Colin Edwards fuhr in Brünn als Achter über die Ziellinie. "Ich habe gestern gesagt, wenn ich auf der gleichen Position lande wie in der Qualifikation, bin ich ziemlich glücklich. Ich nehme an, ich bin ziemlich glücklich, aber es war kein einfaches Rennen", fasste er zusammen. "Ich weiß, dass ich da draußen mein absolutes Maximum gegeben habe, aber die achte Position war das Beste, was ich geben konnte, trotzdem war es ein schlechtes Wochenende."
Im Warm-Up am Morgen habe Edwards keine Haftung gehabt, woraufhin das Team die Geometrie für das Rennen veränderte, was definitiv besser gewesen sei. "Ich hatte mehr Grip, aber die Rundenzeiten waren die gleichen wie am Morgen. Alles was ich auf meiner Anzeigetafel immer sah war 58.5, 58.5 und das war etwa 14 Runden hintereinander so."
Schneller ging es für den Amerikaner nicht, der zudem meinte, dass er weniger Traktion als die anderen hatte und zudem Probleme mit dem Hinterreifen bekam. "Ich war fast das ganze Rennen lang direkt hinter Nicky [Hayden], aber ich konnte nichts mit ihm anstellen. Unsere Rundenzeiten blieben immer gleich, also kam ich nicht nah genug an ihn heran. Es schien nicht so, als hätte er mehr Grip als ich, denn wir fuhren beide im gleichen Tempo, ich kam nicht nah genug heran, um ihn anzugreifen."

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