Randy de Puniet startet nach einem Sturz am Samstag in Misano nur vom 14. Rang. "Ich bin enttäuscht und verärgert darüber, wie alles lief", sagte er. In der achten Runde flog der Franzose in den Kies, obwohl es zuvor richtig gut gelaufen sei. "Ich konnte das gleiche Gefühl auf dem zweiten Motorrad nicht wiederfinden, besonders zum Vorderrad", erklärte er weiter.
Darum änderte die Pramac-Crew noch einiges am Zweit-Bike. "Aber dann blieb nicht mehr genug Zeit, um meine Zeit noch zu verbessern", bedauerte de Puniet. Er ergänzte: "Ich hätte locker aus der dritten Reihe starten können, aber unglücklicherweise hat dieser frühe Sturz meine Qualifikationssession stark gestört."
Teamkollege Loris Capirossi landete in seiner Abschluss-Quali in der Heimat auf Platz 16. "Heute war wieder alles normal: Der letzte Teil fehlte", fasste der Italiener nüchtern zusammen, der zudem aber auch bemerkte, dass das MotoGP-Feld sehr dicht beisammen liegt.
"Wenn ich versuche, eine niedrigere Zeit zu fahren, dann versuche ich auch, aggressiver zu sein, aber das Motorrad funktioniert nicht mit Kraft. Anstatt dessen wird es immer schwieriger zu fahren", begründete er. Capirossi schloss ab: "Es ist hart: Ich bin 22 Jahre lang sicher gefahren und das jetzt zu ändern ist nicht leicht. Wir haben ein ziemlich gutes Renntempo, also werden wir morgen versuchen, noch einige Änderungen vorzunehmen und sehen, was passiert."

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