Nicky Hayden ging in Malaysia zum ersten Mal wieder auf die Strecke und schlug sich gut mit der 1000cc GP12, obwohl er weiter mit den Nachwirkungen seiner gebrochenen Schulter zu kämpfen hat. Der Amerikaner musste gegen einige Schmerzen ankämpfen, zeigte sich insgesamt aber glücklich über seine ersten Kilometer. Der Fokus liegt in diesen Tagen auch bei ihm auf dem Grundsetup.

"Es ist schön das Team wieder zu treffen und wieder auf der Strecke zu sein", sagte Hayden, der aufgrund seiner Verletzung für einige Wochen den Fahrbetrieb komplett einstellen musste. Der US-Boy bedauerte, dass der Regen die Testzeit des ersten Tages verkürzte. Insgesamt schaffte er es auf 25 Runden und einer persönlichen Bestzeit von 2:03.151 Minuten, was Rang zehn bedeutete.

"Auf der einen Seite bin ich froh, dass ich hier bin und keinen weiteren Test verpassen muss. Auf der anderen konnte ich nicht all zu viele Runden fahren und auch keine Rennsimulation. Der Schultereinsatz ist bei diesen Maschinen einfach eine wichtige Komponente, ich hatte noch nicht genügend Kraft. Dem Knochen selbst geht es aber gut." Die Rippen machten keine Probleme, worüber sich Hayden erleichtert zeigte."

Hayden saß zum ersten Mal auf der neuen Generation Ducati und stellte fest, dass die Front sich beim Anbremsen verbessert hat. "Ich muss aber noch mehr Grip finden, wenn ich in die Kurven gehe und eine bessere Balance, das kommt über die Elektronik."