. Sete Gibernau 1´ 29" 865
2. Carlos Checa 1´29"94
3. Max Biaggi 1´29"97
4. Valentino Rossi 1´30"22
5. Nicky Hayden 1´30"43
6. Loris Capirossi 1´ 30" 53
7. Colin Edwards 1´30"60
8. Alex Barros 1´30"65
9. Marco Melandri 1´ 30"95
10. Troy Baylis 1´ 30"96
11. Rubens Xaus 1´31"59
12. Elias 1´32" 72