Dani Pedrosa, der im letzten Jahr auf dem Sachsenring gewinnen konnte, zeigte trotz Verletzung und Sturz am Morgen gleich am ersten Tag zum deutschen Grand Prix eine solide Leistung und wurde Dritter. "Wir hatten einen sehr positiven Start, trotz des Unfalls in der Trainingssession am Morgen. Ich stürzte in der schnellen Rechtskurve bergab, wie alle anderen, denn der Reifen war sehr kalt und ich war nicht vorgewarnt. Glücklicherweise habe ich mir nichts getan", äußerte sich der Spanier.
Pedrosa hatte demnach im ersten Training weniger Zeit und freute sich daher umso mehr über die Verbesserungen am Nachmittag. "Im zweiten Training bei Sonnenschein und ein bisschen wärmeren Temperaturen hatten wir besseren Grip, besonders in diesen kritischen Rechtskurven, auch wenn die Streckenbedingungen immer noch nicht großartig waren. Trotzdem sind die Zeiten im Vergleich zum letzten Jahr sehr gut, obwohl die Streckenbedingungen schlecht sind. Wir werden morgen weiter am Motorrad arbeiten und ich werde vielleicht die neue Schwinge ausprobieren, die ich am Montag in Mugello getestet hatte."
Die wenigen Rechtskurven
Andrea Dovizioso sicherte sich den fünften Tagesrang. "Ich bin zufrieden mit den beiden Trainings heute. Es ist eine komplizierte Strecke und es gibt nur drei Rechtskurven, damit ist es nicht einfach die rechte Seite der Reifen auf Temperatur zu bringen und viel Grip gibt es auch nicht", erklärte der Italiener, der nicht erwartet hatte, dass es am Morgen so kalt war. Er ergänzte: "Wir haben einige Stürze gesehen. Ich habe mich darauf konzentriert konstante Rundenzeiten zu fahren, ohne zu sehr ans Limit zu gehen. Man darf die Reifen hier nicht Überbeanspruchen und man braucht einen guten Rhytmus. Es ist nicht einfach einen guten Rhythmus über 30 Runden zu halten, darauf haben wir uns heute vorbereitet."
Casey Stoner wurde Tagesvierter und war weniger glücklich als seine Teamkollegen. "Ich bin mit dem heutigen Tag nicht zufrieden, in der zweiten Runde in FT1 gab es schon den Sturz und der hat sich auch auf den Nachmittag ausgewirkt. Wir haben viel Zeit verloren, ich musste den Anzug wechseln und dann mit der Maschine raus gehen die noch nicht so gut eingestellt war. Ich fühlte mich nicht sehr wohl damit", erklärte er.
Am Nachmittag testete der Australier die Maschine, mit der er am Morgen gestürzt war. Er fasste zusammen: "Wir konnten uns auf jeden Fall verbessern und sind auch mit den harten Reifen gefahren, aber der große Schritt nach vorn fehlt uns noch. Die Zuversicht hat am Morgen einen kleinen Dämpfer bekommen, aber wir werden versuchen das morgen wieder wett zu machen. Hoffentlich können wir die Lücke schließen."

diese MotoGP Nachricht