MotoGP

Hayden nach Test enttäuscht - Dovizioso: Rahmen kein riesiger Schritt

Andrea Dovizioso, Nicky Hayden und Michele Pirro arbeiteten drei Tage lang an der GP13 in Mugello. Nicht alle Drei waren am Ende begeistert.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Nach den Testfahrten in Mugello schätzte Andrea Dovizioso am Freitag ein: "Wir haben gut getestet, besonders heute: Setup, neue Teile und dazu sind wir mit dem neuen Rahmen gefahren, um ihn zu probieren und das Beste herauszuholen und wir waren konstant schnell." Den ganzen Tag lang sei der Italiener 1:48er Zeiten gefahren. "Das ist sehr wichtig", bemerkte er zu seiner guten Rundenzeit. "Ich hätte nicht schneller fahren können, aber ich freue mich über den Speed und die Konstanz."

Um ehrlich zu sein haben wir nicht den Fortschritt erreicht, auf den wir gehofft hatten
Nicky Hayden

Nach 70 Runden habe Dovizioso einige Veränderungen an der Gewichtsverteilung und seine Sitzposition verbessern können. "Die Verbesserungen sind nicht riesig und dieser Rahmen wird nicht einen so großen Unterschied machen, um den Rückstand aufzuholen, aber für mich ist es dennoch eine kleine Verbesserung. Wir werden sehen, ob wir es in Barcelona am Rennwochenende schon nutzen können oder erst beim Test danach."

Teamkollege Nicky Hayden legte sogar 103 Runden zurück, war aber weniger begeistert. "Um ehrlich zu sein haben wir nicht den Fortschritt erreicht, auf den wir gehofft hatten, was unglücklich ist. Dieses Test-Bike hat einige positive Dinge, aber im Moment ist die Rundenzeit ziemlich ähnlich zu unserer aktuellen", beschwerte sich der Amerikaner, der hofft, dass zumindest seine Ingenieure etwas vom Test mitnehmen konnten. "Danke an meine Jungs, dass sie hierhergekommen sind und hart gearbeitet haben, denn es ist nicht leicht nach einem langen GP Wochenende wieder zur Strecke zu fahren."

Testpilot Michele Pirro beschwerte sich über das schlechte Wetter im Heimatland. "Es hat an allen drei Tagen am Nachmittag geregnet. Im Vergleich zu den anderen Fahrern musste ich mich auf einige Aspekte am Rahmen und am Motor konzentrieren, um die Entwicklung voranzubringen", sagte er. Nach 93 Runden fand der Italiener einige positive Aspekte und hofft nun, dass diese in den kommenden Rennen nützlich werden. "Ich freue mich über die Arbeit, die wir geschafft haben. Nun warten wir auf Barcelona, um zu sehen, ob die Dinge, die wir versucht haben etwas besser funktionieren."


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