Das Qualifying in Motegi begann für Randy de Puniet etwas zäh. Der Franzose wollte sich mit alten Reifen ein wenig steigern, doch nichts, was er probierte, funktionierte so richtig. Also ging er zurück auf die Abstimmung vom Morgen und dadurch stellten sich sofort Fortschritte ein. Mehr als Startplatz 13 war dann trotzdem nicht drin. "Das Positive ist, dass ich ganz alleine niedrige 1:47er fahren kann, was mir für das Rennen Hoffnung macht. Ich werde sicher die weichen Reifen verwenden, da ich mit dem harten nicht das richtige Gefühl habe, um mehr zu pushen", sagte er.
Mit den weichen Reifen nicht gelungen war es ihm allerdings, sich noch um diese drei, vier Zehntel zu verbessern, die ihn im Qualifying weiter nach vorne gebracht hätten. Das bedauerte auch sein Streckeningenieur Marco Rigamonti. "Das Gleiche ist uns in Aragon passiert und wir müssen diesen Bereich auf jeden Fall verbessern. Das ist wirklich schade, denn Randy hat eine gute Rennpace und von Startplatz 13 wird er morgen in den ersten Kurven vorsichtig sein müssen, um Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen", erklärte Rigamonti und hoffte darauf, dass es nicht wie in Aragon gleich zu Beginn durchs Kiesbett geht.
Bei Damian Cudlin gab es derweil auch Fortschritte. Er konnte seine Rundenzeiten wieder verbessern und damit sein angepeiltes Ziel für das Wochenende weiter im Auge behalten - in jeder Session zuzulegen. "Jetzt kommen wir an den Punkt, an dem die Verbesserungen geringer ausfallen und schwieriger zu finden sind, aber wir beginnen nun damit, auf einige technische Änderungen zu blicken, um mir zu helfen. Ich glaube immer noch, dass ein Großteil der Lücke von mir kommt, da ich nach wie vor die Maschine und die Strecke kennenlerne", meinte der Australier. Sein Vorhaben für den Sonntag war daher einfach, weiter zulegen und dem Rest näher kommen. "Es wäre schön, wenn ich im Rennen morgen ein paar Kämpfe haben könnte, darauf bin ich aus."

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