Alvaro Bautista schloss den letzten Test vor Saisonbeginn an neunter Position ab. "Es war kein großartiger Tag für uns. Wir haben gut begonnen und heute Morgen einige interessante Elektronik-Einstellungen und zwei verschieden Bridgestone-Mischungen getestet, um alles auszuprobieren, was mir mehr Vertrauen gab", begann er. Am Nachmittag fuhr der Spanier wie viele andere eine Rennsimulation, während der er zwei Mal stürzte. "Das Vorderrad rutschte ohne Vorwarnung weg."

Bisher wisse der Gresini Pilot nicht, was genau passiert ist. "Natürlich hat das meinem Vertrauen zur Front geschadet und ich konnte nicht mehr bis ans Limit gehen, wie ich es gern getan hätte", fuhr er fort. Trotzdem verliert Bautista nicht den Mut. "Wir haben ein paar gute Dinge gefunden und nun müssen wir uns nur bestmöglich auf das erste Rennen vorbereiten. Bei Nacht in Katar Rennen zu fahren ist nicht leicht, aber ich fühle mich noch immer zuversichtlich, auch nach dem schlechten Nachmittag. Mein Gefühl mit dem Team ist perfekt und ich bin sicher, dass sie mir helfen werden, das Vertrauen zurückzugewinnen, das ich heute verloren habe."

Michele Pirro belegte den 19. Rang und sagte: "Alles, was ich sagen kann ist, das wir noch viel zu tun haben! Runde für Runde baue ich mehr Vertrauen zum Bike auf, aber ich konnte nicht wirklich das Beste herausholen, denn wir hatten ein Problem mit dem Motorrad und ich musste in die Boy zurückkommen", schilderte der Italiener, der durch die Schwierigkeiten frustriert ist. "Denn ich wollte alles herauslassen, was ich kann. Es ist schade, aber ich weiß, dass die Jungs hart arbeiten, ich vertraue ihnen völlig und ich bin mir sicher, dass wir bald die Früchte ihrer Anstrengungen ernten werden. Wir müssen nur geduldig bleiben."